Bergsteigerschule Watzmann
Segelschiff

NSS Charter – North Sardinia Sail

🇮🇹

Charteryachten ab der Costa Smeralda

In der Marina Cala dei Sardi im Golf von Cugnana liegt die Hauptbasis von NSS Charter – North Sardinia Sail. Zwischen Portisco und Porto Rotondo an der Costa Smeralda legen hier die Charteryachten ab. Betrieben wird die Flotte von der NSS Holiday srl mit Sitz in Pontedera in der Toskana.

Eine zweite sardische Basis liegt in der Marina di San Teodoro an der Nordostküste, am Meeresschutzgebiet der Insel Tavolara. Von beiden Häfen gehen Segelboote und Katamarane auf Törn, als Daily Charter auch für einen einzelnen Tag.

Übernachten im NSS Charter – North Sardinia Sail

Geschlafen wird an Bord. Die Flotte umfasst 190 Charteryachten, je nach Größe für 2, 4, 6, 8, 10 oder 12 Gäste. Gechartert wird für 3, 4, 7, 10 oder 14 Tage. Zur Wahl stehen die Premium Line und die First Class Line.

Lage und Anreise

Zur Marina Cala dei Sardi sind es 16 km vom Flughafen Olbia-Costa Smeralda und 142 km vom Flughafen Alghero. In der Toskana starten Yachten im Hafen Cala de' Medici in Castiglioncello/Rosignano Solvay. Für die Amalfiküste und den Cilento ist die Marina d'Arechi in Salerno der Ausgangshafen. Sie ist per Zug und über die Flughäfen Salerno und Neapel erreichbar.

Zu den Liparischen Inseln legen die Boote in der Marina di Portorosa im Golf von Patti ab. Von Catania sind es 150 km und 2 Stunden mit dem Auto, von Palermo 180 km und 2,5 Stunden. Abfahrtsorte gibt es außerdem auf den Ägadischen Inseln, in St. George's auf Grenada und in der Marina Bas du Fort in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe.

Gut zu wissen

Gegründet wurde NSS Charter – North Sardinia Sail 1998 mit 7 Booten. Das Unternehmen bezeichnet sich als erste Chartergesellschaft Italiens und ist Mitglied bei Confindustria Nautica.

Ziele in der Region

Bucht

Cala Goloritzé

Cala Goloritzé gilt als eine der schönsten Buchten des Mittelmeers im Golfo di Orosei. Die 143 m hohe Felsnadel Aguglia und ein natürlicher Steinbogen prägen die geschützte Bucht. Seit 1993 steht sie als Naturdenkmal unter Schutz.

Klettern

Cala Cartoe

Die Cala Cartoe liegt an der Ostküste Sardiniens und bietet Kletterrouten zwischen 5b und 7a. Der salzhaltige, raue Fels ermöglicht guten Halt bei technischen Passagen. Die Bucht ist nur wenig frequentiert und vom Meer aus erreichbar.

Dorf 9 m

Santa Maria Navarrese

Santa Maria Navarrese liegt auf 9 m Höhe an der Ostküste Sardiniens im Golf von Orosei. Der Küstenort dient als Ausgangspunkt für Klettertouren zu den spektakulären Felswänden der Ogliastra-Region. Das mittelalterliche Kirchlein im Ortszentrum geht der Legende nach auf eine Prinzessin von Navarra zurück.

Dorf

Cala Gonone

Cala Gonone ist der einzige Küstenort am Golf von Orosei auf Sardinien und zählt 1.618 Einwohner. Der Ort liegt inmitten des Nationalparks Golfo di Orosei e del Gennargentu und bietet Zugang zu spektakulären Kletterfelsen. Das Klettergebiet Budinetto mit Routen ab Schwierigkeit 4a gilt als perfektes Einsteigerrevier.

Stadt

Terranoa/Olbia

Olbia ist eine Hafenstadt mit 61.775 Einwohnern im Nordosten Sardiniens und wichtigstes Tor zur Costa Smeralda. Die antike Stadt war Hauptstadt des Giudicato di Gallura und verfügt über bedeutende Zeugnisse aus punischer, römischer und mittelalterlicher Zeit. Der Hafen Isola Bianca ist der wichtigste Passagierhafen Italiens für Festlandverbindungen.

Gipfel 447 m

Monte Arista

Der Monte Arista erhebt sich auf 447 m über der Ostküste Sardiniens bei Cardedu. Der Granitberg beherbergt zehn prähistorische Felsgräber aus der Ozieri-Kultur. Die neolithischen Domus de Janas stammen aus der Zeit um 3200-2800 v. Chr.

Dorf

Uri

Uri liegt 150 m über dem Meeresspiegel im Nordwesten Sardiniens, 13 km von Sassari entfernt. Die Gemeinde mit 2.821 Einwohnern ist bekannt für ihre Landwirtschaft und das nuragische Erbe. Der Cuga-Stausee dient der Bewässerung und bietet Angelmöglichkeiten.

Gipfel 955 m

Monte Ortobene

Der Monte Ortobene erhebt sich auf 955 m östlich der Stadt Nuoro in Sardinien. Der Granitrücken trägt die berühmte Christus-Statue des Erlösers aus dem Jahr 1901. Vom Gipfel Cùccuru Nighèddu reicht der Blick über die Täler bis zur Küste der Baronia.

Kirche

Cattedrale di San Nicola

Die Kathedrale San Nicola ist das Hauptkirche von Sassari im Nordwesten Sardiniens. Der Dom vereint romanische, gotische und barocke Stilelemente aus verschiedenen Jahrhunderten. Die über 30 Meter hohe Barockfassade mit ihren drei Stockwerken prägt das historische Zentrum.

Gipfel 1.293 m

Perda e Liana

Die Perda e Liana erhebt sich auf 1.293 m als höchster Tacco der Ogliastra in Zentral-Sardinien. Der markante Kalkstein-Torrione thront auf einem kegelförmigen Sockel aus Sandstein. Die vertikalen Felswände des jurassischen Dolomitturms ragen 50 m hoch empor.

Archäologische Stätte

Nuraghe Biunisi

Der Nuraghe Biunisi ist eine bronzezeitliche Festungsanlage aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. im Gemeindegebiet von Porto Torres. Die Anlage zählt zu den über 7.000 erhaltenen Nuraghen Sardiniens und dokumentiert die prähistorische Besiedlung der Nurra-Ebene.

Archäologische Stätte

Area archeologica di Tharros

Tharros ist eine bedeutende archäologische Stätte auf der Halbinsel Sinis bei Cabras. Die antike Stadt wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern über einem bestehenden Nuraghen-Dorf gegründet. Heute zeugen römische Thermen, ein phönizischer Tophet und frühchristliche Bauten von 1.300 Jahren Siedlungsgeschichte.