Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte CAI

Rifugio Pizzini

2.706m 🇮🇹
46.453, 10.579 Italien
Betten: 100
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Santa Caterina Valfurva

CAI-Hütte am Fuß des Gran Zebrù im Valle Cedèc

Auf 2.706 m, im Talschluss des Valle Cedèc, liegt das Rifugio Pizzini, auch Pizzini-Hütte genannt. Das Valle Cedèc ist ein Seitental des Valfurva im Veltlin in der Provinz Sondrio und gehört zum Nationalpark Stilfserjoch. Im Norden und Osten rahmt der Ortler-Hauptkamm die Hütte ein, im Westen der Confinale-Kamm. Betrieben wird sie von der Sektion Mailand des Club Alpino Italiano (CAI).

Auf der „Cevedale Skidurchquerung am Ortler“ und in der „Hochtourenwoche Ortlergruppe“ übernachten wir hier. Am Fuß der Königspitze (italienisch Gran Zebrù, 3.854 m) gelegen, ist die Hütte Ausgangspunkt für Dreitausender wie den Monte Cevedale (3.769 m) und den Monte Zebrù (3.740 m).

Übernachten auf dem Rifugio Pizzini

Die Hütte hat 135 Schlafplätze. Seit 2002 gibt es fließendes Warmwasser, eine Zentralheizung und eine Sauna.

Zustieg zum Rifugio Pizzini

Der Zustieg zur Pizzini-Hütte beginnt am Parkplatz beim Rifugio Forni (2.178 m). Das Rifugio Forni ist mit dem Auto von Santa Caterina Valfurva aus erreichbar. Von dort sind es auf einem Fahrweg durch das Valle Cedèc etwa 1:30 h. Unterwegs öffnet sich der Blick auf die Vedretta dei Forni. Alternativ führt vom Rifugio Forni ein Weg auf höherem Niveau zum Passo Zebrù, der das Val Cedec mit dem Val Zebrù verbindet. Der Abstieg von dort zur Hütte ist von mittlerer Schwierigkeit und dauert etwa 30 Minuten. Übergänge bestehen zum Rifugio Casati (3.254 m) und zum Rifugio Cesare Branca (2.487 m) in je 1:30 h, zum Rifugio Quinto Alpini (2.878 m) in 2:30 h sowie zur Schaubachhütte.

Gut zu wissen:

Die erste Hütte wurde 1888 als Rifugio Cedè eingeweiht und im Ersten Weltkrieg zerstört. 1926 bauten Freunde des Mailänder Alpinisten Luigi E. Pizzini sie neu und benannten sie nach ihm. Mary Frattola finanzierte eine spätere Renovierung. Seither trägt die Hütte auch die Namen ihres Gatten Carlo und ihres Sohnes Augusto: Rifugio Pizzini Frattola. Geöffnet ist sie von März bis Mai und von Mitte Juni bis etwa Ende September. Der Sentiero della Pace führt an der Hütte vorbei.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Rifugio Pizzini