Bergsteigerschule Watzmann
Weitblick auf den schneebedeckten Mont-Blanc-Gipfel mit Gletscherplateau und Bergsteigern

Sehr sichere Durchführung

In kleinen Gruppen mit Bergführer auf die Gipfel der Alpen.

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Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.

Große Programmvielfalt

Vom Hochkalter vor der Haustür bis zu den 4.000ern im Wallis.

Hochtouren - die Klassiker

Hochtour auf den Großglockner

Schwierigkeit

3.1

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

2 Tage

Hochtour mit Bergführer auf den höchsten Berg Österreichs (3798m)

Einsteiger-Hochtour auf den Großvenediger

Schwierigkeit

2.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

2 Tage

Hochtouren-Wochenende am Großvenediger (3.657 m)

Zehn 4.000er im Wallis

Schwierigkeit

3.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

6 Tage

4.000er Hochtourenwoche im Monte Rosa Massiv mit Signalkuppe

Weitere Hochtouren und Gletscherkurse

Vom Hochkalter über den Blaueisgletscher vor der Haustür zum Großvenediger, Johannisberg und Großglockner, in die Silvretta und zu den 4.000ern im Wallis – dazu der Gletscher-Grundkurs im Ötztal.

Zeitraum
Reisezeitraum

Mit Zeitraum zeigt die Liste die konkreten Termine statt der Reiseangebote.

5 Touren gefunden

Einfache und anspruchsvolle Bergtouren | Auf den Gletschern der Ost- und Westalpen

Eine Hochtour auf den Mont Blanc, den Großglockner, oder den Großvenediger. Hier findest Du eine kleine Auswahl an Hochtouren der Bergführer von den hohen Tauern über das Berner Oberland bis nach Chamonix am Mont Blanc. Die Bergführer der Alpine Welten Familie begleiten Dich in den Festsaal der Alpen auf einfachen und anspruchsvollen Zielen quer durch die Alpen. Auch für Deine individuellen Hochtouren Abenteuer und Ziele sind wir die richtigen Ansprechpartner!

Fünf Bergsteiger am Seil auf dem Gletscherfeld beim Großvenediger, im Hintergrund schneebedeckte Gipfel im Morgenrot.

Hochtouren im Überblick

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Gebiete

Mehr Bergsteigen mit den Watzmannführern

Die einfachen Hochtouren und 4.000er von Alpine Welten, Eisklettern im Winter, Klettern am Watzmann und alle Bergsteiger-Angebote.

Häufige Fragen zu Hochtouren

Wie bereite ich mich für Hochtouren 3.000er und 4.000er vor?

Die Vorbereitung ist für eine geführte Hochtour das A und O für eine erfolgreiche Tour mit Genuss. Sie beginnt bereits zu Hause und endet, wenn Du vor Ort startest. Diese Bausteine sind wichtig:

  • Konditionstraining zu Hause (viel hilft viel)

  • Ausrüstung überprüfen und ergänzen

  • Steigeisen auf die eigenen Schuhe anpassen

  • Knoten und Spaltenbergung üben

  • Akklimatisation für die Hochtour einplanen

  • Entspannt und mit Puffer anreisen

  • Ausreichend Zeit für die Akklimatisation nehmen

Wiederholen mit der Alpine Welten Akademie: Wie war das nochmal mit dem Anseilen und der losen Rolle? Mit den Tipps der Bergführer und den interaktiven Lehrvideos der Hochtouren-Akademie frischst Du Dein Wissen auf — es macht mehr Spaß, wenn der Einbindeknoten sitzt und Du nicht erst am Gletscherrand die geliehenen Steigeisen auf Deine Schuhe einstellen musst.

Sind meine Schuhe geeignet für eine Hochtour / Gletschertour?

Hochgebirgsschuhe erkennst Du deutlich an der Kipphebelaufnahme für Steigeisen im Fersenbereich. Die Bergschuhe müssen eine hohe Steifigkeit und Unterstützung für steiles, unebenes Gelände bieten, um gute Stabilität und Kontrolle auf Eis und Schnee zu gewährleisten. Sie sollten wasserdicht sein und eine gute Isolierung haben, damit die Füße warm und trocken bleiben. In der Regel haben sie eine steife Sohle mit Kletterzone für gute Haftung auf felsigem Untergrund.

  • ✅ Deutlich hochgezogene Fersen- und Zehenkappe

  • ✅ Verwindungssteife und stark profilierte Sohle

  • ✅ Kipphebelaufnahme an der Ferse für steigeisenfeste Bindung

Mehr zur Schuhwahl findest Du in unserem Magazinartikel über die richtigen Schuhe für Hochtouren und Gletschertouren.

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist die Akklimatisation für Gipfelziele in großen Höhen über 3.000 m wichtig, um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen — und vor allem, um Spaß an der Hochtour zu haben. Wer eine Expedition plant, ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus: schnell am Samstag ins Auto und am nächsten Tag auf den Piz Palü (3.901 m). Das kann gut gehen — in den meisten Fällen hat man dabei aber keinen Spaß.

Höhenprobleme werden häufig aus Scham gegenüber Bergführer oder Bergkameraden verschwiegen. Das kann auch in den Alpen tödlich enden. Ein Hirnödem (HACE) ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich, ein Lungenödem (HAPE) in den Westalpen durchaus möglich. Offenheit mit auftretenden Symptomen ist überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden — Höhensymptome sind keine Schwäche, das kann jedem passieren.

1. ZEIT mitbringen — Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Für Touren zwischen 3.000 m und 5.500 m solltest Du Dir Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig startet die Hochtour direkt an einer Bergstation über 3.500 m — am Klein Matterhorn, der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883 m, beginnt die eigentliche Tour. Wer hier nicht bereits akklimatisiert ist, bekommt Probleme. Die Höhenanpassung dauert mehrere Tage und hängt weniger vom Trainingszustand ab als von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.

2. Schlafhöhe trainieren (go high – sleep low) — Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern nachts auf der Hütte, wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei Hütten-Übernachtungen über 3.000 m solltest Du im Vorfeld auf über 2.500 m übernachten — idealerweise noch einige Höhenmeter über die Hütte aufsteigen und dann zur Schlafhöhe absteigen. Die Schlafhöhe nicht mehr als 400 Hm pro Tag steigern und sich täglich fragen: Wie war die letzte Nacht?

3. Touren und Übernachtungen im Vorfeld — Wer bei Hochtouren in den Westalpen 2–3 Tage früher anreist und einfache Touren um 3.000 m unternimmt, hat eine wesentlich höhere Gipfelchance als jemand, der erst am Tag des Tourbeginns anreist. Viele Höhen über 3.000 m sind bequem mit Seilbahnen erreichbar — es geht nicht um Trainingstouren, sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die gute Hütten-Infrastruktur der Alpen bietet dafür genügend Möglichkeiten, die man unbedingt nutzen sollte.

Welche Hardware benötigt man für Hochtouren?

Du fragst Dich bei der Fülle an Herstellern und Gegenständen: Was brauche ich eigentlich an Ausrüstung für eine Hochtour? Wir klären das ausführlich im kostenlosen E-Learning-Portal der Alpine Welten Akademie — mit Tipps vom Bergführer und einer detaillierten Erklärung zur Ausrüstung für geführte Hochtouren in den Ost- und Westalpen.

Die Gletscher-Basisausrüstung beinhaltet folgende Teile:

  • Eispickel

  • Steigeisen

  • Hochtourengurt

  • 2× Normalkarabiner

  • 2× HMS-Karabiner

  • 1× Safelock- / Ball-Lock-Karabiner

  • 1× Helm

  • 1× Bandschlinge 120 cm

  • 2× Reepschnur 3 m

  • 1× Eisschraube

  • Optional: Seilrolle (Petzl Micro Traxion)

Im E-Learning-Portal der Alpine Welten Akademie behandeln wir mit unseren Bergführern die wichtigen Themen zu Hochtouren — von der Planung bis zur Spaltenbergung mit Mannschaftszug oder loser Rolle. So bereitest Du Dich ideal auf Deine Berg- oder Gletschertour vor.

Frag unsere Watzmannführer

Welche Hochtour passt zu Deiner Erfahrung? Wir gehen es mit Dir durch. Es meldet sich das Team von Alpine Welten Die Bergführer, das Zuhause der Watzmannführer.

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Vorbereitung auf eine Hochtour

Steigeisen, Pickel, Gurt und was sonst noch in den Rucksack muss, erklärt unser Ausrüstungsartikel. Der zweite Beitrag zeigt, wie Du Dich an die Höhe gewöhnst, damit der Gipfeltag auf 3.000 oder 4.000 Metern gelingt.