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Trekking Für Explorer

Kilimanjaro Besteigung auf der Machame Route | mit Mount Meru

Gut akklimatisiert den Kilimanjaro besteigen - GARANTIERT AB 2 PERSONEN

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

22.01.2027 – 05.02.2027 21 Termine

2026

Dezember

2027

Januar

Februar

Juni

Juli

August

September

Oktober

Kein passender Termin dabei? Sag uns, wann Du unterwegs sein willst — allein oder als Gruppe. Wunschtermin anfragen

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kilimanjaro - MUC ab 1.100,00 €/P
  • FRA - Kilimanjaro - FRA ab 1.100,00 €/P
  • ZRH - Kilimanjaro - ZRH ab 1.100,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇹🇿 15 Tage 3.889,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Über die Machame Route den Uhuru Peak besteigen | Mit Akklimatisierung am Mount Meru

Der Kilimandscharo als einer der SevenSummits fasziniert Bergsteiger und Wanderer gleichermaßen. Viele Routen führen hinauf. Zu den landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Routen mit unterschiedlichen Auf- und Abstiegswegen zählt jedoch die Machame Route, auch "Whiskey Route" genannt. Die Machame Route führt durch unterschiedlichstes Gelände: üppiger Regenwald wechselt über Heide- und Moorland in karge Steinwüste und schließlich hochalpines Terrain. Dabei bieten sich immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den höchsten Gipfel Afrikas, die das Herz eines jeden Abenteurers höher schlagen lassen. Die gut gewählten Camps in unterschiedlichen Höhenlagen sorgen auf der Route zudem für eine gute Höhenanpassung.

Besonders spannend ist die Kombination jedoch mit dem Mount Meru, der dem Kilimandscharo an Attraktivität übrigens in nichts nachsteht. 

Er dient zwar vor allem der besseren Akklimatisierung und erhöht die Erfolgschancen am Kili auf fast 100%, doch aufgrund seiner Lage und landschaftlichen Schönheit, ist auch der Mount Meru ein eindrückliches Erlebnis und die perfekte Ergänzung zur Kilimandscharo Besteigung. Eine kleine Safari bekommt man praktisch kostenlos dazu. Deshalb empfehlen wir diese Kombination ausdrücklich.

Trekkingreise in Kleingruppe bereits ab 2 bis maximal 8 Personen!!!

 

Was diese Reise besonders macht

  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • Lokale Bergführer statt Summit Porter
  • Begleitung durch bewaffneten Ranger
  • Gipfelerfolg 96 % in den letzten 4 Jahren
  • Täglich gefiltertes Wasser (Katadyn-Filter)

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Mäßige Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 800 - 1.250 Hm 350 - 2.800 Hm
Gehzeit 4 - 15 h

Durchschnittlich 4 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; an den Gipfeltagen bis 12 - 15 Stunden mit ca. 1.250 m Aufstieg und 2.800 m Abstieg.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

3 Mittelschwere Trekkingwege

Trekking auf mittelschweren Wegen (vergleichbar rot oder T2 -T3 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steiler, schmaler oder stellenweise ausgesetzt und an gefährdeten Stellen manchmal mit Seilen oder Geländern gesichert. Im Gipfelbereich, Gratabschnitten oder sonstigen einzelnen Stellen kann der Einsatz der Hände hilfreich sein. Erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch bei der Begehung schmaler oder schwankender (Hänge-)brücken.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
Ski/Board
Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
Wandern & Trekking
Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
Polar & Arktis
Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda

Cross-Tipp

Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.

Geplanter Reiseablauf

15 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Freitag, 22.01.2027, regulär 13.00 Uhr, Arusha
Reiseende der Gruppe
Freitag, 05.02.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Arusha
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 22.01.2027

Anreise nach Ostafrika

Nachtflug von München oder Frankfurt nach Arusha, Kilimanjaro Airport.

2. Tag · 23.01.2027

"Karibu Sana" in Arusha

Am Flughafen werden wir bereits von unseren einheimischen Freunden und Partnern erwartet. Nach der Begrüßung werden wir in unsere komfortable Lodge gefahren, die uns als Basis in Arusha dient und wo wir die erste Nacht in Afrika verbringen. Je nach Ankunftszeit steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung.

Unterkunft Our Stay Mlima
Verpflegung Abendessen
3. Tag · 24.01.2027

Arusha - das Herz Nordtansanias

Wir setzen bewusst auf zwei Hotelübernachtungen vor Ort, bevor wir unser Trekking am Mount Meru und Kilimandscharo beginnen. Zu viele Eindrücke prasseln auf uns ein, so dass es durchaus Sinn macht, in dieser für uns fremden Welt erst einmal anzukommen. So steht es uns nach dem Frühstück auch heute frei, ob wir lieber noch im Hotel entspannen, letzte Einkäufe tätigen oder gemeinsam mit unserem Partner auf Erkundungstour in Arusha gehen. Ein Besuch des Soko Kuu Bazars nahe der Moschee ist dabei lohnenswert, bei dem sehr gut das bunte Treiben beobachtet werden kann. Auch der Maasai Markt lädt zum Erstehen erster Souvenirs ein, wo wir insbesondere die Melamari Gallery empfehlen können. Am Nachmittag genießen wir eine gute Tasse Kaffee in einem Café in der Stadt und besprechen die Mount Meru Besteigung, die am nächsten Tag startet und den Ablauf auf der Machame Route, bevor wir zur Lodge zurückkehren, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Unterkunft Our Stay Mlima
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 25.01.2027

Arusha Nationalpark und Mount Meru Besteigung. Aufstieg zur Miriakamba Hütte (2.514 m)

Nach dem Frühstück geht es los und wir fahren in den Arusha Nationalpark, wo heute unsere Mount Meru Besteigung beginnt. Bereits auf dem Weg zu unserem Startpunkt können wir in der offenen Steppe Büffel- und Zebraherden vom Auto aus beobachten. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, führt uns der vier- bis fünfstündige Aufstieg zur Miriakamba Hütte auf 2.514 m durch dichten Regenwald, der fast eine mystische Atmosphäre zaubert. Auf der Route beobachten wir hin und wieder Affen, die sich durch das dichte Geäst der mächtigen, moosbewachsenen Bäume schwingen. Da auch andere Wildtiere im Arusha Nationalpark ihren Lebensraum haben, vor allem Büffel können uns bis auf 3.500 m Höhe begegnen, wird uns zu unserer Sicherheit zusätzlich ein bewaffneter Parkranger begleiten. Mit seinem geschulten Auge wird er uns immer wieder auf Tiere aufmerksam machen, die wir aus sicherem Abstand beobachten und fotografieren können. Auf der gut gepflegten Hütte angekommen, lassen wir unseren ersten Trekkingtag bei einem guten Abendessen ausklingen.

Höhenmeter 950 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Miriakamba Hütte
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
5. Tag · 26.01.2027

Mount Meru Besteigung. Aufstieg zur Sattelhütte (3.570 m)

Durch die Büffelsümpfe führt die Route weiter hinauf zur Sattelhütte zwischen Rhinopoint und dem Little Meru (3.801 m). Die Etappe ist zwar kurz, jedoch geht es heute steiler hinauf und der heutige Tag ist für die Akklimatisierung sehr wichtig. Langsam steigen wir nach oben bis zur Hütte. Nach einer Pause und dem Beziehen unserer Zimmer, besteht am Nachmittag noch die Möglichkeit, auf den etwas weiter oben liegenden Little Meru aufzusteigen (+ 250 Hm Auf- und Abstieg, Gehzeit gesamt ca. 1,5 h). So setzen wir einen weiteren Höhenreiz und können für die kommenden Tage davon profitieren. Zudem haben wir vom Little Meru bei klarer Sicht einen wunderbaren Ausblick, insbesondere auf den gesamten Krater des Mount Meru, unser Gipfelziel für den kommenden Tag. Zurück auf der Hütte geht es nach dem Abendessen direkt ins Bett, da wir bereits wenige Stunden später in der Nacht starten.

Höhenmeter 1.050 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Sattelhütte (Mt. Meru)
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
6. Tag · 27.01.2027

Auf den Mount Meru (4.562 m)

Zwischen ein und zwei Uhr in der Nacht brechen wir zum Gipfel des Mount Meru auf. Über Lavasand und Geröll geht die Route hinauf zum Rhino Point auf 3.800 m und von hier immer auf dem Kraterrand entlang in Richtung Gipfel des fünfthöchsten Berges Afrikas. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichen wir den letzten Grat unterhalb des Gipfelaufbaus, von dem aus der Blick an klaren Tagen am schönsten ist: Am Horizont zeichnet die aufgehende Sonne die Silhouette des Kibo in ein warmes Orange, bis uns die ersten wärmenden Strahlen treffen und auch die Felsen des Mount Merus in ein wunderbares Licht tauchen. Das Panorama um diese Uhrzeit bei klarer, kalter Luft ist phantastisch und sicher lassen sich von hier einige der schönsten Fotos vom Kilimandscharo und dem Mount Meru schießen. Mit dem Fernglas kann zudem der obere Verlauf unserer Route am Kili eingesehen werden. Die Anstrengungen des Aufstiegs sind schnell vergessen und wir meistern die letzten Höhenmeter auf den Gipfel. Wir genießen die Aussicht ausgiebig und die Gipfelfotos dürfen natürlich auch nicht fehlen. Über die selbe Route wie im Aufstieg steigen wir schließlich wieder bis zur Hütte ab, wo wir zur besseren Akklimatisierung nochmals übernachten.

Höhenmeter 1.150 Hm
Gehzeit 9 - 10 h
Unterkunft Sattelhütte (Mt. Meru)
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 28.01.2027

Abstieg zum Momella Gate (1.500 m)

Weit geht es heute hinunter bis zum Momella Gate. Zur Abwechslung gehen wir auf einer anderen Route als im Aufstieg. Der Regenwald lichtet sich im Abstieg immer mehr und mit etwas Glück können wir hier an einem Wasserloch grasende Büffelherden oder sogar Giraffen, die genüsslich die Blätter von den Akazien zupfen, beobachten. Sie bilden eine wunderbare Kulisse zum gegenüber liegenden Kili und es ist ein besonderer Moment, den Tieren so nahe zu kommen. Im Anschluss passieren wir einen mächtigen Wasserfall, der an heißen Tagen zu einer Erfrischung einlädt, und gelangen auf die offene Steppe, wo sich auch Warzenschweine und Affen hinzugesellen. Am Momella Gate verabschieden wir uns von unserem Meru Team und wir fahren zurück in unsere Lodge, wo die Dusche bereits ruft. Der Nachmittag steht zum Ausruhen am Pool zur Verfügung. Ansonsten heißt es Gepäck umpacken und letzte Vorbereitungen für den Kilimandscharo treffen, der am nächsten Tag startet.

Höhenmeter 2.000 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Our Stay Mlima
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 29.01.2027

Kilimanjaro Nationalpark und weiter zum Machame Camp (3.000 m)

Früh verlassen wir die Lodge und fahren mit dem Bus nach Machame zum Parkeingang des Kilimandscharo auf 1.870 m Höhe. Von hier startet die Machame Route auf das "Dach Afrikas". Während unser Guide die Eintrittsformalitäten erledigt, lernen wir unsere lokale Mannschaft kennen und können das bunte Treiben beim Verladen der Ausrüstung bestaunen. Das Abenteuer "Machame" kann beginnen. "Pole, Pole" oder übersetzt "Langsam, Langsam" heißt das Motto jetzt, um dem Körper die Zeit zu geben, die er für die Höhenanpassung braucht. Über einen schmaler werdenden Waldweg führt die Route hinein in den tropischen Regenwald und umgeben von Orchideen und anderen Urwaldpflanzen steigen wir langsam hinauf. Schritt für Schritt verlassen wir schließlich den Regenwald und erreichen direkt über der Baumgrenze die Machame Hütte, wo unsere Träger bereits das Camp für die Nacht aufgeschlagen haben. Unser eigener Koch beweist uns heute seine Kochkünste mit frisch zubereiteter Verpflegung, obwohl ihm dafür nur ein kleiner Kocher zur Verfügung steht. Wir übernachten das erste Mal im Zelt und wenn es wolkenfrei ist, wird uns der afrikanische Sternenhimmel beeindrucken, bevor wir uns in die Schlafsäcke rollen. Am Abend besprechen wir den Routenverlauf der nächsten Etappe.

Höhenmeter 1.200 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
9. Tag · 30.01.2027

Auf der Machame Route weiter zum Shira Camp auf 3.840 m

Am Morgen werden wir von unserem Servicemann mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee im Zelt geweckt. Eine warme Schüssel Wasser zum Waschen und Zähneputzen steht anschließend ebenso bereit wie ein reichhaltiges Frühstück. Unsere Route führt uns heute weiter bergan, landschaftlich abwechslungsreich mit einigen Taleinschnitten und durch eine Heide- und Moorzone, wo sich Flechten, Moose und Erika abwechseln. Bevor wir das Shira Plateau erreichen, wechselt die Landschaft über zu riesigen Lavafelsen. Wir erreichen unser Camp auf 3.840 m Höhe und können nach einer Stärkung und Pause am Nachmittag noch einen kurzen Spaziergang vorbei an der Shira Cave ein kleines Stück weiter rauf aufs Shira Plateau zu einem Aussichtspunkt unternehmen, von dem wir bei guter Sicht die ganze Pracht des Kili mit seinen faszinierenden Schneefeldern bewundern können.

Höhenmeter 900 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
10. Tag · 31.01.2027

Optimaler Akklimatisationstag zum Barranco Camp (3.965 m)

Zunächst geht die Machame Route heute mit angenehmer Steigung gut 800 Höhenmeter hinauf zum Lava Tower was sich sehr gut auf unsere Akklimatisierung auswirkt. Karg wirkt die Landschaft aus Lavagestein und Sand, durch die wir hinauf zum abzweigenden Northern Circuit wandern. Am Lava Tower auf 4.600 m wartet unser Küchenteam bereits mit dem Mittagessen auf uns. Auch unsere Trinkflaschen können wir hier ebenfalls noch einmal auffüllen, denn es liegen noch einige Abstiegsmeter vor uns. Nach unserer Pause in der Höhe steigen wir zum Barranco Camp auf knapp 4.000 m ab. Jeder Meter, den wir absteigen, fällt uns leichter. Wir passieren riesige Senezien und Lobelien, die unseren Weg säumen, queren Bäche und genießen die traumhafte Aussicht, die vor uns liegt. Unsere heutige Etappe endet im Baranco Camp. Den Abend genießen wir bei guter Sicht mit Blick auf die Barranco Wall und die Gletscher des Kili.

Höhenmeter 800 Hm 650 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
11. Tag · 01.02.2027

Aufstieg zum Barafu Camp (4.600 m)

Noch einmal heißt es heute Pole Pole. Die Barranco Wall, oder auch Breakfast Wall genannt, da sie direkt hinter dem Camp und somit nach dem Frühstück startet, führt uns hinauf zu einem Felskamm auf gut 4.200 m Höhe. Über den Southern Cirquit wandern wir auf der Route in östlicher Richtung weiter und es folgt ein kleiner Abstieg. Begleitet werden wir dabei von den Ausblicken auf den entfernten Mount Meru, auf dem wir wenige Tage zuvor noch gestanden hatten. Und weiter hinauf schweift unser Blick zu unserem morgigen Gipfelziel, dem Uhuru Peak. Am Karanga Camp treffen wir auf die Mweka Route, die wir später im Abstieg begehen. Hier machen wir eine ausgiebige Pause, bevor wir die letzten Höhenmeter zum Barafu Camp auf 4.600 m zurücklegen. Sehr früh geht es heute zur Nachtruhe, die sehr kurz ausfallen wird. Auch wenn die Aufregung steigt, versuchen wir noch etwas auszuruhen und zu schlafen, um fit für die Gipfelbesteigung zu sein.

Höhenmeter 1.000 Hm 350 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
12. Tag · 02.02.2027

Zum höchsten Punkt Afrikas | Uhuru Peak (5.895 m)

Bereits gegen Mitternacht geht es los und wir beginnen mit dem Aufstieg zum Gipfel des Kilimandscharo. Im Licht der Stirnlampe zieht die Route in Serpentinen am Rebmann Gletscher vorbei nach oben. Nach ca. 5 - 6 Stunden erreichen wir zum Morgengrauen den Stella Point am Kraterrand gelegen auf 5.745 m Höhe. Nur noch eine knappe Stunde trennt uns nun vom Uhuru Peak, dem höchsten Punkt Afrikas. Noch einmal mobilisieren wir alle Kräfte und steigen weiter. Bereits auf dem Weg dorthin entlang des Kraterrandes genießen wir immer wieder phantastische Ausblicke im warmen Licht der aufgehenden Sonne. Am Gipfel angekommen ist das Gefühl unbeschreiblich: Ein ganzer Kontinent liegt uns zu Füßen. Wir haben unser Ziel erreicht, beglückwünschen uns zum Gipfelerfolg und genießen den Moment. Der Abstieg erfolgt zunächst zurück zum Stella Point und von dort über eine parallele Route zur Aufstiegsroute zurück Richtung Camp. Das Camp erreichen wir nun bereits nach der Hälfte der Zeit. Wir gönnen uns eine längere Pause und ruhen uns für den weiteren Abstieg auf der Mweka Route aus. Schließlich geht es weiter, bis wir nach 3 Stunden das Mweka Camp auf 3.100 m erreichen, wo wir noch einmal im Zelt übernachten.

Höhenmeter 1.250 Hm 2.800 Hm
Gehzeit 12 - 15 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
13. Tag · 03.02.2027

Abstieg nach Moshi (1.800 m)

Durch den Regenwald steigen wir heute mit einer letzten Etappe auf der Mweka Route ab nach Moshi zum Mweka Gate, wo wir uns mit einer kleinen Zeremonie von unserer Begleitmannschaft verabschieden. Unsere Gipfelerfolge werden dabei mit einer Urkunde gewürdigt. Nach einem letzten gemeinsamen Bier mit unserer Mannschaft fahren wir zur wohlverdienten Dusche in unsere Lodge in Moshi. Wir haben genügend Zeit, um uns am Swimmingpool der Lodge zu erholen, unsere Ausrüstung und Gepäck zu sortieren und den Abend bei einem guten Abendessen im lodgeeigenen Restaurant gemütlich ausklingen zu lassen. Dabei darf ein Gläschen Wein oder Bier natürlich nicht fehlen, um das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, bevor wir müde in die Betten fallen. Gäste, die ein Anschlussprogramm gebucht haben, fahren unter Umständen bereits heute zurück nach Arusha und übernachten dort, um am nächsten Morgen früh zu ihrem nächsten Abenteuer starten zu können und eine kürzere Anreise zu haben.

Höhenmeter 1.450 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Tulivu Kilimanjaro Retreat
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
14. Tag · 04.02.2027

Land und Leute, Heimflug oder Anschlussprogramm

Heute heißt es noch einmal Afrika kennenlernen. Am Vormittag besuchen wir ein einheimisches Dorf und erleben hautnah die Gastfreundschaft des Chagga Stamms. Wir besichtigen eine Kirche in Old-Moshi, die während der Kolonialzeit vom deutschen Missionar Bruno Gutmann gebaut wurde, und besuchen eine Grundschule. Wir sind hier abseits der Haupttouristenrouten, bekommen einen ganz authentischen Einblick in das normale Leben und erfahren sehr viel über Land und Leute. Am Mittag lassen wir unsere Reise schließlich in einem Café in Moshi ausklingen und nehmen langsam Abschied von Afrika. Der Landcruiser bringt uns zurück zum Flughafen, von wo wir gegen Abend nach Hause fliegen. Für Gäste, die einen Anschlussaufenthalt mit Safari oder auf Zanzibar gebucht haben, startet heute unter Umständen bereits früh das Programm, so dass der kleine Kulturausflug in dem Fall entfällt.

Unterkunft Tulivu Kilimanjaro Retreat
Verpflegung Halbpension
15. Tag · 05.02.2027

Zurück in der Heimat

Ankunft je nach Flugverbindung, in der Regel am Vormittag in Deutschland.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Nach der Besteigung bieten wir eine Safari in den Nationalparks Tansanias oder einige Tage auf Sansibar an.

Leistungen

Im Preis enthalten 24 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

15 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)

Zusätzlich ab 2 Personen: 15 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

5 x ÜN/DZ im Hotel

3 x ÜN/Lager in Berghütte

5 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge

Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt

Verpflegung

1 x Abendessen

5 x Halbpension

7 x Vollpension

1 x Frühstück

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Kilimanjaro Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 1.000 USD)

Mount Meru Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 400 USD)

Lokale Bergrettungsgebühr

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten

Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten

Toiletten- und Waschzelt

Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks

Erste Hilfe Notfallausstattung

Sauerstoff Notfallversorgung

Ausflüge gem. Programm

Urkunde Gipfelbesteigung

Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
Visum Tansania ca. 50,00 $*
Verpflichtende Einreiseversicherung Tansania ca. 44,00 $*
Trinkgelder (ca. 360–590 USD - je nach Gruppengröße) (15. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kilimanjaro - MUC ab 1.100,00 €/P

Flug FRA - Kilimanjaro - FRA ab 1.100,00 €/P

Flug ZRH - Kilimanjaro - ZRH ab 1.100,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

14 Nächte
Kolonialstil-Gebäude des Our Stay Mlima mit weißer Fassade, Balusterveranda und tropischem Garten in Tengeru bei Arusha.
Hotel Mount Meru

Our Stay Mlima

Hotel in Tengeru am Fuß des Mount Meru Am Fuß des Mount Meru, in Tengeru etwa 15 Kilometer östlich von Arusha, liegt auf 1.400 m das Hotel Our Stay Mlima. Auf den Kilimanjaro-Besteigungen mit Mount Meru übernachten wir h…

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Die Miriakamba Hütte zeigt ihre grünen Gebäude und Außenterrasse umgeben von Bergwald am Mount Meru.
Berghütte 2500 m Mount Meru

Miriakamba Hütte

Erste Station am Mount Meru auf 2.500 m Die Miriakamba Hütte, auch Miriakamba Hut genannt, liegt auf 2.500 m am Mount Meru in Tansania. Sie ist die erste Hütte auf dem Weg zum Gipfel. Als Stützpunkt für geführte Touren…

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Panorama des Mount Meru Vulkankegels mit der Sattelhütte (Mt. Meru) als helle Gebäude im Mittelgrund.
Berghütte 3500 m Mount Meru

Sattelhütte (Mt. Meru)

Hochgelegener Stützpunkt am zweithöchsten Berg Tansanias Am Mount Meru in Tansania liegt auf 3.500 m die Sattelhütte , englisch Saddle Hut. Sie hat ihren Platz oberhalb der Baumgrenze zwischen Little Meru und Rhino…

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Kolonialstil-Gebäude des Our Stay Mlima mit weißer Fassade, Balusterveranda und tropischem Garten in Tengeru bei Arusha.
Hotel Mount Meru

Our Stay Mlima

Hotel in Tengeru am Fuß des Mount Meru Am Fuß des Mount Meru, in Tengeru etwa 15 Kilometer östlich von Arusha, liegt auf 1.400 m das Hotel Our Stay Mlima. Auf den Kilimanjaro-Besteigungen mit Mount Meru übernachten wir h…

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Beleuchtetes blaues Zelt unter sternenklarem Nachthimmel im Zeltcamp am Kilimanjaro mit Holzhütte im Hintergrund.
Zeltcamp | Lodge Kilimandscharo

Zeltcamp am Kilimanjaro

Mobiler Stützpunkt für Kilimandscharo-Besteigungen Zwischen 2.500 und 4.600 m stehen die Zelte des Zeltcamps am Kilimanjaro in Tansania. Einen festen Standort hat das Camp nicht: Je nach Aufstiegsroute wandert das Lage…

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Hotel Kilimandscharo

Tulivu Kilimanjaro Retreat

Hotel in Msaranga bei Moshi am Kilimandscharo Das Tulivu Kilimanjaro Retreat liegt auf 850 m in Msaranga, unweit der Stadt Moshi in Tansania. Tropische Gärten umgeben das Hotel mit seinen Zimmern und Cottages. Auf un…

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Kilimandscharo – das Dach Afrikas

Der Kilimandscharo (5.895 m) ist der höchste freistehende Berg der Erde und prägt die Landschaft Tansanias wie kein anderes Naturdenkmal. Mit seinen drei Vulkanmassiven Kibo, Mawenzi und Shira bietet er nicht nur eine majestätische Kulisse, sondern auch eine faszinierende Vielfalt an Vegetationszonen: vom tropischen Regenwald über Hochmoore und alpine Wüsten bis hin zu den Gletschern am Gipfel. Der Kili ist Sehnsuchtsziel vieler Bergsteiger – und gleichzeitig UNESCO-Weltnaturerbe. Auf den Gipfel führen sieben Routen. Allerdings hat nicht jede Route die besten Erfolgschancen.

Machame Route – der Königsweg aller Routen zum Gipfel

Die Machame Route (auch als Whiskey Route benannt) gilt als die beliebteste und zugleich eindrucksvollste Route unter allen Aufstiegsvarianten am Berg. Die Route kombiniert eine abwechslungsreiche Wegführung, und bietet insbesondere in Kombination mit dem Mount Meru eine sehr gute Akklimatisation und somit deutlich bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Gipfelgang als kürzere Routen.

Im Gegensatz zur Marangu Route, die oft als "Coca-Cola-Route" bezeichnet wird und landschaftlich weniger reizvoll ist, führt die Machame durch eine atemberaubende Vielfalt an Ökosystemen. Der Einstieg in die Machame Route erfolgt am Machame Gate (1.800 m) inmitten üppigen Regenwaldes. Schon am zweiten Tag öffnet sich die Vegetation und gibt den Blick frei auf das weite Shira-Plateau – eine vulkanische Hochebene mit fantastischem Panorama. Ein Höhepunkt der Route ist der Lava Tower (4.600 m), der bewusst aufgesucht wird, um den Körper an größere Höhen zu gewöhnen (climb high, sleep low). Am Lava Tower vereint sich die Route mit der Lemosho Route und der Shira Route, die jedoch keine eigenständige Route darstellt.

Ein besonderes Erlebnis auf der Machame Route bietet die Barranco-Wand, auch "Breakfast Wall" genannt, da es direkt nach dem Frühstück im Camp hier hinauf geht: eine steile, aber technisch unschwierige Passage, die alpinistischen Charakter vermittelt und mit spektakulären Ausblicken belohnt. Danach führt die Machame Route über das Karanga-Tal und das gleichnamige Camp zum Barafu Camp (4.600 m), dem klassischen Hochlager. Von hier aus startet bereits in der Nacht der Gipfelgang über den Stella Point bis zum Uhuru Peak (5.895 m), den wir in den frühen Morgenstunden erreichen. Der Abstieg erfolgt später über die Mweka Route mit weiteren abwechslungsreichen Eindrücken ins Tal.

Mount Meru

Die Besteigung des Mount Meru ist ein beeindruckendes Trekkingerlebnis und die ideale Vorbereitung auf den Kilimanjaro. Der abwechslungsreiche Aufstieg führt durch dichten Bergwald, offene Heidelandschaften und entlang des spektakulären Kraterrands bis zum Socialist Peak (4.566 m). Atemberaubende Ausblicke, eine vielfältige Tierwelt wie Büffel, Zebras und Giraffen sowie deutlich weniger Besucher machen den zweithöchsten Berg Tansanias zu einem besonderen Abenteuer.

Unsere Begleitmannschaft

Nur wenige Anbieter leisten es sich, vor Ort mit einem deutschsprachigen Team zu arbeiten. Wir sind jedoch der Ansicht, dass schon allein die Sprache einen wesentlichen Qualitätsaspekt darstellt. So werden alle unsere Reisen in Tansania von unserem deutschsprachigen Partner vor Ort organisiert und teilweise auch deutschsprachig geführt. Darüber hinaus sind alle Träger, Guides und Köche versichert, enstprechend ausgerüstet und versorgt. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum Standard. Ein wesentlicher Aspekt jeder Bergfahrt dieses Charakters sind zufriedene Träger und Köche. Wenn der Lohn stimmt, dann läuft sehr vieles zusätzlich oder von selbst. Entsprechend ist unser Partner auch nicht der günstigste vor Ort, für uns aber dennoch goldrichtig.

Bewaffneter Parkranger/Safariguide zur Sicherheit

In den Gebieten, in denen wir auf Großwild (z. B. Büffel, Elefanten etc.) treffen können, wird uns auf den Etappen zu unserer Sicherheit ein ausgebildeter, erfahrener und bewaffneter Parkranger oder Safariguide begleiten. Er kennt sich mit der afrikanischen Wildnis hervorragend aus, kann Spuren lesen, Geräusche deuten und entdeckt mit seinem geschulten Auge Tiere, wo Du keines vermuten würdest. Dabei ist er in der Lage die jeweilige Situation entsprechend einzuschätzen und bestmöglich für Deine Sicherheit zu sorgen. Sein Wissen gibt er Dir dabei gern weiter und spannende Tierbeobachtungen sind Programm! Seinen Anweisungen ist zu Deiner eigenen Sicherheit jedoch stets Folge zu leisten.

Höhenprobleme am Berg

Die meisten Gipfelaspiranten scheitern aufgrund mangelnder Akklimatisation oder weil sie verschiedene Fehler in der Höhe machen. Dazu gehört auch die Wahl sehr kurzer Routen mit wenigen Tagen am Berg und in der Höhe. Ein langsamer, stetiger Höhengewinn über mehrere Tage ist wissenschaftlich erwiesen der beste Weg, um deinem Körper die nötige Zeit zur Anpassung zu geben. Das Ergebnis? Eine deutlich höhere Gipfel-Erfolgsquote im Vergleich zu schnelleren Routen.

Unsere Führer achten daher besonders darauf, dass das Aufstiegstempo auf den einzelnen Etappen nicht zu schnell ist und sie tatsächlich auch langsam unterwegs sind, um dem Körper die Anpassungszeit zu geben, die er braucht. Mit einem überlegten Tourenverlauf stehen die Gipfelchancen auf den von uns angebotenen Touren bei nahezu 100 %. Wenn Du Dich bereits vorab akklimatisieren möchtest, empfehlen wir Dir von zuhause aus vor Abreise ein Höhentraining mit Hypoxiezelt zu absolvieren. Gerne beraten wir Dich und geben Dir Empfehlungen.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.595 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

18 kg Transport
14 kg Aktivität
200 kg Unterkunft
2.333 kg Flug
30 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Tansania-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Tansania, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Tansania und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Tansania sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 25 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 20 USD

  • Koch: 10 – 15 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 12 USD

  • pro Träger: 6 – 10 USD

Am Mount Meru haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, am Kilimanjaro 4 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen verantwortlichen Guide sowie einen Koch. Ab 2 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern 2 Assistenz Guides, ab 7 Teilnehmern 3 Assistenz Guides). Bei Einzelführungen müssen wir aufgrund der umfangreichen Ausrüstung 6 - 7 Träger einkalkulieren. Sollten wir am Gate Übergewicht haben, werden wir einen zusätzlichen Träger engagieren statt das Übergewicht auf die vorhandenen Schultern zusätzlich zu verteilen.

Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Aufgrund der Nationalparkbestimmungen und der Möglichkeit auf Großwild zu stoßen wird uns am Mount Meru ein bewaffneter Nationalpark Ranger zu unserer Sicherheit begleiten. Für diesen können ca. 50 USD pro Gruppe insgesamt einkalkuliert werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Wenn Du zwei Berge besteigst (Mount Meru und Kilimandscharo) beachte, dass das Begleitteam an beiden Bergen unterschiedlich sein kann. Daher sollte die Verteilung separat erfolgen - für das Mount Meru Team nach dem Mount Meru und für das Kilimandscharo Team nach dem Kilimandscharo.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Tansanische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Tansania nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Ältere Noten werden nicht akzeptiert und sind für die Crew wertlos.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Tansania noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 20 - 30 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Ich möchte das Visum vorab beantragen. Was benötige ich dafür?

Für die Einreise nach Tansania ist es problemlos möglich das Visum vor Ort am Flughafen einzuholen. Du benötigst dafür lediglich Deinen Reisepass und 50 USD in bar.

Selbstverständlich kannst Du aber auch bereits im Vorfeld ein Online-Visum über die Webseite der Tansanischen Botschaft in Berlin beantragen. Das ist etwas aufwendiger, spart Dir vor Ort aber Zeit am Flughafen.

Beim Ausfüllen des Online-Formulars wirst Du nach den Adressdaten des Veranstalters (Local Host) sowie nach Deiner Unterkunft gefragt. Für letzteres gilt immer das erste im Reiseplan vorgesehene Hotel. In welcher Unterkunft Du als erstes übernachtest, findest Du in Deinen Reiseunterlagen, die Anschrift kannst Du über Google schnell ermitteln.

Für den Local Host kannst Du folgende Daten eingeben:

Selbst wenn Du hier nichts eingibst und den Punkt überspringst, wirst Du das Visum erhalten, da es auch Reisende gibt, die bei der Einreise tatsächlich noch keine gebuchte Agentur haben.

Wenn alles ausgefüllt, Deine Sicherheitsabfrage generiert (für späteren Zugriff auf den Bearbeitungsstatus) und die Visagebühr von 50 USD per Kreditkarte bezahlt ist, schließt Du den Antrag ab und erhältst eine Bestätigungsmail mit Deiner Application-ID. Der Antrag ist erfolgreich eingegangen und nun heißt es warten. Die Visabearbeitung dauert ca. 4 Wochen. Du erhältst das Visum per Email - einfach ausdrucken und Deinen Reiseunterlagen hinzufügen. Rückt Deine Reise näher und Du hast noch keine Visaerteilung erhalten, rufe bei der Botschaft an, um den Prozess anzuschieben.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Kosten und Planung einer Kilimanjaro Besteigung

Wenn du den Kilimandscharo besteigen möchtest, solltest du nicht nur auf den Preis achten. Ein vermeintliches Sonderangebot für 1.890 € sagt oft mehr über die Tour und den Veranstalter aus, als man denkt.

Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg deiner Tour.

1. Zähle die Tage am Berg

Wenn du den Kili besteigen möchtest, solltest du nicht nur auf den Preis achten. Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg deiner Tour, angefangen bei einer guten Vorbereitung bis hin zu den richtigen Bedingungen am Berg.

Ein 5.895 Meter hoher Berg lässt sich ohne Anpasung an die Höhe nicht schnell besteigen. Viele unterschätzen das und müssen bereits früh, spätestens am Stella Point aufgeben und abbrechen. Für ein Höhenhirn- bzw. ein Höhenlungenödem ist Tansania nicht der beste Ort!

Kurze Reiseangebote mit 5 - 6 Tagen am Berg solltest Du daher grundsätzlich kritisch betrachten!

Empfehlenswert sind Trekkings mit längeren Aufstiegsrouten ab sieben Tagen am Berg. Besonders sinnvoll ist es, sich vorher am Mount Meru zu akklimatisieren, vor allem wenn die Zeit am Kili darunter liegt. Dein Körper erhält dadurch die dringend benötigte Zeit, um sich an die Höhe anzupassen. Mehr Tage am Berg haben selbstverständlich Auswirkungen auf die Kosten. Kürzere Routen wie die Marangu Route eignen sich aber nur dann, wenn du bereits vorakklimatisiert anreist, zum Beispiel durch gezieltes Höhentraining zuhause.

2. Verpflegung

Auch die Verpflegung spielt eine entscheidende Rolle. Gute und frische Mahlzeiten tragen wesentlich zur Gesundheit, zur Moral und damit auch zum Erfolg bei. Dafür braucht es mehr Logistik und Personal für den Transport, was die Kosten beeinflusst, am Ende aber einen spürbaren Unterschied macht. Ein starkes und gut versorgtes Team mit Bergführern und Trägern ist die beste Grundlage für ein gelungenes Gipfelerlebnis.

3. Zelt oder Hütte

Beim Übernachten zeigt sich, dass gute Zeltcamps oft die angenehmere Wahl sind. Sie bieten mehr Ruhe und Flexibilität als die häufig überfüllten Hütten. Auch hygienische Gründe können für ein Zeltcamp sprechen. Der organisatorische Aufwand ist zwar deutlich größer und mit der Verwendung einer guten und umfangreichen Ausrüstung letztlich teurer, doch die Erfahrung, direkt inmitten der Natur zu schlafen, macht diesen Aufwand mehr als wett. Darum verzichten wir z.B. auch auf die Marangu Route.

4. Die Begleitmannschaft

Ganz wesentlich für den Erfolg ist die Begleitmannschaft. Erfahrene lokale Bergführer kennen den Weg, wissen worauf es ankommt und achten auf deine Sicherheit. Köche sorgen für Energie und Stimmung, und Träger transportieren das Gepäck und bereiten die Camps vor. Damit alle gemeinsam ans Ziel kommen, braucht es gute Ausrüstung, ausreichend Verpflegung und faire Bedingungen. Diese Faktoren tragen entscheidend zum Gelingen bei, auch wenn sie oft im Hintergrund bleiben.

5. Hotels in den Städten

Auch die Wahl der Unterkunft in Moshi und Arusha vor und nach der Besteigung wirkt sich auf den Gesamtpreis aus. Es gibt einfache, günstigere Hotels sowie komfortablere Häuser in besserer Lage. Wichtig ist, dass die im Angebot genannten Hotels tatsächlich den Unterkünften entsprechen, in denen übernachtet wird. In der Praxis kommt es vor, dass Veranstalter mit einem sehr guten Hotel werben, die Gäste am Ende aber in einem einfacheren Haus untergebracht werden. Entscheidend für eine gelungene Reise ist daher eine transparente Kommunikation und die Verlässlichkeit, dass die angebotene Unterkunft auch der Realität entspricht.

6. Hin- und Rückflug

Zur Planung gehört außerdem der Flug. Die Flugpreise nach Tansania schwanken je nach Saison und Verfügbarkeit. Flugzeiten und anstrengende Umstiege spielen ebenfalls eine Rolle. Gute Veranstalter kommunizieren die Kosten und Verbindungen bereits im Vorfeld transparent, damit du genau weißt, womit du rechnen kannst. So gibt es keine Überraschungen und du kannst die Reise von Anfang an verlässlich kalkulieren.

Eine Besteigung des Kilimandscharo ist letztlich mehr als nur ein sportliches Abenteuer.
Sie gelingt dann, wenn Sicherheit, Qualität und Respekt selbstverständlich zusammenspielen.
Für dich selbst, für das gesamte Team und für den Berg.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Kili Besteigung?

Der Kilimandscharo kann ganzjährig bestiegen werden, die besten Bedingungen findest du jedoch in den Trockenzeiten. Optimal sind die Monate von Januar bis März und Juni bis Oktober. In diesen Phasen sind die Wege meist trocken, die Temperaturen angenehm und die Sicht auf die umliegende Landschaft besonders klar.

Klimatabelle und beste Reisezeit

Welche Ausrüstung benötige ich für den Kili?

Bei einer Trekkingtour auf den Kili wanderst Du durch verschiedene Klimazonen. Deshalb ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Im Regenwald brauchst du leichte, atmungsaktive Kleidung, in höheren Lagen gute Isolationsschichten, eine warme Daunenjacke und gute Handschuhe. Wichtig sind auch feste Bergschuhe der Kategorie B. Die allermeisten Artikel haben Wanderer normalerweise ohnehin bereits im Schrank. Ergänzend brauchst Du einen guten Schlafsack bis -20°C Komfortbereich (wir verleihen kostengünstig solche Schlafsäcke), eine gute Isomatte, Trinkflasche und Isoflasche für ausreichend Flüssigkeit (mind. 2 L) sowie eine Stirnlampe.

Unsere durchdachte Packliste sorgt dafür, dass du für alle Wetterlagen bestens vorbereitet bist und dich voll auf dein Abenteuer konzentrieren kannst. Mit der Buchung erhältst Du von uns eine solche Liste mit detaillierten Empfehlungen.

Wie fit muss ich für die Besteigung sein?

Mit einer normalen Grundfitness und etwas Training ist die Besteigung für alle Bergsteiger machbar. Wichtig ist vor allem die Ausdauer und ein langsamer Aufstieg. In unseren Reisebeschreibungen für die jeweiligen Aufstiegsrouten werden die jeweiligen Anforderungen sehr gut beschrieben. Wir beraten Dich aber auch gern telefonisch, wenn Du Dir unsicher bist.

Die beste Akklimatisationstaktik für eine Kilimanjaro Besteigung

Climb high – sleep low – dieser bewährte Grundsatz in der Akklimatisationstaktik lässt sich bei einer Kilimandscharo Besteigung nur eingeschränkt umsetzen. Schließlich führt der Weg nahezu kontinuierlich bergauf, sodass echte sleep-low-Phasen fehlen.

Genau hier liegt der große Vorteil einer vorherigen Besteigung des Mount Meru. Mit 4.562 Metern ist er der zweithöchste Berg Tansanias und bietet ideale Bedingungen, um den Körper schrittweise an die Höhe zu gewöhnen. Der Aufstieg ist behutsam und die Übernachtungshöhen sind so gewählt, dass sie dem Prinzip einer optimalen Akklimatisation entsprechen. Im Grunde vergleichbar mit alpinen Touren.

  • 1. Nacht – Miriakamba Hütte (2.514 m): Auf dieser Höhe treten in der Regel keine Höhenprobleme auf. Dennoch bereitet die Übernachtung den Körper optimal auf die nächste Etappe vor.

  • 2. Nacht – Sattelhütte (3.570 m): Hier setzt der erste wichtige Akklimatisationsreiz ein. Manche spüren leichte Kopfschmerzen oder schlafen unruhiger – typische Anpassungsreaktionen.

  • Gipfeltag – Mount Meru (4.562 m): Diese Höhe entspricht bereits dem Barafu Camp, dem höchsten Lager bei der Kilimanjaro Besteigung. Nach dem Gipfelerfolg erfolgt ein Abstieg um etwa 1.000 Höhenmeter – ganz im Sinne von Climb high – sleep low.

  • 3. Nacht – erneut Sattelhütte (3.570 m): Eine weitere Nacht auf dieser Höhe vertieft den Anpassungseffekt. Vergleichbar mit unseren Alpen-Erfahrungen auf 4.000ern sind hier Höhenprobleme fast ausgeschlossen.

  • Abstieg ins Tal: Vor dem eigentlichen Trekking auf den Kilimandscharo folgt eine letzte Übernachtung im tieferen Bereich – der Körper erholt sich, während die zuvor gesetzten Akklimatisationsreize nachhaltig wirken.

Der entscheidende Unterschied: Wer den Mount Meru vorschaltet, hat dem Organismus bereits 4 - 5 Tage Zeit zur Höhenanpassung gegeben. Der Körper hat die Prozesse in Gang gesetzt, die ihn beim anschließenden Aufstieg entlasten. Jeder Kilimanjaro Besteiger steigert damit die Erfolgschancen erheblich.

Wer vor einer Kilimanjaro Besteigung den Mount Meru besteigt - trinkt am Gipfel des Kilimanjaro sehr sicher genüsslich ein Bier

(Hans Honold, mehrfacher Expeditionsleiter mit Achttausender Erfahrung)

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Warum ist unsere Gipfelerfolgsquote am Kilimandscharo so hoch?

Eine Besteigung des Kilimandscharo ist für viele Bergsteiger ein Lebenstraum. Doch nicht jeder erreicht tatsächlich den Uhuru Peak (5.895 m), den höchsten Punkt Afrikas. Über alle Routen und Anbieter hinweg liegt die durchschnittliche Gipfelerfolgsquote bei etwa 70 %. Dabei ist zu beachten, dass manche Statistiken bereits das Erreichen des Stella Point (5.756 m) als Gipfelerfolg werten, obwohl sich der eigentliche Hauptgipfel noch einige Höhenmeter entfernt befindet.

Bei Alpine Welten verfolgen wir einen anderen Anspruch: Unser Ziel ist es, unsere Gäste sicher, gut vorbereitet und mit den bestmöglichen Voraussetzungen bis auf den Uhuru Peak zu begleiten. Unsere überdurchschnittlich hohe Gipfelerfolgsquote ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis einer durchdachten Tourenplanung, erfahrener Bergführer und vieler kleiner Details, die am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

Der wichtigste Erfolgsfaktor: Zeit für die Höhenanpassung

Der häufigste Grund, warum Bergsteiger den Gipfel nicht erreichen, ist nicht mangelnde Fitness, sondern eine unzureichende Akklimatisierung. Der Körper benötigt Zeit, um sich an die dünne Höhenluft anzupassen. Genau deshalb planen wir unsere Kilimandscharo-Reisen so, dass die Höhenanpassung optimal unterstützt wird.

Unsere Lemosho-Route haben wir bewusst um einen zusätzlichen Tag verlängert. Von anfänglich 64 % Gipfelerfolgsquote konnten wir diese dadurch auf 96 % steigern. 2025 haben sogar 100 % unserer Gäste den Uhuru Peak mit dieser Tourenplanung erreicht. Der weitere Akklimatisationstag hat die Anpassung des Körpers an die Höhe deutlich verbessert und die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfeltag gesichert.

Auch auf den kürzeren Routen wie Machame, Umbwe oder Rongai setzen wir konsequent auf eine Vorakklimatisierung am Mount Meru. Dort verbringen unsere Gäste anders als üblich zwei Nächte auf rund 3.500 Metern Höhe und sammeln bereits wichtige Höhenanpassung, bevor die Kilimandscharo-Besteigung beginnt. Diese Vorbereitung schafft beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Gipfelversuch - und bietet zudem ein zusätzliches Bergerlebnis.

Erfahrene Bergführer statt möglichst wenig Personal

Die Qualität eines Expeditionsteams zeigt sich vor allem am Gipfeltag. Deshalb setzen wir auf ein außergewöhnlich gutes Betreuungsverhältnis.

Bereits ab zwei Teilnehmern begleiten zwei ausgebildete lokale Bergführer unsere Gruppen. Ab fünf Gästen sind drei Bergführer im Einsatz, ab sieben Teilnehmern vier. Dadurch kann jederzeit individuell auf das Tempo, den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse jedes einzelnen Gastes eingegangen werden.

Viele Veranstalter arbeiten mit deutlich weniger Bergführern und übertragen Führungs-Aufgaben auf sogenannte Summit Porter. Diese leisten zwar wertvolle Unterstützung beim Transport und auf der Tour, verfügen jedoch meist nicht über die bergführerische Ausbildung und Erfahrung, um Gruppen eigenverantwortlich in großer Höhe zu führen oder Anzeichen einer Höhenkrankheit fachgerecht zu beurteilen.

Unsere erfahrenen Bergführer erhöhen deshalb nicht nur die Chancen auf den Gipfelerfolg, sondern sorgen vor allem für ein Höchstmaß an Sicherheit.

Kleine Gruppen ermöglichen individuelle Betreuung

Je kleiner eine Gruppe, desto besser lässt sich auf jeden einzelnen Teilnehmer eingehen. Deshalb reisen wir bewusst in überschaubaren Gruppen.

Unsere eingespielten Teams kennen sich seit vielen Jahren, jeder übernimmt klar definierte Aufgaben und die gesamte Organisation am Berg funktioniert effizient und ruhig. Das schafft Vertrauen und ermöglicht eine individuelle Betreuung während der gesamten Expedition.

Gerade in großer Höhe entscheiden oft kleine Anpassungen des Tempos, zusätzliche Pausen oder eine angepasste Tagesplanung darüber, ob ein Gipfelversuch erfolgreich verläuft.

Gute Verpflegung stärkt den Körper

In großer Höhe arbeitet der Körper auf Hochtouren. Deshalb legen wir großen Wert auf eine ausgewogene, frische und hygienisch einwandfreie Verpflegung. Unsere Köche bereiten täglich frische Mahlzeiten zu, die reich an Energie und Nährstoffen sind. Obst und Gemüse werden gründlich gereinigt, hohe Hygienestandards eingehalten und das Trinkwasser mit einem professionellen Katadyn-Expeditionsfilter aufbereitet.

So reduzieren wir das Risiko von Magen-Darm-Erkrankungen erheblich. Wer gesund bleibt und ausreichend Energie aufnehmen kann, hat deutlich bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Gipfeltag.

Auch unsere gesamte Crew wird hochwertig versorgt. Denn nur ein motiviertes und leistungsfähiges Team kann unsere Gäste optimal unterstützen.

Erholung ist Teil des Erfolgs

Die Regeneration zwischen den Etappen ist ein oft unterschätzter Faktor einer erfolgreichen Kilimandscharo-Besteigung.

Wir stellen unseren Gästen robuste und großzügige Expeditionszelte, ein warmes und gemütliches Küchenzelt sowie ein eigenes Toilettenzelt zur Verfügung. Dieses wird täglich gereinigt und bietet deutlich mehr Komfort und Privatsphäre als die öffentlichen Anlagen auf dem Berg.

Wer besser schläft, sich wohler fühlt und sich zwischen den Etappen gut erholen kann, startet ausgeruhter in den nächsten Tag – ein entscheidender Vorteil in großer Höhe.

Sicherheit steht immer an erster Stelle

Ein hoher Gipfelerfolg darf niemals auf Kosten der Sicherheit gehen.

Unsere Bergführer beobachten während der gesamten Tour aufmerksam den Gesundheitszustand aller Teilnehmer und treffen Entscheidungen mit der notwendigen Erfahrung und Verantwortung.

Zusätzlich ist unser Partner vor Ort Mitglied bei Flying Doctors Tanzania sowie Kilimanjaro SAR. Im Notfall können dadurch medizinische Versorgung und eine mögliche Rettung per Hubschrauber deutlich schneller organisiert werden.

Wir entwickeln unsere Reisen kontinuierlich weiter

Erfahrung bedeutet für uns nicht Stillstand. Nach jeder Expedition analysieren wir gemeinsam mit unseren Bergführern den Tourenverlauf und optimieren unsere Abläufe kontinuierlich.

Wenn wir erkennen, dass eine Änderung den Komfort, die Sicherheit oder die Gipfelchancen verbessert, setzen wir diese konsequent um. So entwickeln sich nicht nur unsere Kilimandscharo-Reisen Jahr für Jahr weiter.

Qualität statt Einsparungen

Nicht alle Kilimandscharo-Reisen werden nach denselben Qualitätsstandards durchgeführt. Unterschiede zeigen sich häufig bei der Größe der Gruppen, dem Verhältnis von Bergführern zu Teilnehmern, der Ausstattung, der Verpflegung oder den Arbeitsbedingungen der lokalen Crews.

Wir investieren bewusst in eine gute Betreuung, ausreichend qualifizierte Bergführer, hochwertige Ausrüstung, faire Arbeitsbedingungen und eine sorgfältige Organisation. Diese Qualitätsphilosophie verursacht zwar höhere Kosten, schafft jedoch die Grundlage für das, was unseren Gästen am wichtigsten ist: eine sichere Reise, ein außergewöhnliches Bergerlebnis und die bestmöglichen Chancen, den Uhuru Peak, den höchsten Punkt Afrikas, erfolgreich zu erreichen.

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.