Am Talschluss des Martelltals im Nationalpark Stilfserjoch
Auf 2.610 m, am Ende des Martelltals und etwas oberhalb der Zufallhütte, liegt die Martellerhütte. Sie gehört zur Gemeinde Martell im Nationalpark Stilfserjoch und wird von der Sektion Martell des Alpenvereins Südtirol (AVS) betrieben. Im italienischen Ortlergebiet ist die Schutzhütte Ausgangspunkt für Hochtouren und Schneeschuhtouren im Ortler-Hauptkamm und im Zufrittkamm.
Die höchsten Ziele sind der Monte Cevedale (3.769 m) und die Zufallspitze (3.757 m), zwei vergletscherte Dreitausender des südlichen Ortlergebiets. Köllkuppe, Veneziaspitzen und Vordere Rotspitze ergänzen die Gipfelziele.
Übernachten auf der Martellerhütte
Die Hütte hat 69 Schlafplätze: 40 im Haupthaus, 19 im Nebengebäude und 10 im Winterraum. Dieser Winterraum steht ganzjährig zur Verfügung.
Zustieg zur Martellerhütte
Talort ist Martell. Vom Parkplatz Hintermartell sind es etwa 2 Stunden und 530 Hm zur Hütte. Von Westen führt ein Weg aus dem Suldental über den Eisseepass herauf. Übergänge verbinden die Hütte mit der Zufallhütte (Rifugio Nino Corsi, 2.265 m) und, als Hochtour, mit der Casati-Hütte (Rifugio Gianni Casati, 3.254 m).
Gut zu wissen:
1980 erbaute der Alpenverein Südtirol die Hütte. Beteiligt waren die Sektionen Mals, Vinschgau, Untervinschgau, Martell und Lana. Bei einem Umbau in den Jahren 2006 bis 2007 wurde sie erweitert.