Höchstgelegene Schutzhütte der Brenta-Dolomiten
Im Gemeindegebiet von Tre Ville, auf der Westseite der zentralen Brenta-Gruppe in Italien, liegt auf 2.580 m das Rifugio Alimonta, auch Alimonta-Hütte oder Refugio Alimonta genannt. Unter den Hütten der Brenta-Dolomiten ist die privat geführte Schutzhütte die höchstgelegene. Sie steht auf einer kleinen felsigen Hochfläche oberhalb der Vedretta dei Sfùlmini, auch Vedretta dei Armi genannt.
Auf der Tour „Klettersteige in der Brenta“ über die Via delle Bocchette übernachten wir hier. Die Hütte ist Ausgangs- und Endpunkt der Klettersteige Bocchette Alte und Bocchette Centrali. Nahe der Bocca dei Armi führt über die Vedretta dei Brentei der Zugang zur Via ferrata Olivia Detassis.
Übernachten im Rifugio Alimonta
Das Rifugio Alimonta hat 93 Schlafplätze. Dazu kommt ein Winterraum mit 6 Betten. 2004 wurde die Hütte renoviert.
Zustieg zum Rifugio Alimonta
Von Vallesinella (1.513 m) sind es auf den Wegen 317, 318 und 323 vier Stunden zur Hütte. Vom Rifugio Alberto e Maria ai Brentei (2.179 m) führt Weg 323 ohne besondere Schwierigkeiten in 1 Stunde herauf.
Vom Rifugio Tuckett – Quintino Sella (2.272 m) dauert der Übergang über den Sentiero attrezzato SOSAT (Weg 305b) 2 Stunden 30 Minuten, über die Bocchette Alte (Weg 305a) 6 Stunden 30 Minuten. Zum Rifugio Tosa e „T. Pedrotti“ (2.491 m) sind es über die Bocchette Centrali (Weg 305c) 4 Stunden 30 Minuten, über die Ferrate F. Spellini und O. Orsi (Weg 303) 4 Stunden. Für diese Übergänge ist Klettersteigausrüstung nötig.
Gut zu wissen:
Errichtet haben die Hütte 1968 die Bergführer Ezio und Gilio Alimonta. Von hier aus erreicht man den Campanile Basso und die Torre di Brenta. Geöffnet ist das Rifugio in der Regel von Mitte Juni bis Mitte September, je nach Schneelage.