DAV-Schutzhütte auf 3.006 m über dem Gurgler Ferner
Das Ramolhaus liegt auf 3.006 m auf einem markanten Felskopf, dem „Köpfle“, am Südost-Hang des hinteren Gurgler Tals. Im Hauptkamm der Ötztaler Alpen steht die Schutzhütte über der Zunge des Gurgler Ferners. Betrieben wird sie von der Sektion Hamburg und Niederelbe des Deutschen Alpenvereins (DAV).
Vier Dreitausender lassen sich von der Hütte aus besteigen: der Ramolkogel (3.550 m) in 2½ bis 3 Stunden, der Schalfkogel (3.540 m) in 3 Stunden, die Firmisanschneide (3.491 m) in 2 bis 3 Stunden und der Hintere Spiegelkogel (3.426 m) in 2 bis 2½ Stunden.
Übernachten auf dem Ramolhaus
Das Ramolhaus hat 52 Schlafplätze. Eine Materialseilbahn verbindet die Hütte mit der tiefer gelegenen Langtalereckhütte.
Zustieg zum Ramolhaus
Von Obergurgl (1.927 m) führt der Weitwanderweg Nr. 902 über die Küppele-Alm in vier Stunden zur Hütte. Zur Langtalereckhütte (2.430 m) sind es über die Piccard-Brücke 2 Stunden, zum Hochwildehaus (2.866 m) 1½ Stunden.
Über das Ramoljoch (3.186 m) geht es in 3½ Stunden nach Vent und in 5 Stunden zur Martin-Busch-Hütte (2.501 m). Am Joch sind eine lange Leiter und leichte, gesicherte Kletterstellen zu bewältigen.
Gut zu wissen:
Erbaut wurde die Hütte von 1881 bis 1883, Erweiterungen folgten 1898, 1929 und 2005. Seit 2017 ersetzt die Piccard-Brücke, eine Hängebrücke, den alten Weg über den Gurgler Ferner.