Tansania Auf das Dach Afrikas - Hakuna Matata

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Stand: 12.08.2020

Allgemeines

Tansania liegt in Ostafrika an der Küste des Indischen Ozeans. Im Norden grenzt das Land an Kenia und Uganda, im Westen an Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo sowie im Süden an Zambia, Malawi und Mosambik.

Tansania, aus der Vergangenheit auch als Tanganjika oder Deutsch-Afrika bekannt, spielte im 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle im ostafrikanischen Karawanenhandel mit Elfenbein und dem damit einhergehenden Sklavenhandel. In der folgenden Kolonialisierung ging Tanganjika als Deutsch-Afrika in die Herrschaft des Deutschen Reiches. Diese wurde während des Ersten Weltkrieges schließlich an die Briten verloren und stand seither unter der Krone des Vereinigten Königreichs. Erst 1961 folgte die Unabhängigkeit und durch die Verbindung mit Sansibar wurde aus TANganjika und SANsibar schließlich die Vereinigte Republik Tansania.

Neben seinen Bodenschätzen wie Gold, Nickel, Uran und Erdgas sowie dem Export von Kaffee, Cashewnüssen, Tabak und Baumwolle ist auch der Tourismus eine wichtige und stetig wachsende Einnahmequelle: Safaris in die wildreichen Nationalparks des Landes, darunter die berühmte Serengeti, Badeurlaub an den Traumstränden der Gewürzinsel Sansibar und natürlich die Besteigung des 5.895 m hohen Kilimandscharo, des höchsten Bergs Afrikas, lassen die Herzen vieler Reiseenthusiasten weltweit höher schlagen.

Trotz wirtschaftlichen Wachstums ist Tansania dennoch eines der ärmsten Länder der Erde. In Tansania leben heute knapp 60 Millionen Menschen, die 125 unterschiedliche Sprachen sprechen. Dies sind hauptsächlich Bantusprachen der unterschiedlichen Völker und Stämme. Die einheitliche Landessprache ist Swahili und auch Englisch wird fast überall gesprochen. Die offizielle Hauptstadt Tansanias ist Dodoma, wobei sich der Regierungssitz in Dar es Salam, der größten Stadt Tansanias befindet. Die Bevölkerung ist generell sehr gläubig. Der Glaube ist von vielen Stammesbräuchen und Ahnenkulturen geprägt und bedeutet Schutz und Lebensinhalt. Dennoch bekennt sich ein Großteil der Bevölkerung zum christlichen Glauben oder zum Islam. Die Tansanier sind sehr freundliche, warmherzige Menschen, meist mit einem Lächeln auf den Lippen, uns Europäern gegenüber jedoch häufig eher schüchtern und zurückhaltend. Mit einem "jambo" (hallo) und "habari gani" (wie gehts) wird das Eis aber schnell gebrochen.

Währung & Bezahlung

Tansania hat keinen EURO und dementsprechend kann auch nicht mit Euro bezahlt werden. Die tansanische Landeswährung ist der Tansanische Schilling (TZS).

Das Abheben von Bargeld in Landeswährung am Geldautomaten mit der Kreditkarte ist in Tansania zwar in den größeren Städten möglich, funktioniert aber nicht immer. Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten ist in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften im Großen und Ganzen gewährleistet. Störungen und Missbrauch kommen jedoch immer wieder vor. Außerhalb der Städte ist meist nur Barzahlung möglich. Daher sollte auf Reisen nach Tansania immer genügend Bargeld in der Tasche sein. Euro können in den größeren Städten umgetauscht werden, besser ist es jedoch ausreichend Bargeld in US Dollar (mit Prägedatum ab 2006) mitzunehmen, da hier die Akzeptanz deutlich größer ist. Wenn Du vor Ort Geld in Landeswährung umtauschen willst, tausche nur so viel wie Du tatsächlich benötigst. Es ist verboten Landeswährung auszuführen und ein Rücktausch ist meist nicht möglich.

Hier findest Du einen Währungsrechner.

Sicherheit

Generell ist der Tansania ein relativ sicheres Reiseland, wenn man sich an gewisse Regeln hält und bestimmte Orte meidet. Die Kriminalität ist als HOCH einzustufen und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Neben Straßen- und Kleinkriminalität sind vor allem in den Großstädten bewaffnete Raubüberfälle und Express-Kidnappings, hauptsächlich im Umfeld von Geldautomaten und Bushaltestellen, zu beobachten. Auch "falsche" Taxifahrer sind teilweise involviert. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich nicht mehr allein auf der Straße und in den Städten nur auf beleuchteten und belebten Straßen aufhalten. Wertgegenstände sollten nicht offen sichtbar sein und Bargeld nur in geringen Mengen mitgeführt werden. Bei einem Überfall sollte kein Widerstand geleistet werden, da Täter häufig nicht vor Gewalt oder gar Waffengebrauch zurückschrecken.

Demonstrationen verlaufen meist friedlich, gewaltsame Ausschreitungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Generell besteht in Tansania eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge. In den letzten Jahren waren hier vor allem christliche Einrichtungen, Bars und politische Veranstaltungen das Ziel. An der Grenze zu Mosambik besteht die Gefahr aktiver islamistisch-extremistischer Gruppierungen sowie damit einhergehender grenzüberschreitender Spannungen. Reisende sollten landesweit Vorsicht walten lassen und vor allem beim Besuch neuralgischer Orte (z. B. Regierungsgebäude, Botschaften, öffentliche Plätze, exponierte Sehenswürdigkeiten usw.) wachsam sein.

Korruption und staatliche Willkür sind in Tansania weit verbreitet und alltäglich. Homosexualität ist in Tansania strafbar und wird teilweise mit sehr hohen Freiheitsstrafen geahndet. Auf Homosexualität sollte daher kein Hinweis geliefert werden. Zärtliche Gesten und Zuneigungsbekundungen sollten in der Öffentlichkeit generell unterbleiben. Die kulturellen Besonderheiten, Verhaltensregeln und moralischen Wertvorstellungen sollten von Reisenden eingehalten und respektiert werden.

Natur & Klima

Hauptsächlich wird Tansania von Feucht- und Trockensavannen mit den bekannten Schirmakazien und Affenbrotbäumen (Baobabs) dominiert. Es liegt jedoch auch in einer tektonischen Bruchzone. Der Ostafrikanische Graben verläuft zentral durchs Land, wodurch sich mächtige Vulkane und Krater aus den Ebenen erheben, wie z. B. der Ngorongoro Krater, der Mount Meru und auch der Kibo im Kilimandscharo-Massiv. Während der Osten an den warmen Indischen Ozean angrenzt, liegen in den anderen Himmelsrichtungen drei der größten Seen Afrikas: Im Norden der Viktoriasee - zweitgrößter Süßwassersee der Welt, im Westen der Tanganjikasee - zweittiefster See der Welt, und im Süden der Malawisee - bekannt für seinen Artenreichtum und sein klares Wasser.

Der Kibo liegt im Kilimandscharo Nationalpark im Nordosten Tansanias direkt an der Grenze zu Kenia. Trekkings in diese Region starten von Arusha aus. Von hier sind auch der Mount Meru im Arusha Nationalpark sowie verschiedene Nationalparks zur Wildbeobachtung, wie auch die Serengeti, gut zu erreichen. In den verschiedenen Nationlparks Tansanias können zahlreiche Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden: Löwen, Leoparden, Hyänen, Geparde, Elefanten, Gnus, Zebras, Gazellen, Nashörner, Giraffen, Affen, Flusspferde, Krokodile und viele viele mehr. Auch landschaftlich hat Tansania viel zu bieten. Neben den Savannen und riesigen Trockenwäldern gibt es auch tropische Bergregenwälder, Lavageröllwüsten, felsige Gebirge mit Eis und Schnee am Kilimandscharo sowie Küstenregionen mit palmengesäumten Sandstränden und Mangroven.

In Tansania herrscht ein wechselndes feuchtes und tropisches Klima. Durch seine Nähe zum Äquator sind die Temperaturen ganzjährig warm bis heiß bzw. in den Höhenlagen gemäßigt. Die Trocken- und Regenzeiten sind stark ausgeprägt. Im Norden des Landes kommt es von Mitte/Ende März bis Ende Mai zu einer großen, sowie Anfang November bis Mitte Dezember zu einer kleineren Regenzeit. Das Trekking am Kilimandscharo führt durch unterschiedliche Vegetations- und Klimazonen und wird stark vom Passatwind beeinflusst. Die besten Monate für eine Besteigung sind von Juni bis Oktober und von Ende Dezember bis Mitte März. In der Nacht vor dem Gipfelanstieg kann das Thermometer durchaus auf -10°C fallen bzw. je nach Wetterlage und Jahreszeit auch noch niedriger liegen. In den höheren Lagen ist unter Umständen mit Schnee zu rechnen.

Folgender Wetterdienst gibt Dir einen ganz guten Überblick über das aktuelle Bergwetter am Kilimandscharo und kann Dir dabei helfen, Dich auf Deine Reise nach Tansania entsprechend vorzubereiten:

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist in Tansania nur sehr eingeschränkt und entspricht nicht dem westeuropäischen Standard.

Die zentrale Notrufnummer in Tansania lautet 112, eine schnelle Notfallversorgung kann jedoch nicht gewährleistet werden. Ärztliche Versorgung ist meist nur in den Städten verfügbar und sowohl technisch als auch hygienisch häufig problematisch.

Eine gute Trinkwasserversorgung ist nicht überall vorhanden. Daher sollten nur abgekochtes oder gefiltertes Wasser getrunken und abgekochte, ungeöffnete und geschälte Lebensmittel gegessen werden, um Durchfallerkrankungen vorzubeugen.

Impfungen

Bei der Einreise aus Gelbfieber-Infektionsgebieten besteht die Pflicht einer Gelbfieber-Impfung. Dies gilt auch für Transitaufenthalte von mehr als 12 Stunden. Tansania selbst ist kein Gelbfieber-Infektionsgebiet.

Ansonsten gibt es für die Einreise nach Tansania keine Pflichtimpfungen!

Grundsätzlich empfehlen sich für weltweite Bergreisen eine Immunisierung gegen Polio, Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus. Für weiterführende Informationen zur Reisemedizin empfehlen wir das Centrum für Reisemedizin (CRM).

In Tansania besteht landesweit, insbesondere aber in den tieferen Lagen mit tropischem und subtropischem Klima und vor allem im Umfeld von stehenden oder langsam fließenden Gewässern bzw. während der Regenzeit, ein HOHES Risiko für die Übertragung von Krankheiten durch Stechmücken, insbesondere auch Malaria. Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Insektenstichen und -bissen sollten unbedingt beachtet werden. Wir empfehlen eine reisemedizinische Beratung im Vorfeld der Reise. Mit zunehmender Höhenlage, niedrigen Temperaturen und Trockenheit nimmt das Malariarisiko ab. Höhenlagen über 2.500 m sind als malariafrei einzustufen. Vom Baden in stehenden Gewässern oder Flüssen mit geringer Fließgeschwindigkeit raten wir ab.

Einreise & Zoll

Einschränkungen bei der Einreise sind generell als gering einzustufen. Im Zuge der Corona-Pandemie und damit verbundener Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus kann es jedoch kurzfristig zu Änderungen mit verstärkten Kontrollen, Quarantänemaßnahmen oder gar Einreisesperren kommen.

Seit Juni 2019 gilt ein Ein- und Ausfuhrverbot von Plastiktüten. Kleine Plastikbeutel mit Zipp-Verschluss für Flüssigkeiten und Kosmetika im Handgepäck sind davon ausgenommen. Alle anderen mitgeführten Plastiktüten müssen am Flughafen abgegeben werden. Antike Kulturgüter und Kunstwerke (z. B. Steine, Pflanzen, Muscheln, Elfenbein, Felle etc.) dürfen nicht ausgeführt werden. Besonders die Ausfuhr tierischer Produkte wird mit hohen Strafen geahndet. Die Ausfuhr von handelsüblichen Souvenirs ist erlaubt.

Reisedokumente

Die Einreise ist für Staatsangehörige D | A | CH | I mit folgenden Dokumenten möglich. Angehörige aus einem anderen Teil der Erde wenden sich am besten an ihr zuständiges Konsulat.

  • Reisepass

(!) Reisedokumente müssen noch für mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein!

Visum

Für die Einreise nach Tansania benötigen Staatsangehörige D | A | CH | I ein Visum, das bereits vor der Reise bei der Tansanischen Botschaft eingeholt werden sollte, um langes Warten bei der Einreise zu vermeiden.

Wir empfehlen Deutschen Staatsangehörigen bei Auslandsaufenthalten die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes vorzunehmen.

Reise- und Sicherheitshinweise der Außenministerien

Tourenmöglichkeiten im Sommer

Den 5.895 m hohen Kibo im Kilimandscharo-Massiv - das Dach Afrikas und einen der Seven Summits - zu besteigen, fasziniert sowohl Bergsteiger als auch Bergwanderer. Technisch ist der höchste Berg Afrikas relativ einfach, jedoch aufgrund der Höhe dennoch eine anspruchsvolle Unternehmung, die Durchhaltevermögen und Ausdauer erfordert, um den 5.895 m hohen Uhuru Peak zu erreichen. Wir bevorzugen den Aufstieg über die Machame Route in Kombination mit der Besteigung des 4.562 m hohen Mount Meru aufgrund der perfekten Akklimatisation.

Auch die Lemosho Route - eine der längsten, aber auch schönsten Routen - können wir gut empfehlen. Unser hervorragendes, immer gut gelauntes und sehr kompetentes Team vor Ort, das uns während des Trekkings begleitet, sowie die vielen kulturellen Eindrücke tragen außerdem zum unvergesslichen Erlebnis am Kilimandscharo bei. Perfekt abgerundet wird die Reise natürlich mit einer beeindruckenden Safari, z. B. in der berühmten Serengeti, wo das faszinierende Naturschauspiel der "Great Migration" - die große Migration von über 2 Millionen Gnus, Zebras und Gazellen - zu beobachten ist, oder einem entspannten Badeanschluss auf der Gewürzinsel Sansibar am warmen Indischen Ozean.

#deinabenteuerbeginnt Hier haben wir noch ein wenig Inspiration für dich.

#reisebericht

Mount Meru und Kilimandscharo Besteigung

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