Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte Sektion Dresden des DAV e.V.

Dresdner Hütte

2.302m 🇦🇹
46.998, 11.139 Österreich
Betten: 128
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Erste Schutzhütte im Stubaital am Stubaier Gletscher

In den Stubaier Alpen, mitten im Skigebiet Stubaier Gletscher, liegt auf 2.302 m die Dresdner Hütte. Betrieben wird sie von der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Schutzhütte ist eine Etappe des Stubaier Höhenwegs und Ausgangspunkt für Hochtouren auf die Dreitausender ringsum. Im Sommer kommen vor allem Wanderer herauf, im Winter Skifahrer.

Höchstes Ziel ist das Zuckerhütl (3.507 m) in 5 Stunden. Ebenso lange dauern die Touren zur Stubaier Wildspitze (3.341 m) und zum Östlichen Daunenkogel (3.332 m). Kürzer sind der Große Trögler (2.902 m) mit 2 Stunden und der Egesengipfel (2.635 m) mit einer Dreiviertelstunde.

Übernachten auf der Dresdner Hütte

Die Dresdner Hütte hat 128 Schlafplätze in Zimmern mit hohem Standard. Seit 2002 ersetzen Zimmerlager das große Matratzenlager. Zugleich kamen Brandschutzanlagen und ein feuersicheres Treppenhaus dazu. Zur Ausstattung gehören mehrere Duschen, eine zentrale Blockspeicherheizung sowie ein Trocken- und Schiraum. Für Kinder gibt es einen Spielplatz, für Skifahrer eine Après-Ski-Bar.

Zustieg zur Dresdner Hütte

Der Aufstieg zur Dresdner Hütte beginnt an der Mutterberg-Talstation und dauert etwa 1,5 Stunden. Seit 1973 fährt auch die Stubaier Gletscherbahn herauf.

Zur Sulzenauhütte sind es über das Peiljoch 2,5 Stunden. Alternativ führt der Weg über den Gipfel des Großen Trögler. Durch das Stubaier Gletschergebiet geht man 3 Stunden zur Hildesheimer Hütte. Auf dem Stubaier Höhenweg sind es über den Grawagrubennieder 6 Stunden zur Neuen Regensburger Hütte. Der Übergang zur Amberger Hütte über das Daunjoch und den Sulztalferner dauert 4 Stunden und verlangt hochalpine Erfahrung und Ausrüstung.

Gut zu wissen:

1875 wurde die Hütte als erste Schutzhütte im Stubaital eingeweiht. Schon 1887 ersetzte sie ein Neubau an der heutigen Stelle. Von 1945 bis 1956 verwalteten österreichische Behörden die Hütte, weil die Sektion Dresden aus dem Vereinsregister gelöscht worden war. 1953 wurde die Sektion in Wuppertal wiedergegründet. An der Herz-Jesu-Kapelle der Hütte feierte der DAV am 21. September 2019 eine Bergmesse zu seinem 150-jährigen Bestehen.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.