Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV Sektion München

Höllentalangerhütte

1.387m 🇩🇪
47.438, 11.025 Deutschland
Betten: 80
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Hammersbach, Obergrainau

DAV-Hütte im Höllental am Weg zur Zugspitze

Im Wettersteingebirge, im schmalen Taleinschnitt zwischen Höllental-Blassen- und Waxenstein-Riffelwand-Kamm, liegt auf 1.387 m die Höllentalangerhütte. Die Hütte auf dem Gebiet der Gemeinde Grainau gehört der Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie ist Stützpunkt für die Besteigung der Zugspitze (2.962 m) durch das Höllental: In 5 Stunden führt der Weg über den Höllentalferner und einen Klettersteig zum Gipfel.

Auf der Exkursion „Top of Germany“ übernachten wir hier. Weitere Gipfelziele sind die Alpspitze (2.628 m), die über das Matthaisenkar, die Grieskarscharte und einen Klettersteig in 4 Stunden erreicht wird, und der Große Waxenstein (2.277 m) in 2 bis 3 Stunden.

Übernachten auf der Höllentalangerhütte

Die Höllentalangerhütte hat 80 Schlafplätze und ist von Ende Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Seit 1968 versorgt eine Materialseilbahn die Hütte. Für ihre umweltfreundliche Infrastruktur trägt sie ein Umwelt-Gütesiegel.

Zustieg zur Höllentalangerhütte

Der Hauptzustieg beginnt in Hammersbach oder Obergrainau und führt durch das Höllental und die Höllentalklamm in etwa 2 Stunden und 700 Hm zur Hütte. Über den Stangensteig sind es ab Hammersbach 2½ Stunden. Vom Kreuzeckhaus (1.652 m) geht es über das Hupfleitenjoch und die Knappenhäuser in 2½ Stunden zur Hütte. Vom Osterfelderkopf, der Bergstation der Alpspitzbahn, dauert der Weg über die Rinderscharte etwa 4½ Stunden, über Hupfleitenjoch und Knappenhäuser etwa 4 Stunden. Die Wege vom Kreuzeckhaus und vom Osterfelderkopf verlangen Trittsicherheit. Der Übergang zum Eibsee (972 m) über die Riffelscharte (2.161 m) dauert 4 Stunden.

Gut zu wissen:

Ab 1882 baute die Sektion München die Wege ins Höllental aus. Am 16. Juni 1894 eröffnete die Sektion die erste Höllentalhütte, eine Blockhütte mit 6 Matratzen und 16 Heulagern. Seit März 2017 ist dieses Blockhaus im Außengelände des Alpinen Museums München zugänglich. Nach dem Abriss des Vorgängerbaus im September 2013 wurde am 23. August 2015 der Neubau eröffnet. Wegen der großen Lawinengefahr im Höllental hat er ein Pultdach statt eines Satteldachs.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.962 m

Zugspitze

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Der Gipfel markiert die Grenze zwischen Bayern und Tirol. Drei Normalwege führen über Höllental, Reintal und das österreichische Schneekar zum Gipfel.

Gipfel 2.628 m

Alpspitze

Die Alpspitze (2.628 m) erhebt sich als pyramidenförmiger Gipfel im Wettersteingebirge. Der markante Berg gilt als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen und zählt zu den bekanntesten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen.

Gipfel 2.144 m

Bernadeinkopf

Der Bernadeinkopf erhebt sich auf 2.144 m im Alpspitz-Massiv und bildet einen beliebten Ausbildungsgipfel. Die Nordwand durchzieht der Mauerläufersteig, ein anspruchsvoller Klettersteig der Schwierigkeit D-E.

Gipfel 2.060 m

Osterfelderkopf

Der Osterfelderkopf (2.060 m) ist ein Nebengipfel der Alpspitze im Wettersteingebirge. Die Bergstation der Alpspitzbahn macht ihn zum zentralen Ausgangspunkt für Klettersteige, Skitouren und den Jubiläumsgrat zur Zugspitze. Von der AlpspiX-Plattform reicht der Tiefenblick bis nach Garmisch.

Sonstige

Kreuzeckbahn

Die Kreuzeckbahn erschließt das Kreuzeck im Wettersteingebirge oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die Luftseilbahn führt zum Kreuzeckhaus auf 1.652 m und dient als Aufstiegshilfe für alpine Touren. Von der Bergstation erreicht man die Alpspitze und weitere Gipfel des Wettersteins.

Sonstige

Alpspitzbahn

Die Alpspitzbahn ist eine Pendelbahn mit zwei 80-Personen-Kabinen von 748 m auf 2.033 m zum Osterfelderkopf. Sie erschließt das Skigebiet Garmisch Classic und bietet Zugang zu Wanderwegen, Klettersteigen und der Aussichtsplattform AlpspiX.

Stadt 708 m

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen liegt auf 708 m im Wettersteingebirge zwischen Zugspitze und Alpspitze. Der Markt entstand 1935 aus den Gemeinden Garmisch und Partenkirchen. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1936 und wichtigster Stützpunkt für Touren im Werdenfelser Land.

Sattel 2.024 m

Gatterl

Das Gatterl liegt auf 2.024 m zwischen den Gatterlköpfen und dem Hochwanner im Wettersteinkamm. Der Pass bildet die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Er dient als wichtiger Übergang auf dem weniger begangenen Zugspitzweg von der österreichischen Seite.

Sattel 2.045 m

Feldernjöchl

Das Feldernjöchl liegt auf 2.045 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Wettersteingebirge. Der Pass verbindet die Ehrwalder Alm mit dem Zugspitzplatt und der Knorrhütte. Eine drahtseilgesicherte Passage am Gatterl erfordert Trittsicherheit.

Sattel 1.750 m

Hupfleitenjoch

Das Hupfleitenjoch liegt auf 1.750 m im Wettersteingebirge und verbindet das Höllental mit der Kreuzeckbahn-Bergstation. Der Pass ist zentraler Punkt des historischen Knappensteigs, eines alten Minenwegs mit unbewirtschafteten Knappenhäusern. Vom Joch bietet sich ein direkter Blick ins Höllental und zur Zugspitze.

Gipfel 1.924 m

Stuibenkopf

Der Stuibenkopf erhebt sich auf 1.924 m im Wettersteingebirge nahe Garmisch-Partenkirchen. Der Berg gilt als idealer Ausbildungsgipfel für Bergwandern und Skitouren. Vom Gipfel reicht der Blick über das Reintal zum Wettersteingrat.

Sonstige

Ehrwald

Ehrwald liegt am Fuß des Wettersteingebirges mit der Zugspitze. Der österreichische Ort am Lermooser Moos ist zentraler Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Hochtouren. Die Tiroler Zugspitzbahn erschließt das hochalpine Gelände.

Reisen mit Höllentalangerhütte