Schutzhütte am Ennsecksattel im Gesäuse
Im Gesäuse, am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl, liegt auf 1.699 m die Hesshütte. Die Schutzhütte in den Ennstaler Alpen gehört der Sektion Austria des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Sie ist der Stützpunkt für Touren in der Hochtorgruppe mit ihren zahlreichen Kletterrouten. Zum Hochtor (2.365 m) sind es 2½ Stunden, zum Hochzinödl (2.191 m) 1¾ und zur Planspitze (2.114 m) 2¾ Stunden.
Auf der sechstägigen Bergwanderung „Von Hütte zu Hütte im Gesäuse“ übernachten wir hier. Auch Weitwanderer auf dem Nordalpenweg nutzen die Hesshütte als Stützpunkt.
Übernachten auf der Hesshütte
Neben dem Hauptgebäude gibt es seit 1979 ein eigenes Schlafhaus. 1996 wurde die Hütte generalsaniert. Gleich bei der Hütte liegt ein Klettergarten.
Zustieg zur Hesshütte
Von Johnsbach sind es 3 Stunden zur Hütte. Aus Gstatterboden führt der Wasserfallweg in 3½ Stunden herauf.
Übergänge verbinden die Hütte mit der Haindlkarhütte (4½ Stunden über den Peternpfad, Kletterschwierigkeit I–II), mit der Mödlinger Hütte (5 Stunden) und mit der Ennstaler Hütte (5½ Stunden). Zu den Nachbarhütten zählen außerdem das Admonterhaus und das Rohrauerhaus.
Gut zu wissen:
Die Alpine Gesellschaft „Ennstaler“ baute die Hütte 1892/1893 und eröffnete sie am 11. Juni 1893. Ihren Namen trägt sie nach Heinrich Heß, dem Obmann der Gesellschaft und Erschließer des Gesäuses. Verbreitet sind auch die Schreibweisen Heßhütte und Hess-Hütte. Heß erschloss auch den Peternpfad und den Wasserfallweg. Erweitert wurde die Hütte um 1902, 1910 und 1922. 1931 wurde die Gesellschaft Gruppe der Sektion Austria des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.