Berggasthof an der Großglockner-Hochalpenstraße
Das Glocknerhaus der Sektion Klagenfurt des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) liegt auf 2.132 m in den Hohen Tauern, direkt an der Großglockner-Hochalpenstraße. Die Hütte steht etwas unterhalb des ehemaligen Endes der Pasterze. Als Berggasthof an der Straße ist das Glocknerhaus vor allem eine Einkehrmöglichkeit für Durchreisende.
Auf der „Alpenüberquerung vom Watzmann am Königssee zu den Drei Zinnen“ übernachten wir hier. Von der verglasten Otto-Umlauft-Panoramaterrasse geht der Blick auf die Pasterze, den Großglockner und die Erzherzog Johann Hütte.
Übernachten auf dem Glocknerhaus
Das Glocknerhaus hat warme Duschen, Seminarräume und eine kleine Kletterwand. Zur Ausstattung gehören außerdem eine Veranda in Holz-Glaskonstruktion und eine Photovoltaikanlage. Bewirtschaftet ist die Hütte von Anfang Mai bis Mitte Oktober.
Zustieg zum Glocknerhaus
Von Heiligenblut (1.291 m) führt der Haritzersteig in 3 Stunden zur Hütte. Mit Auto oder Bus geht es über die Großglockner-Hochalpenstraße bis vor die Tür. In einer Tagesetappe kommt man von der Trauner Alm in Ferleiten herauf, oder man steigt aus dem Käfertal zur Pfandlscharte auf und von dort zur Hütte ab. Zur Franz-Josefs-Höhe sind es 1¼ Stunden, der Gletscherweg Pasterze dauert 3 Stunden. Übergänge führen über die Stockerscharte zur Salmhütte (3 bis 4 Stunden) sowie zur Oberwalder Hütte und zur Glorerhütte (je 4 Stunden). Auch der Tauernhöhenweg ist von hier aus erreichbar.
Gut zu wissen:
Am 16. Juni 1875 begann die Sektion Klagenfurt mit dem Bau. Finanziert wurde er unter anderem über eine Lotterie mit 50.000 Losen, deren Hauptgewinn ein Bösendorferflügel war. Seit 1908 reicht die Fahrstraße bis zur Hütte. Von 1945 bis 1948 war hier die britische Hochgebirgsschule für Offiziere untergebracht. Nahe Gipfelziele sind der Spielmann (3.027 m) in 3 Stunden und das Sonnenwelleck (3.266 m) in 3½ Stunden.