Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV Pforzheim

Pforzheimer Hütte

2.308m 🇦🇹
47.155, 11.073 Österreich
Betten: 56
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: St. Sigmund im Sellrain

DAV-Hütte auf 2.308 m im Gleirschtal, Stubaier Alpen

Die Pforzheimer Hütte liegt auf 2.308 m im Gleirschtal in den Stubaier Alpen in Österreich. Betreiber ist die Sektion Pforzheim des Deutschen Alpenvereins (DAV). Rund um die Hütte ist das Gleirschtal naturbelassen, fernab von Liftanlagen und Erschließung. Gipfelziele in der Umgebung sind der Zwieselbacher Rosskogel (3.082 m), die Vordere Grubenwandhöhe (3.165 m), die Lampsenspitze und der Gleirscher Roßkogel.

Auf der „Sellrain Durchquerung“ durch die Stubaier Alpen übernachten wir hier. Die Hütte trägt das Umweltgütesiegel. Eine Wasserkraftanlage, Photovoltaik und eine Blockheizkraftanlage mit 96 % Wirkungsgrad versorgen den Betrieb.

Übernachten auf der Pforzheimer Hütte

Die Pforzheimer Hütte hat 56 Schlafplätze. Zur Ausstattung gehören eine Dusche, ein Waschraum und ein Trockenraum. Für den Winter gibt es einen beheizten Winterraum mit Nepal-Holzofen. Das Brennholz dafür bringen die Gäste selbst mit.

Zustieg zur Pforzheimer Hütte

Talort ist St. Sigmund im Sellrain auf 1.513 m. Von dort sind es etwa 2,5 Stunden durch das Gleirschtal zur Hütte. Über das Gleirschjöchl (2.751 m) führt ein Übergang zur Schweinfurter Hütte. Zum Westfalenhaus geht es wahlweise über das Satteljoch oder die Zischgenscharte. Hochalpin ist der Übergang zur Winnebachseehütte über die Rosskarscharte (3.053 m).

Gut zu wissen:

Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Hütte 1926 eröffnet. Eine 620 m lange Materialseilbahn versorgt die Hütte mit Nachschub.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Pforzheimer Hütte