Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte

Rifugio Branca

2.493m 🇮🇹
46.415, 10.584 Italien
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Santa Caterina Valfurva

CAI-Hütte am Forni-Gletscher im Ortlergebiet

Im Ortlergebiet, zu Füßen des Forni-Gletschers, liegt auf 2.493 m das Rifugio Branca der Sektion Mailand des Club Alpino Italiano (CAI). Die Hütte steht im oberen Valle dei Forni, einem östlichen Seitental des Valfurva, und gehört zum Parco nazionale dello Stelvio. Etwas unterhalb liegt der Lago delle Rosole. Im Süden erhebt sich die zum Teil vergletscherte Nordwand der Punta San Matteo.

Auf der „Cevedale Skidurchquerung am Ortler“ übernachten wir hier, für die Woche „Skitouren für 3.000er Sammler auf der Brancahütte“ nutzen wir die Hütte als Stützpunkt. Zu den Gipfelzielen rund um das Rifugio Branca gehören Palon de la Mare (3.703 m), Punta San Matteo (3.692 m), Monte Vioz (3.645 m), Punta Taviela (3.612 m), Pizzo Tresero (3.602 m) und der Cevedale. Mit Ski kommen Monte Zebrù und Königspitze hinzu.

Übernachten auf dem Rifugio Branca

Die Hütte hat 102 Schlafplätze. Dazu kommt ein Winterraum mit 8 Schlafplätzen.

Zustieg zum Rifugio Branca

Vom Parkplatz im Valle dei Forni (2.173 m) führt Weg 524 in 1 Stunde zur Hütte.

Auf Weg 530 sind es 1,5 Stunden zum Rifugio Pizzini-Frattola (2.706 m). Über die Wege 530 und 528 dauert der Übergang zum Rifugio Gianni Casati (3.254 m) 3 Stunden 30 Minuten, über die Wege 530 und 529 zum Rifugio Quinto Alpini (2.877 m) 5 Stunden. Zum Rifugio Vioz (3.535 m) sind es 5 Stunden 30 Minuten.

Gut zu wissen:

Giuseppina Branca finanzierte den Bau ab 1932 wesentlich mit, in Erinnerung an ihren Bruder Cesare Branca, Anwalt und Alpinist aus Mailand. Nach Plänen des Ingenieurs Cesare De Micheli errichtet, wurde die Hütte 1934 eingeweiht und der Sektion Mailand übergeben.

1978 kam die Dependance Martinelli hinzu, 1985 eine Erweiterung. Seit 1995 verbindet ein Anbau beide Gebäude. Bewirtschaftet ist die Hütte von Mitte/Ende Juni bis Mitte September und von Anfang März bis Mitte Mai.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Rifugio Branca