Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte

Pfitscherjoch Haus

2.276m 🇮🇹
46.992, 11.658 Italien
Betten: 30
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Grenzhütte am Pfitscher Joch in den Zillertaler Alpen

Das Pfitscherjoch Haus, italienisch Rifugio Passo di Vizze, liegt auf 2.276 m an der Südseite des Pfitscher Jochs im Hauptkamm der Zillertaler Alpen. Über diesen Kamm verläuft die Grenze zwischen Italien und Österreich, zwischen Südtirol und Tirol. Im Sommer ist die Hütte bewirtschaftet. Seit 2008 führt die Betreiberfamilie sie in fünfter Generation.

Auf der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Cortina“ und auf deren Fortsetzung, der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Cortina Teil 2“, übernachten wir hier. Auch die Etappe 11 des Traumpfads München–Venedig führt an der Hütte vorbei. Gipfelziele in der Umgebung sind die Hohe Wand (3.289 m), der Hochsteller (3.097 m) und die Grabspitze (3.059 m).

Übernachten auf dem Pfitscherjoch Haus

Die Hütte hat 30 Schlafplätze. Seit dem Umbau im Sommer 2012 haben einige Zimmer Dusche und WC. Dazu kommen eine Biosauna mit Ausblick und ein abschließbarer Radraum mit Stellplätzen für etwa 30 Mountainbikes und eigener Werkbank, der zugleich als Schuhraum dient.

Zustieg zum Pfitscherjoch Haus

Vom Schlegeis Stausee (1.800 m) sind es rund 2,5 Stunden und 500 Hm zur Hütte. Im Pfitscher Tal fährt von Ende Juni bis Mitte September der Shuttlebus Pfitscher Joch ab der letzten Bushaltestelle bei den Angerhöfen über Stein und die Parkplätze an den Kehren 3 und 4 hinauf. Das obere Teilstück der Zufahrtsstraße darf nur mit Sondergenehmigung befahren werden.

Übergänge gibt es zur Dominikushütte (1.805 m, etwa 2 Stunden), zum Rifugio Venna alla Gerla (2.693 m, etwa 3 Stunden), zum Rifugio Gran Pilastro (2.710 m, etwa 4 Stunden) und zur Olpererhütte (etwa 6 Stunden).

Gut zu wissen:

Alois Rainer, Wirt des Knappenhofes in St. Jakob in Pfitsch, baute ab 1888 die erste Schutzhütte, die 1890 mit 28 Schlafplätzen eröffnete. Nach dem Neubau ab 1972 gab es seit 1973 Tagesbetrieb und seit 1977 auch Übernachtungen. Seit 1992 leitet eine 3,3 km lange Kanalleitung das Abwasser nach Stein (1.460 m) in das öffentliche Netz der Gemeinde Pfitsch.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.658 m

Heilig-Geist-Jöchl

Der Heilig-Geist-Jöchl liegt auf 2.658 m in den Zillertaler Alpen und bildet einen historischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien. Der Pass verbindet das Zillertal mit dem Ahrntal in Südtirol und ist Teil des Lausitzer Höhenwegs.

Sattel 2.690 m

Roßkarscharte

Die Roßkarscharte liegt auf 2.690 m in den Zillertaler Alpen. Der steile Pass verbindet Tirol mit dem Salzburger Land im Nationalpark Hohe Tauern. Der Übergang führt zwischen Krimmler Tauernhaus und Zittauer Hütte durch alpines Blockgelände.

Sattel 2.724 m

Rainbachscharte

Die Rainbachscharte liegt auf 2.724 m in den Zillertaler Alpen und verbindet das Wildgerlostal mit dem Krimmler Achental. Der Pass bietet einen direkten Übergang zwischen der Zittauer Hütte und dem Krimmler Tauernhaus. Steile, teilweise seilversicherte Passagen prägen den Anstieg.

Stadt 633 m

Mayrhofen

Mayrhofen liegt auf 633 m am Ende des Zillertals, wo sich vier Seitentäler vereinen. Der Marktort ist strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Zillertaler Alpen. Die Zillertalbahn verbindet den Ort seit 1902 mit dem Inntal.

See 1.843 m

Speicher Zillergründl

Der Speicher Zillergründl liegt auf 1.843 m Höhe im Zillergrund der Zillertaler Alpen. Der Stausee dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft und markiert einen wichtigen Wegpunkt auf der Dreiländertour. Vom Rand der Staumauer führt der alte Weg zur Plauener Hütte.

Gipfel 3.479 m

Großer Möseler

Der Große Möseler erhebt sich auf 3.479 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Zillertaler Alpen. Der markante Gipfel wurde 1865 von englischen Alpinisten mit ihren Schweizer Bergführern erstbestiegen. Sein Name leitet sich von "Mösele" ab, einer hochalpinen Sumpflandschaft.

Gipfel 3.148 m

Zillerplattenspitze

Die Zillerplattenspitze erhebt sich auf 3.148 m im österreichisch-italienischen Grenzgebiet der Zillertaler Alpen. Der wenig bekannte Dreitausender bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Gipfel. Der Anstieg führt über steiles Blockwerk und erfordert leichte Kletterei im I. Grad.

Gipfel 2.400 m

Großer Nock

Der Große Nock erhebt sich auf 2.400 m in den Zillertaler Alpen zwischen Mühlwalder Tal und Weißenbachtal. Der Berg gehört zu den westlichen Hohen Tauern und bildet Teil des markanten Bergamphitheaters oberhalb der Michlreis-Alm. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Rundblick über das südliche Ahrntal.

Gipfel 2.912 m

Klockerkarkopf

Der Klockerkarkopf erhebt sich auf 2.912 m an der Grenze zwischen Salzburg und Südtirol. Der Gipfel liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen Krimmler Tauern und Birnlücke. Von Ettore Tolomei 1904 symbolisch in "Vetta d'Italia" umbenannt.

Dorf

Neustift

Neustift liegt auf 600 m Höhe im Eisacktal nördlich von Brixen. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Klettersteige in den Stubaier Alpen. Das Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert prägt die Ortschaft.

Dorf 1.158 m

Pfunders

Pfunders liegt auf 1.158 m im unteren Pustertal in Südtirol. Das Bergdorf an der Mündung des Pfunderer Bachs in die Rienz bildet den Hauptort der Gemeinde Vintl. Von hier führen Wanderwege in die südlichen Zillertaler Alpen.

Dorf 1.370 m

Brenner

Der Brenner liegt auf 1.370 m Höhe am gleichnamigen Pass an der österreichisch-italienischen Grenze. Das ehemalige Wipptaler Bergdorf wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden Grenzort mit umfangreicher Infrastruktur. Heute führen Brennerautobahn und Brennerbahn durch das Passdorf.