Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte ÖAV Sektion Innsbruck

Solsteinhaus

1.805m 🇦🇹
47.308, 11.288 Österreich
Betten: 85
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Hochzirl

Alpenvereinshütte am Erlsattel im westlichen Karwendel

Am Erlsattel, wo Nordkette und Erlspitzgruppe im westlichen Karwendel aufeinandertreffen, liegt auf 1.805 m das Solsteinhaus. Betrieben wird die Hütte von der Sektion Innsbruck des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Die Schutzhütte in Tirol, nicht weit von Innsbruck, ist Stützpunkt für mehrtägige Touren und Gipfelbesteigungen in der Umgebung und zugleich Ziel für Tageswanderer.

Auf der Tour „Wandern auf dem Karwendel Höhenweg“ übernachten wir hier. Vier Gipfel sind von der Hütte aus zu erreichen: die Erlspitze (2.405 m) in 1,5 Stunden, die Kuhljochspitze (2.297 m) in 2 Stunden sowie der Große Solstein (2.541 m) und der Kleine Solstein (2.637 m) in jeweils 2 bis 3 Stunden.

Übernachten auf dem Solsteinhaus

Das Solsteinhaus hat 85 Schlafplätze. Im Winter ist die Hütte geschlossen. Für Skitourengeher steht dann ein Winterraum offen.

Zustieg zum Solsteinhaus

Von Hochzirl an der Mittenwaldbahn führt der leichte Hüttenweg in 2,5 Stunden und 900 Hm zur Hütte. Versorgt wird die Hütte über eine Materialseilbahn von Oberbach aus.

Länger sind die Zustiege von Scharnitz durch das westliche Hinterautal, das Gleirschtal und das Großkristental (leicht, 5 Stunden). Ebenfalls 5 Stunden dauert der Weg von Gießenbach durch das Eppzirler Tal und über die Eppzirler Scharte (mittel).

Zur Neuen Magdeburger Hütte führt der Zirler Schützensteig in 1,5 Stunden. Über die Eppzirler Scharte sind es 3 Stunden zur Eppzirler Alm. Der Freiungen-Höhenweg zur Nördlinger Hütte ist ein leichter, stellenweise versicherter Klettersteig (4,5 Stunden). Anspruchsvoll ist der Übergang zur Pfeishütte über Gipfelstürmerweg, Frau-Hitt-Sattel, Seegrube, Hafelekarspitze und Goetheweg, der 6 Stunden dauert.

Gut zu wissen:

Das Solsteinhaus wurde 1912 erbaut und 2007 grundlegend renoviert. Am Abend des 7. Juni 2006 wurde Bär JJ1, genannt Bruno, an der Hütte gesichtet. Am Tag darauf fand man neben dem Gebäude mehrere 15 bis 20 Zentimeter große Tatzenabdrücke.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.181 m

Eppzirler Scharte

Die Eppzirler Scharte liegt auf 2.181 m zwischen Gießenbach-Tal und Hochzirl-Tal. Der Pass verbindet als wichtiger Übergang zwei Täler in der Erlspitzgruppe des Karwendels. Die unwirtliche Karstlandschaft bietet wenig Orientierungspunkte.

Sattel

Frau Hitt Sattel

Der Frau Hitt Sattel verbindet das Inntal mit dem Gleirschtal und bildet einen zentralen Knotenpunkt des Karwendel Höhenwegs. Von hier eröffnet sich der Ausblick auf Innsbruck und die umliegenden Gipfel. Der Sattel liegt unterhalb der legendären Frau Hitt, die laut Sage eine versteinerte Riesenkönigin darstellt.

Sattel 2.215 m

Stempeljoch

Das Stempeljoch liegt auf 2.215 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette und der Nordkette. Der Pass verbindet das Halltal mit der Pfeishütte und bildet einen wichtigen Übergang auf dem Karwendel Höhenweg.

Sattel 2.080 m

Lafatscher Joch

Das Lafatscher Joch liegt auf 2.080 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel. Der Pass verbindet das Halltal im Süden mit dem Hinterautal im Norden. Zentrale Station des Karwendel-Höhenwegs und Adlerwegs.

Sattel 1.989 m

Wörnersattel

Der Wörnersattel liegt auf 1.989 m am Fuße des Wörner-Gipfelaufbaus. Der Sattel fungiert als wichtiger Übergang zwischen den Tälern des nördlichen Karwendel. Er ist zentraler Punkt verschiedener Wanderrouten und Ausgangspunkt für den technischen Gipfelaufstieg zum Wörner.

Seilbahn

Seegrube

Die Seegrube ist eine Bergstation der Nordkettenbahn im Karwendel mit Restaurant und Aussichtsterrasse. Von hier führt der Goetheweg zur Pfeishütte und weiter zur Hafelekarspitze. Die Station liegt strategisch zwischen den schroffen Felsmassiven der Nordkette und dem urbanen Innsbruck.

Dorf 964 m

Scharnitz

Scharnitz liegt auf 964 m am Scharnitzpass an der bayerisch-österreichischen Grenze. Der Ort am Isarursprung bildet das Eingangstor zu den drei großen Karwendeltälern. Über die Mittenwaldbahn ist er direkt mit Innsbruck verbunden.

Gipfel 2.508 m

Lamsenspitze

Die Lamsenspitze erhebt sich mit 2.508 m über der Lamsenjochhütte im Tiroler Karwendel. Der markante Gipfel ist über einen Klettersteig der Schwierigkeit A/B erreichbar. Die imposante Ostwand beherbergt einen beliebten Klettergarten.

See 910 m

Achensee

Der Achensee liegt auf 910 m zwischen Karwendel und Brandenberger Alpen. Mit 133 m Tiefe ist er der größte See Tirols und bietet hervorragende Wasserqualität mit bis zu zehn Meter Sichtweite. Wegen seiner Größe und den optimalen Windverhältnissen wird er als "Tiroler Meer" bezeichnet.

Gipfel 2.372 m

Nördliche Linderspitze

Die Nördliche Linderspitze erhebt sich auf 2.372 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Karwendel. Der höchste der drei Linderspitzen liegt direkt am Mittenwalder Höhenweg. Der Gipfel ist über die Karwendelbahn und einen kurzen Panorama-Rundweg erreichbar.

Gipfel 2.476 m

Wörner

Der Wörner erhebt sich mit 2.476 m an der deutsch-österreichischen Grenze in der Nördlichen Karwendelkette. Der markante Nordwestgrat macht den Berg von vielen Gipfeln der Region leicht erkennbar. Der Normalweg führt vom Wörnersattel durch die Westflanke zum Gipfel.

Gipfel 2.458 m

Sonnjoch

Das Sonnjoch erhebt sich auf 2.458 m als freistehender Berg im östlichen Karwendel zwischen Engtal und Falzthurntal. Der aussichtsreiche Gipfel bietet Panorama über die gesamte Hinterautal-Vomper-Kette bis zur Birkkarspitze. Mit 625 m Prominenz zählt er zu den beliebtesten Zielen des Karwendels.

Reisen mit Solsteinhaus