Höchstgelegene Schutzhütte in den deutschen Alpen
Auf 2.959 m, am Westgipfel der Zugspitze im Wettersteingebirge, liegt das Münchner Haus der Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Hütte auf der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands, ist die höchstgelegene Schutzhütte in den deutschen Alpen. Häufig ist auch von der Münchner Hütte auf der Zugspitze die Rede. Strom für die Schutzhütte liefert die höchstgelegene Photovoltaikanlage Deutschlands.
Vom Gipfel reicht der Blick über das Zugspitzplatt zur Alpspitze (2.628 m) und zu den Ötztaler und Stubaier Alpen. Am Münchner Haus gibt es zudem Deutschlands höchstgelegenen Briefkasten.
Übernachten im Münchner Haus
Für eine Übernachtung auf der Zugspitze hat die Hütte 36 Schlafplätze. Speisekarte und Kosten einer Übernachtung im Münchner Haus auf der Zugspitze veröffentlicht die Sektion München auf ihrer Website.
Zustieg zum Münchner Haus
Von Garmisch-Partenkirchen (700 m) führt der Weg durch das Reintal und über den Zugspitzgletscher in 8 bis 9 Stunden und 2.259 Hm zur Hütte. Aus Ehrwald (1.000 m) sind es durch das Österreichische Schneekar etwa 8 Stunden. Kürzer wird der Aufstieg mit den Bergbahnen vom Zugspitzplatt, vom Eibsee und von Ehrwald.
In der Nachbarschaft liegen die Knorrhütte (2.052 m), die Reintalangerhütte (1.369 m), die Höllentalangerhütte (1.387 m), die Meilerhütte (2.366 m), die Coburger Hütte (1.920 m) und das Kreuzeckhaus (1.652 m).
Gut zu wissen:
Die Grundsteinlegung 1894 führte zu einem Zerwürfnis in der Sektion München, aus dem Streit entstand die Sektion Bayerland. Seit 1897 steht die Hütte am Westgipfel. 1900 wurde die meteorologische Station mit Turm eingeweiht. Den Winter 1900/1901 verbrachte Josef Enzensperger dort als erster Meteorologe allein auf der Zugspitze.