Für einen Klettersteigkurs oder eine geführte Klettersteigtour benötigst Du passendes Schuhwerk. Dieses ist abhängig von der Schwierigkeit und dem Gesamtcharakter der Klettersteige. So benötigst Du für einen Sportklettersteig mit kurzem, problemlosem Zustieg einen anderen Bergschuh als z.B. für den Klettersteig auf die Zugspitze über das Höllental, wo ein Gletscher zu begehen ist. Generell kann man sagen, dass zu stabile und steife Schuhe am Klettersteig nicht zu empfehlen sind, da man zu wenig Gefühl am Fels hat beim Antreten. Eine Faustregel: Je schwieriger der Klettersteig, desto präziser muss man antreten, und desto flexibler muss ein Schuh sein.
Kategorie B/C und C für alpine Klettersteige
Für Klettersteige in alpiner Umgebung wie z.B. Klettersteige in der Brenta oder durch das Höllental auf die Zugspitze empfehlen sich feste Schuhe der Kategorie B/C oder C. Hier kannst Du auch vernünftig Steigeisen befestigen für Altschneefelder oder den Gletscher.
Kategorie A und B für Sportklettersteige
Für Klettersteige, bei denen Zu- und Abstieg weder sehr alpin noch extrem lang sind. Beispiele hierfür sind der Grünstein Klettersteig oder der Klettersteigkurs in Berchtesgaden. Auch für den Klettersteig Alpspitze Ferrata sind diese Schuhe geeignet. Diese Schuhe sind keine Turnschuhe und werden gebräuchlich als "Zustiegsschuhe" verkauft. Sie besitzen eine feste und ziemlich steife Sohle, mit der aber präzises Antreten gut möglich ist. Durch den niedrigen Schaft ist die Flexibilität im Fußgelenk gewährleistet.
Übersicht der Schuhkategorien von A bis D