Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte

Zufallhütte

2.265m 🇮🇹
46.482, 10.679 Italien
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Martell

Rifugio Nino Corsi im inneren Martelltal

Die Zufallhütte, italienisch Rifugio Nino Corsi, liegt auf 2.265 m im inneren Martelltal. Sie gehört zur Gemeinde Martell und zum Nationalpark Stilfserjoch im Ortlergebiet in Südtirol. Bewirtschaftet wird sie von Familie Müller. Von hier beginnen Anstiege im Ortler-Hauptkamm, in den Laaser Bergen und im Zufrittkamm, darunter auf den Cevedale (3.769 m).

Für Skitouren und Schneeschuhtouren am Cevedale nutzen wir die Hütte als Stützpunkt, darunter für die „Skitouren Woche am Cevedale Zufallhütte“, und auf der „Alpenüberquerung von Meran an den Gardasee“ ist sie Etappenort. Neben dem Cevedale sind die Zufallspitze, die Hintere Schranspitze und die Madritschspitze Ziele ab der Hütte.

Übernachten auf der Zufallhütte

Zur Zufallhütte gehören eine Blockhaus-Sauna und eine Sonnenterrasse mit Blick auf die umliegenden Berge. Bewirtschaftet ist die Schutzhütte in einer Sommer- und einer Wintersaison.

Zustieg zur Zufallhütte

Vom Parkplatz am Talschluss des Martelltals sind es etwa 40 Minuten zur Hütte.

Aus dem Suldental führen Wege über das Madritschjoch oder den Eisseepass herüber, aus Rabbi im Trentino einer über das Sallentjoch.

Übergänge verbinden die Hütte mit der Marteller Hütte (2.585 m) und, als Hochtour, mit der Casati-Hütte (Rifugio Gianni Casati, 3.254 m).

Gut zu wissen:

Der Name geht auf die nahen Wasserfälle der Plima zurück und wird auf der zweiten Silbe betont: Zufàll.

1882 baute die Sektion Dresden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins die Hütte. Ab 1884 war sie bewirtschaftet, 1913 wurde sie stark erweitert.

Im Ersten Weltkrieg war hier ein österreichisch-ungarisches Abschnittskommando untergebracht. 1915 entstand neben der Hütte die Herz-Jesu-Kapelle.

1921 ging die Hütte an die Mailänder Sektion des Club Alpino Italiano (CAI). 1939 folgten ein Zubau und die Umbenennung nach dem Ski-Alpinisten Nino Corsi.

Seit 1999 gehört die Hütte der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Zufallhütte