Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte Alpenvereinssektion Triest / Società Alpina delle Giulie

Rifugio Nordio – Deffar

1.400m 🇮🇹
46.559, 13.483 Italien
Karnischer Hauptkamm
Betten: 22
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Ugovizza

Hütte der Società Alpina delle Giulie im Val Uque

Im Karnischen Hauptkamm, im oberen Val Uque auf 1.400 m, liegt das Rifugio Nordio – Deffar. Die Hütte gehört der Alpenvereinssektion Triest, der Società Alpina delle Giulie. Bis zur Sella di Lom sind es 10 Minuten zu Fuß. Für die Traversata Carnica, die Querung der Karnischen Alpen, ist die Hütte ein Stützpunkt.

In diesem Abschnitt der Karnischen Alpen sind die Gipfel grasbewachsen und von der Hütte leicht zu erreichen. Dazu gehören der Monte Osternig (2.052 m) und der Monte Sagran (1.931 m). Weitere Ziele sind Starhand und Acomizza.

Übernachten auf dem Rifugio Nordio – Deffar

Die Hütte hat 22 Schlafplätze. Ihr dreistöckiger Bau ist mit Lärchenholz und Stein verkleidet und trägt ein Blechdach.

Zustieg zum Rifugio Nordio – Deffar

Talort ist Ugovizza in der Gemeinde Malborghetto-Valbruna. Mit dem Auto geht es bis zu einem Parkplatz. Von dort sind es etwa 45 Minuten zu Fuß zum Rifugio Nordio, markiert als Weg 507 des Club Alpino Italiano (CAI).

Gut zu wissen:

Benannt ist die Hütte nach den Zwillingen Aurelio und Fabio Nordio, die im Krieg fielen, und nach dem akademischen Alpinisten Riccardo Deffar aus Triest. Daher stammt auch der volle Name Rifugio F.lli Nordio e Riccardo Deffar, wobei „F.lli“ für „Fratelli“ steht, also „Brüder“.

Ihr Ursprung ist eine österreichische Jagdhütte im Val Rauna, die 1925 zur Skihütte umgebaut wurde und danach an die Società Alpina delle Giulie ging. Nach einem Brand 1939 richtete die Sektion 1948 zwei Militärmagazine am Zusammenfluss von Rio Uque und Rio Pleccia als Hütte ein. Ein Hochwasser beschädigte sie 2003. Ab 2008 entstand der Neubau am heutigen Standort, die Einweihung folgte 2013. Ein Brand am 12. Februar 2016 machte die Hütte unbenutzbar. Seit dem 15. Juni 2018 ist sie wieder in Betrieb.