Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte Club Alpino Italiano (CAI)

Crête Sèche Hütte

2.410m 🇮🇹
45.882, 7.399 Italien
Betten: 72
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Berghütte im Hochtal Comba di Crête Sèche – Stützpunkt für Hochtouren im Valpelline

Die Crête Sèche Hütte, auch Rifugio Crête Sèche genannt, ist eine Berghütte des Club Alpino Italiano (CAI) und liegt auf 2.410 m in den italienischen Walliser Alpen. Ihr Hochtal, die Comba di Crête Sèche, ist ein Seitental des Valpelline und gehört zur Gemeinde Bionaz. Die Berghütte steht beim Berrio del Governo, einem großen Findling auf einer Moräne. Den Talschluss bildet der Col de Crête Sèche.

Über den Pass führt der Weg hinab ins Schweizer Val de Bagnes. Als Stützpunkt für Hochtouren erschließt die Hütte vier Dreitausender: den Bec d’Epicoune (3.529 m), den Mont Gelé (3.518 m), den Bec du Chardoney (3.447 m) und den Monte Cervo (3.441 m).

Übernachten auf der Crête Sèche Hütte

Die Crête Sèche Hütte hat 72 Schlafplätze. Bewirtschaftet ist sie in zwei Abschnitten: von Mitte März bis Anfang Mai und von Anfang Juni bis Ende September.

Zustieg zur Crête Sèche Hütte

Von Rû (1.696 m) sind es etwa 2 Stunden und rund 715 Hm zur Hütte. Bis etwa 2.160 m führt ein Fahrweg, danach ein Pfad ohne technische Schwierigkeiten. Ab Chez-les-Chenaux dauert der Zustieg 2½ Stunden.

Übergänge verbinden die Hütte mit dem Rifugio Prarayer (2.005 m) und über den Col de Crête Sèche (2.899 m) mit der Cabane de Chanrion (2.462 m) in der Schweiz. Über den Col du Mont Gelé (3.144 m) geht es zum Bivacco Regondi Gavazzi (2.560 m).

Gut zu wissen:

Eingeweiht wurde die Crête Sèche Hütte im Jahr 1982. An ihrem heutigen Standort beim Berrio del Governo befand sich früher ein Wachposten.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 4.443 m

Parrotspitze

Die Parrotspitze (4.443 m) erhebt sich im Monte Rosa Massiv südlich der Dufourspitze. Der Gipfel wurde 1863 von Reginald Macdonald und seinem Team erstbestiegen. Als Teil des langen Südgrats des Monte Rosa bildet er einen wichtigen Zwischengipfel auf dem Weg zur Signalkuppe.

Gipfel 4.554 m

Signalkuppe

Die Signalkuppe erhebt sich auf 4.554 m im Monte Rosa-Massiv an der Grenze zwischen Schweiz und Italien. Auf dem Gipfel steht die Capanna Margherita, Europas höchstgelegene Schutzhütte. Der Normalweg führt über das Lisjoch und den Grenzgletscher.

Dorf 1.798 m

Saas-Fee

Saas-Fee liegt auf 1.798 m am Ende des Saastals, umgeben von 13 Viertausendern der Mischabel-Kette. Der autofreie Ort ist Ausgangspunkt für Hochtouren auf Dom, Allalinhorn und weitere Gipfel. Die Metro Alpin führt als höchste Standseilbahn der Welt auf 3.450 m zum Mittelallalin.

Stadt 1.608 m

Zermatt

Zermatt liegt auf 1.608 m am Fuß des Matterhorns im autofreien Mattertal. Der weltberühmte Bergort ist Ausgangspunkt für 22 Viertausender und Endpunkt der Haute Route von Chamonix. Höchstgelegene Seilbahnstation Europas am Klein Matterhorn auf 3.883 m.

Gipfel 3.883 m

Klein Matterhorn

Das Klein Matterhorn erreicht 3.883 m und beherbergt die höchste Seilbahnstation Europas. Die Bergstation dient als Ausgangspunkt für Hochtouren auf Breithorn und Castor. Von der Panoramaterrasse sind 38 Viertausender sichtbar.

Gipfel 4.027 m

Allalinhorn

Das Allalinhorn erhebt sich mit 4.027 m im Mischabelkamm zwischen Saastal und Mattertal. Der Gipfel gilt als leichtester und meistbestiegener Viertausender der Alpen. Die Metro Alpin verkürzt den Zustieg auf nur 570 Höhenmeter.

Gipfel 3.456 m

Mittelallalin

Das Mittelallalin (3.456 m) ist ein Nebengipfel des Allalinhorns in den Walliser Alpen. Endstation der Metro Alpin und Zentrum des Sommerskigebiets auf dem Feegletscher. Ausgangspunkt für Hochtouren auf Allalinhorn und Alphubel.

Gipfel 4.342 m

Ludwigshöhe

Die Ludwigshöhe erhebt sich auf 4.342 m im Monte Rosa Massiv an der Grenze zwischen Italien und Schweizer Wallis. Der Gipfel liegt auf der Verbindungslinie zwischen Lyskamm und Punta Gnifetti. Benannt wurde der Berg nach König Ludwig IX. von Frankreich durch den deutschen Topografen Ludwig von Welden bei der Erstbesteigung 1822.

Gipfel 4.562 m

Zumsteinspitze

Die Zumsteinspitze (4.562 m) ist der dritthöchste Gipfel des Monte Rosa Massivs in den Walliser Alpen. Sie überragt die Ostwand des Monte Rosa, mit 2.400 m Höhenunterschied die höchste Wand der Alpen. Der Normalweg führt von der Capanna Margherita über den Grenzsattel zum Gipfel.

Gletscher

Gornergletscher

Der Gornergletscher ist ein Talgletscher-System im Monte-Rosa-Massiv südöstlich von Zermatt. Mit einer Fläche von etwa 35 km² bildet er die zweitgrößte zusammenhängende Gletscherfläche der Alpen. Das System erstreckt sich über 12,4 km Länge.

Seilbahn 2.588 m

Schwarzsee

Der Schwarzsee liegt auf 2.588 m als Bergstation der Matterhorn Express Gondelbahn oberhalb von Zermatt. Die Station bietet direkten Blick auf Matterhorn, Monte Rosa und die Mischabelgruppe. Von hier führt der klassische Zustieg zur Hörnlihütte in zwei Stunden.

Gletscher

Grenzgletscher

Der Grenzgletscher bildet den oberen Teil des Gornergletscher-Systems im Monte-Rosa-Massiv. Seit 2019 ist er vom unteren Gornergletscher getrennt. Mit 35 km² Gesamtfläche stellt das System die zweitgrößte zusammenhängende Gletscherfläche der Alpen dar.