Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte

Dürrensteinhütte

2.040m 🇮🇹
46.642, 12.196 Italien
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Braies, Landro

Auf der Plätzwiese unter Dürrenstein und Hoher Gaisl

Auf dem Hochplateau der Plätzwiese, italienisch Prato Piazza, liegt auf 2.040 m die Dürrensteinhütte, auch Rifugio Vallandro genannt. Die Hochfläche zieht sich zwischen dem östlichen Zweig des Pragser Tals und dem Höhlensteintal hin und gehört zum Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Über der Hütte erheben sich der Dürrenstein und die Hohe Gaisl, zwei Gipfel der Dolomiten im Süden Südtirols.

Wanderungen, Bergtouren, Klettersteige und Klettertouren beginnen an der Hütte, ebenso Skitouren und Schneeschuhtouren. Auf den Dürrenstein, italienisch Picco di Vallandro, führt der Weg Nr. 40 in 2,5 Stunden bis auf eine Höhe von 2.839 m. Zum Strudelkopf (Monte Specie, 2.308 m) sind es über den Weg Nr. 34 rund 1 Stunde.

Übernachten auf der Dürrensteinhütte

Geöffnet ist die Dürrensteinhütte in der Sommer- und in der Wintersaison. 2002 wurde sie umfassend renoviert und erweitert.

Zustieg zur Dürrensteinhütte

Der Hauptzustieg beginnt in Brückele (Ponticello) im Pragser Tal: Über den Weg Nr. 37 sind es 2 Stunden zur Hütte. Ebenso lang dauert die Wanderung auf dem Weg Nr. 37 von Schluderbach (Carbonin) im Höhlensteintal. Von Landro, ebenfalls im Höhlensteintal, führt der Weg Nr. 24 in 3 Stunden herauf. Für den Abstieg ins Höhlensteintal gibt es zudem einen Weg nach Osten, der nördlich am Strudelkopf vorbeiführt.

Gut zu wissen:

Ende des 19. Jahrhunderts entstand an dieser Stelle das Werk Plätzwiese, ein Teil der österreichischen Festungswerke an der Grenze zu Italien. Nach dem Ersten Weltkrieg verfiel es zur Ruine. Wenige Meter östlich davon baute Tristano Costantini aus Niederdorf von 1968 bis 1970 die Hütte. Der Fund einer nicht explodierten Bombe verzögerte die Fertigstellung, eröffnet wurde im Sommer 1970. Erste Pächter waren Ferdinando und Maria Mair, die die Hütte 1987 kauften. 1992 besuchte Papst Johannes Paul II. die Hütte.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.