Am Grasleitenpass im Rosengarten auf 2.601 m
Am Grasleitenpass im Rosengarten, zwischen der Rosengartenspitze (2.981 m) und dem Kesselkogel (3.004 m), liegt auf 2.601 m die Grasleitenpasshütte. Der Kesselkogel ist die höchste Erhebung des Rosengartens. Die privat geführte Hütte steht genau an der Grenze zwischen den Provinzen Bozen – Südtirol und Trient. Zugleich grenzt sie an den Naturpark Schlern-Rosengarten, der zum Welterbe Dolomiten gehört.
Auf der Tour „Klettersteige rund um den Rosengarten“ übernachten wir hier. Von der Grasleitenpasshütte führt der Weg 585 auf den Kesselkogel. Dieser Weg ist mit der Schwierigkeit F (facile, also leicht) bewertet.
Übernachten auf der Grasleitenpasshütte
Die Hütte besteht aus zwei kleinen Gebäuden und hat 25 Schlafplätze. Für Touren außerhalb der Saison gibt es einen Winterraum.
Zustieg zur Grasleitenpasshütte
Talort ist Tiers. Von Weißlahnbad bei Tiers sind es etwa 5 Stunden zur Hütte. Bis zur Grasleitenhütte braucht man 3,5 Stunden, von dort weitere 1,5 Stunden zum Pass.
Von der Vajolet-Hütte (2.243 m) geht es auf dem Weg 584 in 1,10 Std. herauf, in umgekehrter Richtung sind es 0,30 Std. Zum Rifugio Antermoia (2.497 m) geht es auf dem Weg 584 über den Passo d'Antermoia (2.770 m) in 1,15 Std. Das Rifugio Bergamo al Principe (2.134 m) erreicht man über die Wege 554 und 3a in 0,40 Std., der Rückweg dauert 1,20 Std. Zur Tierser-Alpl-Hütte (2.440 m) braucht man auf dem Weg 554 über den Passo Molignon (2.598 m) 2,15 Std.
Gut zu wissen:
Franz Kofler baute die erste Hütte 1952. Sie wurde im Tal gefertigt und am Pass nur noch zusammengesetzt. 2005 kauften Sergio und Daniele Rosi die Hütte. Sie ersetzten die Holzkonstruktion 2006 und 2007 durch einen Neubau, der diesmal direkt vor Ort errichtet wurde. Seither führen die beiden die Hütte selbst.
Im Sommer ist sie von Ende Mai bis Mitte Oktober geöffnet. Im Winter öffnet sie an Wochenenden im März und April, wenn die Lawinengefahr gering oder mäßig ist.