Berghütte im Hochtal Comba di Crête Sèche – Stützpunkt für Hochtouren im Valpelline
Die Crête Sèche Hütte, auch Rifugio Crête Sèche genannt, ist eine Berghütte des Club Alpino Italiano (CAI) und liegt auf 2.410 m in den italienischen Walliser Alpen. Ihr Hochtal, die Comba di Crête Sèche, ist ein Seitental des Valpelline und gehört zur Gemeinde Bionaz. Die Berghütte steht beim Berrio del Governo, einem großen Findling auf einer Moräne. Den Talschluss bildet der Col de Crête Sèche.
Über den Pass führt der Weg hinab ins Schweizer Val de Bagnes. Als Stützpunkt für Hochtouren erschließt die Hütte vier Dreitausender: den Bec d’Epicoune (3.529 m), den Mont Gelé (3.518 m), den Bec du Chardoney (3.447 m) und den Monte Cervo (3.441 m).
Übernachten auf der Crête Sèche Hütte
Die Crête Sèche Hütte hat 72 Schlafplätze. Bewirtschaftet ist sie in zwei Abschnitten: von Mitte März bis Anfang Mai und von Anfang Juni bis Ende September.
Zustieg zur Crête Sèche Hütte
Von Rû (1.696 m) sind es etwa 2 Stunden und rund 715 Hm zur Hütte. Bis etwa 2.160 m führt ein Fahrweg, danach ein Pfad ohne technische Schwierigkeiten. Ab Chez-les-Chenaux dauert der Zustieg 2½ Stunden.
Übergänge verbinden die Hütte mit dem Rifugio Prarayer (2.005 m) und über den Col de Crête Sèche (2.899 m) mit der Cabane de Chanrion (2.462 m) in der Schweiz. Über den Col du Mont Gelé (3.144 m) geht es zum Bivacco Regondi Gavazzi (2.560 m).
Gut zu wissen:
Eingeweiht wurde die Crête Sèche Hütte im Jahr 1982. An ihrem heutigen Standort beim Berrio del Governo befand sich früher ein Wachposten.