Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV Sektion Nördlingen

Nördlinger Hütte

2.238m 🇦🇹
47.320, 11.237 Österreich
Betten: 58
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Reith bei Seefeld, Seefeld, Gießenbach

Höchstgelegene Schutzhütte im Karwendel

Die Nördlinger Hütte, auch Nördlingerhütte genannt, ist mit 2.238 m die höchstgelegene Schutzhütte im gesamten Karwendel. Sie liegt südlich unterhalb der Reither Spitze in der Erlspitzgruppe, dem westlichsten Teil des Gebirges, oberhalb von Seefeld in Österreich. Betrieben wird die Hütte von der Sektion Nördlingen des Deutschen Alpenvereins (DAV). Der Blick reicht auf die Stubaier Alpen, das Inntal und das Wettersteingebirge.

Auf der fünftägigen Tour „Wandern auf dem Karwendel Höhenweg“ übernachten wir hier. Die Hütte ist Stützpunkt für mehrtägige Karwendeldurchquerungen, Hüttentreks, Gipfelbesteigungen und vereinzelt Klettertouren. Zur Reither Spitze (2.374 m) sind es 30 Minuten, zur Seefelder Spitze (2.221 m) und zu den Freiungen (2.332 m) je 1½ Stunden, zur Kuhljochspitze (2.297 m) 2½ Stunden.

Übernachten auf der Nördlinger Hütte

Die Hütte hat 58 Schlafplätze. Einen Winterraum gibt es nicht, im Winter bleibt die Hütte geschlossen.

Zustieg zur Nördlinger Hütte

Von Reith bei Seefeld (1.130 m) führt ein bezeichneter Steig in 3 Stunden zur Hütte. Ebenfalls 3 Stunden sind es von Seefeld (1.180 m) über die Reither Jochalm (1.505 m). Die kürzeste Wanderung zur Nördlinger Hütte beginnt an der Bergstation der Härmelekopf-Seilbahn. Über den Höhenweg dauert sie 1 Stunde, auch Tagesgäste kommen auf diesem Weg herauf. Für Geübte führt ein Weg ab der Bergstation der Rosshüttenbahn über die Reither Spitze in 2,5 Stunden zur Hütte. Von Gießenbach sind es über die Eppzirler Alm und den Ursprungsattel 6 Stunden auf schwerem Weg.

Über den Ursprungsattel und den Freiungen-Höhenweg dauert der schwere Übergang zum Solsteinhaus 3½ Stunden. Zur Eppzirler Alm dauert der Übergang über den Ursprungsattel 2 Stunden. Zur Neuen Magdeburger Hütte sind es über das Solsteinhaus 4½ Stunden.

Gut zu wissen:

Maurermeister Andrä Höss aus Vill errichtete die Hütte im Jahr 1898. Die feierliche Eröffnung war am 16. August 1898. Wegen der hohen Lawinengefahr in der Umgebung eignet sie sich nicht für Skitouren.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.181 m

Eppzirler Scharte

Die Eppzirler Scharte liegt auf 2.181 m zwischen Gießenbach-Tal und Hochzirl-Tal. Der Pass verbindet als wichtiger Übergang zwei Täler in der Erlspitzgruppe des Karwendels. Die unwirtliche Karstlandschaft bietet wenig Orientierungspunkte.

Sattel

Frau Hitt Sattel

Der Frau Hitt Sattel verbindet das Inntal mit dem Gleirschtal und bildet einen zentralen Knotenpunkt des Karwendel Höhenwegs. Von hier eröffnet sich der Ausblick auf Innsbruck und die umliegenden Gipfel. Der Sattel liegt unterhalb der legendären Frau Hitt, die laut Sage eine versteinerte Riesenkönigin darstellt.

Sattel 2.215 m

Stempeljoch

Das Stempeljoch liegt auf 2.215 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette und der Nordkette. Der Pass verbindet das Halltal mit der Pfeishütte und bildet einen wichtigen Übergang auf dem Karwendel Höhenweg.

Sattel 2.080 m

Lafatscher Joch

Das Lafatscher Joch liegt auf 2.080 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel. Der Pass verbindet das Halltal im Süden mit dem Hinterautal im Norden. Zentrale Station des Karwendel-Höhenwegs und Adlerwegs.

Sattel 1.989 m

Wörnersattel

Der Wörnersattel liegt auf 1.989 m am Fuße des Wörner-Gipfelaufbaus. Der Sattel fungiert als wichtiger Übergang zwischen den Tälern des nördlichen Karwendel. Er ist zentraler Punkt verschiedener Wanderrouten und Ausgangspunkt für den technischen Gipfelaufstieg zum Wörner.

Seilbahn

Seegrube

Die Seegrube ist eine Bergstation der Nordkettenbahn im Karwendel mit Restaurant und Aussichtsterrasse. Von hier führt der Goetheweg zur Pfeishütte und weiter zur Hafelekarspitze. Die Station liegt strategisch zwischen den schroffen Felsmassiven der Nordkette und dem urbanen Innsbruck.

Dorf 964 m

Scharnitz

Scharnitz liegt auf 964 m am Scharnitzpass an der bayerisch-österreichischen Grenze. Der Ort am Isarursprung bildet das Eingangstor zu den drei großen Karwendeltälern. Über die Mittenwaldbahn ist er direkt mit Innsbruck verbunden.

Gipfel 2.508 m

Lamsenspitze

Die Lamsenspitze erhebt sich mit 2.508 m über der Lamsenjochhütte im Tiroler Karwendel. Der markante Gipfel ist über einen Klettersteig der Schwierigkeit A/B erreichbar. Die imposante Ostwand beherbergt einen beliebten Klettergarten.

See 910 m

Achensee

Der Achensee liegt auf 910 m zwischen Karwendel und Brandenberger Alpen. Mit 133 m Tiefe ist er der größte See Tirols und bietet hervorragende Wasserqualität mit bis zu zehn Meter Sichtweite. Wegen seiner Größe und den optimalen Windverhältnissen wird er als "Tiroler Meer" bezeichnet.

Gipfel 2.372 m

Nördliche Linderspitze

Die Nördliche Linderspitze erhebt sich auf 2.372 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Karwendel. Der höchste der drei Linderspitzen liegt direkt am Mittenwalder Höhenweg. Der Gipfel ist über die Karwendelbahn und einen kurzen Panorama-Rundweg erreichbar.

Gipfel 2.476 m

Wörner

Der Wörner erhebt sich mit 2.476 m an der deutsch-österreichischen Grenze in der Nördlichen Karwendelkette. Der markante Nordwestgrat macht den Berg von vielen Gipfeln der Region leicht erkennbar. Der Normalweg führt vom Wörnersattel durch die Westflanke zum Gipfel.

Gipfel 2.458 m

Sonnjoch

Das Sonnjoch erhebt sich auf 2.458 m als freistehender Berg im östlichen Karwendel zwischen Engtal und Falzthurntal. Der aussichtsreiche Gipfel bietet Panorama über die gesamte Hinterautal-Vomper-Kette bis zur Birkkarspitze. Mit 625 m Prominenz zählt er zu den beliebtesten Zielen des Karwendels.

Reisen mit Nördlinger Hütte