Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte

Rifugio Luigi Zacchi

1.396m 🇮🇹
46.459, 13.684 Italien
Betten: 20
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Schutzhütte unter der Ponza Grande im Parco di Fusine

Die Associazione Culturale di Promozione Sociale Cretz betreibt das Rifugio Luigi Zacchi, auf Deutsch auch Zacchi-Hütte oder Zaki-Hütte genannt. Die Schutzhütte liegt auf 1.396 m im italienischen Teil der Julischen Alpen, im Wald unter der Westwand der Ponza Grande. Ponze, Veunza und Mangart bilden um sie ein Amphitheater, das das Schutzgebiet Parco di Fusine umschließt.

Auf dem zweiten Teil der „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ übernachten wir hier. Klettersteige führen von der Hütte auf den Mangart (2.677 m), über die „Via della Vita“ auf die Veunza (2.340 m) und in 3 Stunden auf die Cima Strugova (2.265 m). Ebenfalls 3 Stunden dauert der gesicherte Steig auf die Ponza Grande (2.274 m). Zum Valico della Porticina (1.844 m) sind es 2 Stunden 30 Minuten.

Übernachten im Rifugio Luigi Zacchi

Das Gebäude aus Stein und Holz hat zwei Etagen. Die Hütte hat 20 Schlafplätze in drei Zimmern: zwei mit je sechs Betten und eines mit acht Betten.

Zustieg zum Rifugio Luigi Zacchi

Vom oberen See der Laghi di Fusine, dem Lago superiore, sind es auf Weg Nr. 512 etwa 1 Stunde zur Hütte. Länger ist die Variante über die Nachbarhütte Ricovero Capanna Ponza: Ab den Laghi di Fusine dauert sie 1 Stunde 45 Minuten. Außerdem liegt die Hütte an der Alta Via Alpi Tarvisiane. Im Winter ist sie mit Schneeschuhen und Tourenski erreichbar.

Gut zu wissen:

1919 entstand auf den Resten einer alten Jagdhütte die Capanna Piemonte, die 1932 von einer Lawine zerstört wurde. Am 17. Juli 1949 weihte die Sektion Tarvisio des Club Alpino Italiano (CAI) das heutige Gebäude ein. Seit 1952 trägt es den Namen von Oberst Luigi Zacchi, einem Alpini-Offizier und Veteranen des Russlandfeldzugs, der 1950 starb. Eigentümerin ist die Regione Friuli Venezia Giulia.

Die Zacchi-Hütte ist vom 15. Juni bis 15. September täglich geöffnet. Aktuelle Angaben zum Betrieb und weitere Auskünfte, etwa zu Speisekarte oder Webcam, stehen auf der Website rifugiozacchi.com.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.547 m

Prisojnik

Der Prisojnik erhebt sich als 2.547 m hoher Gipfel der Julischen Alpen direkt über dem Vršič-Pass. Der Berg ist berühmt für seine zwei natürlichen Felsfenster und den spektakulären Fenstersteig. Das größere Prednje Okno erreicht eine Höhe von etwa 50 m.

Gipfel 1.166 m

Sleme

Der Sleme liegt auf 1.166 m Höhe in den Julischen Alpen zwischen Slowenien und Italien. Der lärchenbestandene Sattel bildet einen wichtigen Wegpunkt am Alpe-Adria-Trail. Von hier eröffnen sich weite Blicke über das Tamartal und die Nordwand des Mojstrovka.

Sattel 2.058 m

Krnska škrbina

Der Sattel Krnska škrbina liegt auf 2.058 m zwischen den Gipfeln Krn und Batognica in den Julischen Alpen. Der Pass verbindet slowenisches und italienisches Gebiet und dient als wichtiger Übergang auf Rundwanderungen. Vom Sattel führt der Abstieg ins Tal nach Drežnica.

Gipfel 513 m

Golo brdo

Das Golo brdo erhebt sich auf 513 m an der slowenisch-italienischen Grenze in den Julischen Alpen. Der bewaldete Hügel liegt im Weinanbaugebiet Collio zwischen Kastanienwäldern und Friaulischen Weinbergen. Die Region war im Ersten Weltkrieg umkämpftes Grenzgebiet.

Gipfel 1.376 m

Planica

Die Planica erhebt sich auf 1.376 m über dem berühmten Skisprungzentrum in den Julischen Alpen. Der Gipfel liegt oberhalb der weltgrößten Skiflugschanze und bildet den Ausgangspunkt ins alpine Tamartal. Von hier führen Wege zu den Nordwänden der Mojstrovka-Gipfel.

Aussichtspunkt

Kredarica

Aussichtspunkt in den Julischen Alpen unterhalb des höchsten Gipfels Sloweniens. Dient als Zwischenstation auf dem Normalweg zum Terglou über Klettersteig. Ausgangspunkt für den finalen Gipfelaufbau des 2.864 m hohen Nationalbergs.

Gletscher

Triglav Glacier

Der Triglavski ledenik liegt unter der Nordwand des Triglav in den Julischen Alpen. Er ist heute der zweitgrößte Gletscher Sloweniens. Der Gletscher wurde früher als "Zeleni sneg" (Grüner Schnee) bezeichnet.

Dorf

Šmartno

Šmartno ist ein mittelalterliches Dorf in den Goriška Brda mit vollständig erhaltenem Mauerring. Das Kulturdenkmal Sloweniens liegt im Herzen der Weinbauregion unweit der italienischen Grenze. Der markante Kirchturm der Martinskirche prägt das geschlossene Ortsbild.

Gipfel 2.333 m

Mala Mojstrovka

Die Mala Mojstrovka erhebt sich auf 2.333 m in den Julischen Alpen an der slowenisch-italienischen Grenze. Der Berg bietet eine der ersten Klettersteig-Routen Sloweniens durch die 400 m hohe Nordwand. Vom Gipfel reicht der Blick über das Triglav-Massiv und die umliegenden Zweitausender.

Sattel 1.845 m

Vratica

Die Vratica liegt auf 1.845 m zwischen Slowenien und Italien in den Julischen Alpen. Die Scharte markiert den Eintritt in den Triglav Nationalpark. Der Pass verbindet das Vršič-Pass-Gebiet mit den zentralen Bereichen des Nationalparks.

Gipfel 1.897 m

Vršič

Der Vršič erhebt sich auf 1.897 m über dem gleichnamigen Pass in den Julischen Alpen. Der Gipfel liegt oberhalb von Sloweniens höchstem asphaltierten Gebirgspass. Vom Aussichtspunkt reicht der Blick über die schroffen Kalkgipfel der Julischen Alpen.

Stadt

Flitsch

Bovec liegt auf der höchsten Soča-Terrasse unter dem südlichen Abhang des Rombon. Die kleine Stadt ist strategischer Ausgangspunkt für Touren ins Kaningebirge und den Triglav-Nationalpark. Das smaragdgrüne Soča-Tal macht Bovec zu einem der landschaftlich reizvollsten Basecamps der Julischen Alpen.

Reisen mit Rifugio Luigi Zacchi