DAV-Hütte auf 2.308 m im Gleirschtal, Stubaier Alpen
Die Pforzheimer Hütte liegt auf 2.308 m im Gleirschtal in den Stubaier Alpen in Österreich. Betreiber ist die Sektion Pforzheim des Deutschen Alpenvereins (DAV). Rund um die Hütte ist das Gleirschtal naturbelassen, fernab von Liftanlagen und Erschließung. Gipfelziele in der Umgebung sind der Zwieselbacher Rosskogel (3.082 m), die Vordere Grubenwandhöhe (3.165 m), die Lampsenspitze und der Gleirscher Roßkogel.
Auf der „Sellrain Durchquerung“ durch die Stubaier Alpen übernachten wir hier. Die Hütte trägt das Umweltgütesiegel. Eine Wasserkraftanlage, Photovoltaik und eine Blockheizkraftanlage mit 96 % Wirkungsgrad versorgen den Betrieb.
Übernachten auf der Pforzheimer Hütte
Die Pforzheimer Hütte hat 56 Schlafplätze. Zur Ausstattung gehören eine Dusche, ein Waschraum und ein Trockenraum. Für den Winter gibt es einen beheizten Winterraum mit Nepal-Holzofen. Das Brennholz dafür bringen die Gäste selbst mit.
Zustieg zur Pforzheimer Hütte
Talort ist St. Sigmund im Sellrain auf 1.513 m. Von dort sind es etwa 2,5 Stunden durch das Gleirschtal zur Hütte. Über das Gleirschjöchl (2.751 m) führt ein Übergang zur Schweinfurter Hütte. Zum Westfalenhaus geht es wahlweise über das Satteljoch oder die Zischgenscharte. Hochalpin ist der Übergang zur Winnebachseehütte über die Rosskarscharte (3.053 m).
Gut zu wissen:
Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Hütte 1926 eröffnet. Eine 620 m lange Materialseilbahn versorgt die Hütte mit Nachschub.