Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV

Sudetendeutsche Hütte

2.650m 🇦🇹
47.049, 12.576 Österreich
Betten: 47
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Alpenvereinshütte am See der Oberen Steiner Alm

Auf 2.650 m liegt die Sudetendeutsche Hütte an einem kleinen See auf der Oberen Steiner Alm. Die Schutzhütte gehört zur Granatspitzgruppe und steht in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern. Betreiber ist die Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Kategorie I. Östlich der Hütte führt ein Wanderweg zum Aussichtspunkt Glocknerblick.

Auf dem „Adlerweg Osttirol Teil 2“ und auf der Tour „Vom Kitzsteinhorn zum Großglockner“ übernachten wir hier. Die Sudetendeutsche Hütte liegt am Adlerweg und ist Etappenort der Glocknerrunde.

Übernachten auf der Sudetendeutschen Hütte

Die Hütte hat 23 Betten und 20 Lagerplätze. Dazu kommen zwei Gasträume mit Kachelöfen, zwei Terrassen, Duschen mit Warmwasser und ein Schuh- und Trockenraum. Außerhalb der Bewirtschaftung ist der Winterraum im Hanggeschoß offen. Er hat einen eigenen Eingang und 12 Plätze in Matratzenlagern. Strom kommt von Solarzellen und einem Blockheizkraftwerk, das mit Rapsöl betrieben wird.

Zustieg zur Sudetendeutschen Hütte

Die übliche Wanderung zur Hütte beginnt am Wanderparkplatz Matrei-Glanz (1.545 m). Über die Äußere Steiner Alm (1.909 m) sind es 3½ Stunden. Von der Bergstation der Blauspitz-Bergbahn (2.305 m) bei Kals am Großglockner führt ein schwerer, teils ausgesetzter Weg mit Drahtseilpassage über die Dürrenfeldscharte (2.823 m) ebenfalls in 3½ Stunden herauf. Der Übergang zum Kalser Tauernhaus dauert 4 Stunden. Über den Silesia-Höhenweg sind es 6 Stunden zum Berghotel Rudolfshütte.

Gut zu wissen:

Auf Initiative der Sektion Saaz bauten alle sudetendeutschen Sektionen die Hütte von 1927 bis 1929 gemeinsam. Eröffnet wurde sie am 21. Juli 1929. Seit 2018 wird die Sudetendeutsche Hütte per Helikopter versorgt, der Landeplatz grenzt nördlich direkt an die Hütte. Bewirtschaftet ist sie von Mitte Juni bis Mitte September. Gipfelziele sind Großer Muntanitz (3.232 m, 2½ Stunden) und Gradötz (3.063 m, 1½ Stunden).

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.