AVS-Hütte im Innerfeldtal der Sextner Dolomiten
In den Sextner Dolomiten, im Innerfeldtal und im Naturpark Drei Zinnen, liegt auf 1.626 m die Drei Schuster Hütte, italienisch Rifugio Tre Scarperi. Sie gehört der Sektion Drei Zinnen des Alpenvereins Südtirol (AVS). Von hier führen Touren auf den Haunold (2.966 m), den Birkenkofel (2.922 m) und die Dreischusterspitze (3.145 m).
Auf der „Alpenüberquerung vom Watzmann am Königssee zu den Drei Zinnen“ übernachten wir hier zum letzten Mal vor dem Ziel. Bis zu den Drei Zinnen ist es von der Hütte noch ein halber Tag.
Übernachten auf der Drei Schuster Hütte
Die Drei Schuster Hütte hat 47 Schlafplätze und Duschen. Neben dem großen Gastraum gibt es eine große Terrasse vor der Hütte. Auf den Tisch kommen regionale Spezialitäten im Südtiroler Stil, unter anderem hausgemachte Apfelküchlein mit Vanilleeis.
Zustieg zur Drei Schuster Hütte
Von Innichen fährt ein Bus zum Wanderparkplatz Antoniusstein, rund zwei Kilometer unterhalb der Hütte. Von dort sind es etwa 20 Minuten, von den Parkplätzen am Eingang des Innerfeldtals (ca. 1.486 m) gut 30 Minuten. Im Sommer fährt ein Shuttlebus bis zur Hütte. Von Sexten durch das Gselltal oder von Innichen über die Innicher Alm (1.703 m) sind es jeweils etwa 2,5 Stunden. Der Übergang zur Dreizinnenhütte (2.405 m) auf Weg 105 dauert etwa 4 Stunden.
Gut zu wissen:
1911 bis 1913 bauten Johann Kerschbaumer und Gottfried Eisendle aus Innichen eine einfache Holzhütte, die 1923 abbrannte. Ein Jahr später errichtete Kerschbaumers Sohn einen Steinbau, den ab 1934 die „Ente per le Tre Venezie“ als Ferienheim nutzte. 1973 erwarb die AVS-Sektion Drei Zinnen diesen Steinbau, ließ ihn wegen seines schlechten Zustands abbrechen und eröffnete 1975 etwas weiter oben die heutige Hütte. Vor der Hütte steht eine kleine Kapelle.