Bergsteigerschule Watzmann
Hochtouren 99% Durchführung Klassiker

Zehn 4.000er im Wallis

4.000er Hochtourenwoche im Monte Rosa Massiv mit Signalkuppe

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

11.07.2027 – 16.07.2027 36 Termine

Juni

Juli

August

September

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🇨🇭 🇮🇹 6 Tage 1.609,00 € min. 3, max. 3 Personen Reise buchen

Viertausender Hochtour im Wallis - "Spaghettirunde"

Die Südseite des gewaltigen Massivs des Monte Rosa - mit 4.634 m der zweithöchste Berg der Alpen -  ist Ziel dieser geführten Hochtouren-Woche. Die sogenannte "Spaghettirunde", benannt nach dem auf italienischen Hütten üblichen Abendessen, entführt Dich auf die leichter zu erreichenden Gipfel des Monte-Rosa-Massivs. Kein anderes Gebiet der Alpen ermöglicht die Besteigung von bis zu 10 Viertausendern in so kurzer Zeit und in einem solchen Ambiente, wo der Blick vor lauter Gletschern zu Eis erstarrt. Technisch gesehen ist die Tour einfach und für Viertausender Einsteiger mit entsprechender alpiner Vorerfahrung sehr gut geeignet. Die Übernachtungen erfolgen auf italienischen Hütten. Wenn die Bedingungen es hergeben, steht auch ein Besuch und eine Übernachtung auf der höchstgelegene Schutzhütte Europas, der Capanna Margherita (4.554m), auf dem Programm.

Was diese Reise besonders macht

  • Zehn 4.000er Besteigungsmöglichkeiten
  • Allalinhorn, Breithorn, Castor
  • Il Naso, Vincent-Pyramide, Balmenhorn
  • Signalkuppe, Ludwigshöhe, Parrotspitze
  • 4 Übernachtungen auf Hütten im Euroraum
  • Keine versteckten Kosten

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 400 - 1.500 Hm 600 - 2.300 Hm
Gehzeit 4 - 9 h
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Hochtouren

3 WS = wenig schwierige Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Ernsthaftigkeit

3 Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

6 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Sonntag, 11.07.2027, regulär 06.30 Uhr, Herbriggen
Reiseende der Gruppe
Freitag, 16.07.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Herbriggen
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 11.07.2027

Treffen im Wallis und Besteigung des Allalinhorn (4.027 m)

Treffpunkt für die Spaghettirunde ist am Morgen im Hotel Bergfreund in Herbriggen. Nach der Begrüßung und Programmbesprechung fahren wir gemeinsam weiter nach Saas Fee und von dort aus mit der Bergbahn zum Mittelallalin auf 3.450 m Höhe. Vom Mittelallalin starten wir unsere Akklimatisationstour auf das Allalinhorn (4.027 m) - der ideale Einstieg! Neben dem Breithorn gilt das Allalinhorn als der leichteste Viertausender der Alpen, ein formschöner Gipfel mit Panorama hinüber zur Mischabelgruppe (Dom (4.545 m) und Täschhorn (4.491 m)) sowie auch zum Matterhorn (4.478 m) und zum Monte Rosa (4.634 m), unserem Ziel der nächste Tage. Im Anschluss kehren wir zum Abendessen nach Herbriggen zurück, wo wir auch nochmals übernachten: Eine Übernachtung gleich auf über dreitausend Meter wäre noch zu früh.

Höhenmeter 600 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Hotel Bergfreund
Technik L = Leichte Hochtouren
2. Tag · 12.07.2027

Von Zermatt aufs Breithorn (4.164 m)

Mit der Bahn oder dem Shuttlebus des Hotels erreichen wir schnell Zermatt und lassen uns vom Flair dieses berühmten Alpenorts einfangen. Schnell lassen wir die Touristengasse aber hinter uns und fahren zunächst mit der Bergbahn aufs Klein Matterhorn (3.883 m) - schon das ist ein Erlebnis, denn es ist die höchste Seilbahnstation der Alpen. Von hier starten wir zu unserem zweiten 4.000er: Über den Gletscher geht es unschwierig aufs Breithorn auf 4.164 m Höhe - ideal zur weiteren Akklimatisation für die kommenden Tage. Der Berg selbst mag einfach sein, der Tiefblick hinunter zum Gornergletscher, hinüber zum Matterhorn und Monte Rosa ist aber gewaltig. Der Abstieg erfolgt hinunter zum Rifugio Guide Ayas, wo wir auf 3.425 m italienische Pasta genießen und übernachten.

Höhenmeter 400 Hm 850 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Rifugio Guide della Val d’Ayas
Technik Hochtourenkurse
3. Tag · 13.07.2027

Castor Überschreitung (4.221 m)

Nach einem stärkenden Frühstück starten wir heute zur Überschreitung des Castor. Der Aufstieg erfolgt auf dem Verragletscher und schließlich über den spannend schmalen Firngrat zum Gipfel des Castor (4.221 m). Nach einer Pause am Gipfel setzen wir unsere Überschreitung fort und steigen über den Südostgrat ins Felikjoch ab. Von dort ist es nicht weit zum Rifugio Quintino Sella des italienischen Alpenclubs auf 3.584 m. Die hohe Lage der Hütten gewährleistet, dass die Tage trotz der dünnen Luft nicht zu anstrengend werden.

Höhenmeter 800 Hm 650 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Rifugio Quintino Sella al Felik
Technik L = Leichte Hochtouren
4. Tag · 14.07.2027

Il Naso (4.205 m), Balmenhorn (4.167 m) und Vincentpyramide (4.215 m)

Weiter gehts auf unserer Gipfelrunde. Heute stehen gleich drei 4.000er auf unserem Programm. Wir müssen zunächst die Südflanke des riesigen Massivs des Liskamm (4.532 m) queren. Unter dem Südgrat des Ostgipfels des Liskamm bildet der Grat einen Buckel aus, die "Nase", sie ist heute über einen steilen Eishang unser erstes Ziel. Hier öffnet sich der Blick auf die nun kommenden Ziele, die Gipfelparade des südlichen Monte-Rosa-Massivs. Mitten aus dem Gletscher ragt eine Felsinsel heraus, sie ist das Balmenhorn, unser nächstes, leicht zu erreichendes Ziel. Etwas anstrengender ist danach nochmals der Anstieg über den weiten Firnhang auf die Vincentpyramide (4.214 m). Von ihrem Gipfel steigen wir zum Rifugio Gnifetti (3.647 m) ab, unserem heutigen Tagesziel.

Höhenmeter 1.200 Hm 1.400 Hm
Gehzeit 7 h
Unterkunft Capanna Gnifetti
Technik WS = wenig schwierige Hochtouren
5. Tag · 15.07.2027

Ludwigshöhe (4.341 m), Parrotspitze (4.436 m) und Signalkuppe (4.554 m)

Heute steht der längste Hochtourentag dieser Woche auf unserem Programm. Wir starten bereits sehr früh am Morgen, zunächst mit der Besteigung der Ludwigshöhe 4.341 m. Bei guten Bedingungen erklimmen wir auch noch den Gipfel der Parrotspitze (4.436 m). All diese Gipfel sind Erhebungen im langen Südgrat des Monte Rosa, der seinen Ausgang in der Signalkuppe - italienisch Punta Gnifetti - auf sagenhaften 4.554 m nimmt. Die Signalkuppe ist auch unser heutiges Tagesziel, denn auf ihrem Gipfel befindet sich die Capanna Margherita, die höchstgelegenen Schutzhütte Europas. Für eine Nacht auf dieser Höhe sollten wir mittlerweile gut akklimatisiert sein. Ein außergewöhnliches Erlebnis - Sonnenunter- und aufgang in dieser Höhe, mit einem Tiefblick nach Süden, der seinesgleichen sucht! Ist es dunkel geworden, leuchten im Süden die Lichter der Metropole Mailand.

Höhenmeter 1.500 Hm 700 Hm
Gehzeit 9 h
Unterkunft Capanna Margherita
Technik L = Leichte Hochtouren
6. Tag · 16.07.2027

Besteigung Zumsteinspitze (4.563 m)

Nach dem Frühstück brechen wir auf und besteigen heute früh am Morgen den höchsten Gipfel unserer Runde, die Zumsteinspitze (4.563 m), hoch über der Ostwand des Monte Rosa, die mit 2.400 Höhenmetern höchste Wand der Alpen. Danach erfolgt der lange Abstieg über den gewaltigen Grenzgletscher: Unter der Nordwand des Liskamm steigen wir an riesigen Spalten und Séracs (Eistürmen) vorbei und spüren, wie wieder mehr Sauerstoff unsere Lungen erreicht. Unterwegs erreichen wir die neu erbaute futuristische Monte-Rosa-Hütte auf 2.882 m, kehren hier als willkommenem Zwischenstop noch einmal ein und stärken uns für die restlichen Meter. Wir queren den Gornergletscher hinüber zum Kamm des Gornergrats - in einer langen Querung steigen wir hinauf zur Bahnstation Rotenboden, während dieser Querung genießen wir noch einmal den Blick auf die Eisriesen gegenüber, die wir in den letzten Tagen fast alle bestiegen haben. Und noch etwas lernen wir wieder zu schätzen: Nach Tagen in Eis, Schnee und Fels sehen wir Blumen plötzlich mit ganz anderen Augen. Mit der Gornergratbahn fahren wir hinunter nach Zermatt, wo uns eventuell noch etwa Zeit bleibt, bevor wir zum Hotel Bergfreund in Herbriggen zurück fahren. Verabschiedung und Heimreise.

Höhenmeter 500 Hm 2.300 Hm
Gehzeit 8 h
Technik L = Leichte Hochtouren

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 1 · Nicht im Preis 5

Guide

6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

1 x ÜN/HP im Hotel ca. 100,00 CHF* (1. Tag)
4 x ÜN/HP in Berghütte ca. 440,00 €* (2. bis 5. Tag)
Transferkosten und Seilbahnen ca. 180,00 CHF*
Individuelle Trinkgelder (6. Tag)
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

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Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

5 Nächte
Außenansicht des Hotel Bergfreund in Herbriggen mit typischer Alpenarchitektur und Hotelbus im Mattertal.
Hotel Walliser Alpen

Hotel Bergfreund

Familienhotel in Herbriggen im Mattertal Auf 1.254 m liegt das Hotel Bergfreund in Herbriggen, einem Dorf im Mattertal am rechten Ufer der Matter Vispa zwischen St. Niklaus und Randa. Zermatt ist von hier aus in kurzer…

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Panoramablick auf das Rifugio Guide della Val d'Ayas inmitten der hochalpinen Berglandschaft mit Schneefeldern.
Berghütte 3425 m Walliser Alpen

Rifugio Guide della Val d’Ayas

Bergsteigerhütte am Grande Ghiacciaio di Verra In den Walliser Alpen, auf dem Sporn der Rocce di Lambronecca, liegt das Rifugio Guide della Val d’Ayas auf 3.425 m. Nur wenige Meter trennen die Hütte vom Grande Ghiacciaio…

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Seitenprofil des Rifugio Quintino Sella al Felik mit Solardach in schneebedeckter Gletscherlandschaft der Walliser Alpen
Berghütte 3585 m Walliser Alpen

Rifugio Quintino Sella al Felik

CAI-Hütte am Felikgletscher im Monte-Rosa-Massiv Die Sektion Biella des Club Alpino Italiano (CAI) betreibt auf 3.585 m das Rifugio Quintino Sella al Felik, auch Quintino-Sella-Hütte genannt. Die Schutzhütte liegt am Ran…

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Bergsteiger auf dem Dach der Capanna Gnifetti bei Sonnenaufgang in den Walliser Alpen.
Berghütte 3647 m Walliser Alpen

Capanna Gnifetti

CAI-Hütte auf 3.647 m an der Südseite des Monte Rosa Über Alagna Valsesia, an der Südseite des Monte-Rosa-Massivs, liegt auf 3.647 m die Capanna Gnifetti, im Deutschen auch Gnifetti Hütte oder Gnifettihütte genannt. Die…

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Bergsteiger in bunter Winterkleidung stehen vor der Capanna Margherita auf schneebedecktem Gipfel der Walliser Alpen.
Berghütte 4554 m Walliser Alpen

Capanna Margherita

Höchstes Gebäude Europas auf der Signalkuppe Über dem Talort Alagna Valsesia, am Gipfel der Signalkuppe auf 4.554 m , steht die Capanna Margherita , auch Margherita Hütte genannt. Sie ist die Schutzhütte der Sektion…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Herbriggen, Bahnhof

2. Weg zum Treffpunkt

250 m

3. Treffpunkt

am 11.07.2027, um 06.30 Uhr

ist an der Rezeption im Hotel Bergfreund in Herbriggen.

Dorfstrasse 93

3927 Herbriggen

CH

ÖPNV-Buchung bis Herbriggen, Bahnhof

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Schweiz

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Schweizer Franken (CHF)

Gesundheit

Empfohlen: Masern

Italien

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Euro (EUR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Masern, Dengue-Fieber

Schweiz
Italien

Interessante Orte rund um Deine Reise

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

129 kg pro Person

5 kg Transport
12 kg Aktivität
100 kg Unterkunft
12 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

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Häufig gestellte Fragen

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.

  1. Schlafhöhe trainieren (go high - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

"Nice to know"

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.

  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen

  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit

  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit

  • Psyche – Stimmungsschwankungen

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

  • Sauerstoffzufuhr

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag. Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall

  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)

  • Fieber

  • Engegefühl im Brustkorb

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

  • Sauerstoffzufuhr

Benötige ich eigene Ausrüstung bzw. kann ich meine eigene Bergsportausrüstung mitbringen?
Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre: Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232). In der Alpine Welten Akademie findet Du viele Tipps zum Thema Hochtouren.