Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte CAI Sektion Schio (historisch)

Rifugio Campogrosso

1.457m 🇮🇹
45.728, 11.174 Italien
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Recoaro Terme

Hütte am E5 und Friedensweg in der Caregagruppe

Das Rifugio Campogrosso liegt auf 1.457 m in den Vizentinischen Alpen, östlich des Passo di Campogrosso (1.460 m) am nördlichen Rand der Caregagruppe. Unmittelbar nördlich schließt sich der Sengio Alto an. An der Hütte treffen sich zwei Weitwanderwege: der Europäische Fernwanderweg E5 und der Sentiero della Pace, der Friedensweg.

Als Stützpunkt für geführte Touren auf dem E5 von Trient nach Verona übernachten wir hier. Von der Hütte führen Wege zur Cima Carega (2.259 m) und zum Monte Cornetto (1.899 m). Wenige Minuten entfernt ist die Wand des Sengio della Sisilla mit Kletterrouten wie der Via Soldà-Bertoldi (1932, VI+) und zahlreichen Sportkletterrouten.

Übernachten auf dem Rifugio Campogrosso

Das Rifugio Campogrosso hat 50 Schlafplätze und ist ganzjährig geöffnet. Gegenüber der Hütte liegt ein dem Alpinisten Gino Soldà gewidmetes Mehrzweckzentrum für alpinistische Kulturveranstaltungen, die im Sommer von Mitte Juni bis Mitte September stattfinden.

Zustieg zum Rifugio Campogrosso

Von Recoaro Terme (446 m) sind es auf Weg 1 etwa 2 Stunden 30 Minuten zur Hütte. Vom Passo Pian delle Fugazze (1.162 m) führt Weg 170 in 2 Stunden 15 Minuten herauf, von Camposilvano (1.005 m) Weg 153 in 1 Stunde 45 Minuten. Die Straße SP 99 aus Recoaro Terme ist ab la Guardia vom ersten Schneefall bis zum Frühjahr gesperrt.

Auf Weg 157 bestehen Übergänge zum Rifugio Scalobri (1.767 m, 1 Stunde 45 Minuten), zum Rifugio Mario Fraccaroli (2.238 m, 3 Stunden) und zum Rifugio Cesare Battisti (1.265 m, 3 Stunden 45 Minuten).

Gut zu wissen:

1898 errichtete die Sektion Schio des Club Alpino Italiano (CAI) etwas oberhalb eine erste Schutzhütte. Die heutige Hütte war bis 1918 eine Kaserne der italienischen Finanzwache und wurde 1923 nach dem Umbau als Rifugio Olinto de Pretto eingeweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt sie den Namen des Widerstandskämpfers Antonio „Toni“ Giuriolo. Seit 1984 ist sie in Privatbesitz.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 1.610 m

Passo Coe

Der Passo Coe liegt auf 1.610 m in den Vizentinischen Alpen und verbindet Tonezza del Cimone mit Folgaria. Der Pass dient als wichtiger Übergang zwischen der Val d'Astico und dem Altopiano di Folgaria.

Gipfel 2.232 m

Cima Palon

Die Cima Palon erhebt sich mit 2.232 m als höchster Gipfel des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Berg war im Ersten Weltkrieg strategisch wichtiger Stützpunkt des italienischen Heeres. Vom Gipfel reicht der Blick über die gesamten Ostalpen.

Gipfel 2.220 m

Dente Italiano

Der Dente Italiano erhebt sich auf 2.220 m im Pasubio-Massiv der Vizentinischen Alpen. Die Erhebung bildete im Ersten Weltkrieg die italienische Frontlinie gegenüber dem benachbarten Dente Austriaco. Heute zeugen noch immer Stollen und Befestigungsanlagen von der bewegten Kriegsvergangenheit.

Gipfel 2.203 m

Dente Austriaco

Der Dente Austriaco erhebt sich auf 2.203 m am Hauptkamm des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Gipfel bildete von 1916 bis 1918 die vorderste österreichisch-ungarische Frontlinie im Ersten Weltkrieg. Zahlreiche Gedenkplatten und unterirdische Stollenanlagen zeugen von den erbitterten Kämpfen.

Dorf

Erbezzo

Erbezzo ist ein kleines Bergdorf in der Provinz Verona mit 785 Einwohnern. Das Dorf liegt in der hügeligen Landschaft der Vizentinischen Alpen zwischen Wald und Wiesen. Es dient als Etappenort am E5-Fernwanderweg zwischen Trient und Verona.

Gipfel 2.259 m

Cima Carega

Die Cima Carega erhebt sich auf 2.259 m als höchster Gipfel der Piccole Dolomiti in den Vizentinischen Alpen. Der Berg liegt vollständig in der Provinz Trient und bietet mit seiner Prominenz von 1.185 m eine außergewöhnliche Fernsicht über das gesamte Trentino bis zu den Gletschern der Westalpen.

Dorf

Giazza

Giazza liegt am Zusammenfluss der Bäche Revolto und Fraselle in den Vizentinischen Alpen. Das Bergdorf ist die letzte Gemeinde, in der noch die cimbrische Sprache gesprochen wird. Die germanische Mundart geht auf mittelalterliche Siedler aus Bayern und Tirol zurück.

Gipfel 1.852 m

Monte Maggio

Der Monte Maggio erhebt sich auf 1.852 m in den Vizentinischen Alpen an der Grenze zwischen Trentino und Venetien. Der markante Gipfel mit großer Metallkreuz war während des Ersten Weltkriegs heftig umkämpft. Vom Gipfel reicht der Blick über Ortlergruppe, Ötztaler und Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten.

Bildstock

Cristo Redentore

Die Christusstatue Cristo Redentore thront auf dem Monte Arzola im Gran Paradiso Nationalpark. Mit weit ausgebreiteten Armen überblickt der Erlöser die weite Poebene. Die Statue markiert einen Wegpunkt auf der Grande Traversata delle Alpi.

Höhle

Angelo

Die Angelo-Höhle liegt im Rio-Popena-Tal der Vizentinischen Alpen. Die Höhle befindet sich nahe dem Corno di Angelo auf rund 2.400 m Höhe. Das Gebiet gilt als entspannte Alternative zur bekannten Cristalloscharte.

Dorf

Canale

Canale ist eine Fraktion der Gemeinde Pergine Valsugana im Trentino mit 893 Einwohnern. Das mittelalterliche Dorf liegt am Merdar-Bach nahe dem Susà-Schwemmkegel. Der historische Ortskern aus dem 19. Jahrhundert gruppiert sich um die Piazza della Fontana.

Archäologische Stätte

Teatro Romano

Das Teatro Romano stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und liegt am Fuß des Colle San Pietro am linken Adige-Ufer. Es zählt zu den besterhaltenen antiken Theatern Norditaliens und beherbergt heute ein archäologisches Museum.

Reisen mit Rifugio Campogrosso