Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV Sektion München

Reintalangerhütte

1.369m 🇩🇪
47.405, 11.036 Deutschland
Betten: 110
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Garmisch-Partenkirchen

Alpenvereinshütte im Reintal unter der Zugspitze

Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt die Reintalangerhütte, oft auch Rheintalangerhütte geschrieben. Auf 1.369 m steht sie im Reintal des Wettersteingebirges, gegenüber der Nordwand des Hochwanners. Die Nordwand des Hochwanners ist mit 1.400 Metern die höchste Wand des Wettersteins. Westlich der Hütte steigt der Talboden steiler gegen das Zugspitzplatt an.

Auf den Touren „Bergwandern von Oberstdorf zur Zugspitze“ und „Der Weg der Erstbegeher zur Zugspitze“ übernachten wir hier. Gipfelziele sind die Zugspitze und der Hochwanner mit seinen Kletterrouten.

Übernachten auf der Reintalangerhütte

Die Hütte hat 110 Schlafplätze in Zimmern und Lagern, dazu Tische im Freien. Den Strom liefert seit 1985 ein Wasserkraftwerk unterhalb des Partnachursprungs. 2025 erhielt die Alpenvereinshütte der Kategorie I das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten. Im Winterraum gibt es 15 Lagerplätze.

Zustieg zur Reintalangerhütte

Talort ist Garmisch-Partenkirchen. Vom Olympia-Skistadion in Partenkirchen führt der Weg durch die Partnachklamm und das Reintal in etwa 5 Stunden zur Hütte. Vom Gletscherbahnhof „Sonn Alpin“ der Bayerischen Zugspitzbahn sind es im Abstieg über die Knorrhütte etwa 2 Stunden. Vom Kreuzeckhaus über den unteren Bernadeinweg und die Bockhütte dauert der Weg 4½ Stunden, Trittsicherheit ist erforderlich. Von der Reintalangerhütte geht es über die Bockhütte in 3 Stunden zur Oberreintalhütte. Über Oberreintal und Schachenhaus sind es 6 Stunden zur Meilerhütte.

Gut zu wissen:

Schon 1485 ist die Reintalangeralm nachweisbar. Tiroler aus der Leutasch trieben ihr Vieh über das Ehrwalder Gatterl herauf. Bei der Erstbesteigung der Zugspitze1820 übernachteten Josef Naus und seine Begleiter in einem Stall an der Stelle der heutigen Hütte. 1881 baute die Sektion hier ihre erste Blockhütte, den heutigen Winterraum. Die heutige Hütte entstand 1912 als „Neue Anger Hütte“ und steht seit 2020 als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste. Bewirtschaftet ist sie von Ende Mai bis zum dritten Wochenende im Oktober.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.962 m

Zugspitze

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Der Gipfel markiert die Grenze zwischen Bayern und Tirol. Drei Normalwege führen über Höllental, Reintal und das österreichische Schneekar zum Gipfel.

Gipfel 2.628 m

Alpspitze

Die Alpspitze (2.628 m) erhebt sich als pyramidenförmiger Gipfel im Wettersteingebirge. Der markante Berg gilt als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen und zählt zu den bekanntesten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen.

Gipfel 2.144 m

Bernadeinkopf

Der Bernadeinkopf erhebt sich auf 2.144 m im Alpspitz-Massiv und bildet einen beliebten Ausbildungsgipfel. Die Nordwand durchzieht der Mauerläufersteig, ein anspruchsvoller Klettersteig der Schwierigkeit D-E.

Gipfel 2.060 m

Osterfelderkopf

Der Osterfelderkopf (2.060 m) ist ein Nebengipfel der Alpspitze im Wettersteingebirge. Die Bergstation der Alpspitzbahn macht ihn zum zentralen Ausgangspunkt für Klettersteige, Skitouren und den Jubiläumsgrat zur Zugspitze. Von der AlpspiX-Plattform reicht der Tiefenblick bis nach Garmisch.

Sonstige

Kreuzeckbahn

Die Kreuzeckbahn erschließt das Kreuzeck im Wettersteingebirge oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die Luftseilbahn führt zum Kreuzeckhaus auf 1.652 m und dient als Aufstiegshilfe für alpine Touren. Von der Bergstation erreicht man die Alpspitze und weitere Gipfel des Wettersteins.

Sonstige

Alpspitzbahn

Die Alpspitzbahn ist eine Pendelbahn mit zwei 80-Personen-Kabinen von 748 m auf 2.033 m zum Osterfelderkopf. Sie erschließt das Skigebiet Garmisch Classic und bietet Zugang zu Wanderwegen, Klettersteigen und der Aussichtsplattform AlpspiX.

Stadt 708 m

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen liegt auf 708 m im Wettersteingebirge zwischen Zugspitze und Alpspitze. Der Markt entstand 1935 aus den Gemeinden Garmisch und Partenkirchen. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1936 und wichtigster Stützpunkt für Touren im Werdenfelser Land.

Sattel 2.024 m

Gatterl

Das Gatterl liegt auf 2.024 m zwischen den Gatterlköpfen und dem Hochwanner im Wettersteinkamm. Der Pass bildet die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Er dient als wichtiger Übergang auf dem weniger begangenen Zugspitzweg von der österreichischen Seite.

Sattel 2.045 m

Feldernjöchl

Das Feldernjöchl liegt auf 2.045 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Wettersteingebirge. Der Pass verbindet die Ehrwalder Alm mit dem Zugspitzplatt und der Knorrhütte. Eine drahtseilgesicherte Passage am Gatterl erfordert Trittsicherheit.

Sattel 1.750 m

Hupfleitenjoch

Das Hupfleitenjoch liegt auf 1.750 m im Wettersteingebirge und verbindet das Höllental mit der Kreuzeckbahn-Bergstation. Der Pass ist zentraler Punkt des historischen Knappensteigs, eines alten Minenwegs mit unbewirtschafteten Knappenhäusern. Vom Joch bietet sich ein direkter Blick ins Höllental und zur Zugspitze.

Gipfel 1.924 m

Stuibenkopf

Der Stuibenkopf erhebt sich auf 1.924 m im Wettersteingebirge nahe Garmisch-Partenkirchen. Der Berg gilt als idealer Ausbildungsgipfel für Bergwandern und Skitouren. Vom Gipfel reicht der Blick über das Reintal zum Wettersteingrat.

Sonstige

Ehrwald

Ehrwald liegt am Fuß des Wettersteingebirges mit der Zugspitze. Der österreichische Ort am Lermooser Moos ist zentraler Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Hochtouren. Die Tiroler Zugspitzbahn erschließt das hochalpine Gelände.

Reisen mit Reintalangerhütte