Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV Sektion Dinkelsbühl

Potsdamer Hütte

2.020m 🇦🇹
47.143, 11.209 Österreich
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Fotsch, Sellrain

Schutzhütte am Roten Kogel im Fotschertal

Auf 2.020 m, am Fuß des Roten Kogels im Fotschertal, liegt die Potsdamer Hütte. Die Schutzhütte in den Stubaier Alpen gehört der Sektion Dinkelsbühl des Deutschen Alpenvereins (DAV).

Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für die dreitägigen „Skitouren auf der Potsdamer Hütte“. Auf den Roten Kogel (2.832 m) und den Wildkopf (2.719 m) sind es zwei bis drei Stunden, auf den Sömen (2.796 m) zweieinhalb bis drei Stunden. Schwarzhorn (2.812 m) und Gallwieser Mittergrat (2.843 m) erreicht man in drei Stunden, die Lüsener Villerspitze (3.027 m) in vier Stunden.

Übernachten auf der Potsdamer Hütte

Bewirtschaftet ist die Hütte im Sommer von Mitte Juni bis Ende September und im Winter von Mitte Januar bis Mitte April.

Zustieg zur Potsdamer Hütte

Der Hauptzustieg beginnt am Parkplatz beim Alpengasthof Bergheim Fotsch (1.464 m). Von dort sind es 1¾ Stunden zur Hütte. Im Winter kann man nicht bis zum Gasthof fahren, das Auto bleibt dann am Parkplatz Eisbachbrücke. Ab Sellrain (908 m) dauert der Aufstieg 3½ Stunden.

Über die Wildkopfscharte (2.599 m) führt ein Übergang in fünf bis sieben Stunden zur Franz-Senn-Hütte (2.149 m). Zur Adolf-Pichler-Hütte (1.977 m) sind es drei bis vier Stunden. Dieser Weg führt über das Kreuzjöchl nördlich unterhalb des Schaflegerkogels (2.405 m).

Gut zu wissen:

Den Bau beschloss im November 1927 die Sektion Potsdam des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. Nach dem ersten Spatenstich im Juni 1931 wurde die Hütte im Juli 1932 eingeweiht. Nach dem Krieg beschlagnahmten die Alliierten die Hütte. Nach einem Kaminbrand im März 2017 blieb sie den Sommer über geschlossen. Im Mai 2018 begann die Sanierung, und seit dem 14. Juli 2018 ist die Hütte wieder geöffnet.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Potsdamer Hütte