Hütte am Zentralalpenweg im Zwieselbachtal
Auf 2.028 m liegt die Schweinfurter Hütte am Beginn des Zwieselbachtals in Österreich. Sie gehört der Sektion Schweinfurt des Deutschen Alpenvereins (DAV). Das Zwieselbachtal ist Teil des Ruhegebiets Stubaier Alpen, und die Hütte steht direkt am Zentralalpenweg. Von hier aus führen Touren auf den Zwieselbacher Rosskogel (3.082 m) und den Strahlkogel (3.295 m).
Auf der „Sellrain Durchquerung“ durch die Stubaier Alpen übernachten wir hier. Die geführte Bergwanderung dauert drei Tage.
Übernachten auf der Schweinfurter Hütte
Die Hütte hat 70 Schlafplätze. Zusätzlich gibt es einen Winterraum mit 8 Schlafplätzen, der allen Bergsteigern offensteht.
Zustieg zur Schweinfurter Hütte
Talort ist Niederthai. Der Hauptzustieg beginnt am Parkplatz Sennhof auf 1.535 m, den man von Umhausen über Niederthai erreicht. Vom Parkplatz sind es durch das untere Zwieselbachtal rund 2 Stunden und 500 Hm zur Hütte. Wer weiterziehen will, gelangt über das Zwieselbachjoch zur benachbarten Winnebachseehütte.
Gut zu wissen:
Gebaut wurde die Hütte 1912 als Jagdhaus. Eingeweiht wurde sie 1922 als Gubener Hütte. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Sektion Guben aus der DDR die Hütte nicht mehr betreuen. 1956 übernahm die Sektion Schweinfurt die Patenschaft. Seit der Umbenennung 2008 trägt sie den Namen Schweinfurter Hütte.