SAC-Hütte am unteren Grindelwaldgletscher
In den Berner Alpen, am unteren Grindelwaldgletscher, liegt auf 2.530 m die Schreckhornhütte. Betrieben wird sie von der Sektion Basel des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Die Hütte steht 7 km südöstlich von Grindelwald, dem Talort. Von hier sind drei Viertausender erreichbar: das Schreckhorn (4.078 m), das Lauteraarhorn (4.042 m) und die Fiescherhörner (4.049 m).
Auf der dreitägigen Hochtour „Schreckhorn und Eiger mit Bergführer“ übernachten wir hier. Weitere Gipfelziele ab der Hütte sind der Eiger (3.967 m), das Kleine Schreckhorn (3.495 m), das Strahlegghorn (3.461 m) und das Pfaffenstöckli (2.684 m).
Übernachten auf der Schreckhornhütte
Die Hütte hat 56 Schlafplätze.
Zustieg zur Schreckhornhütte
Von Grindelwald (1.000 m) führt ein alpiner Wanderweg in 5½ Stunden zur Hütte. Kürzer ist der Weg ab der Seilbahnbergstation Pfingstegg (1.392 m): Von dort sind es etwa 4½ Stunden. Ab Bäregg dauert der Aufstieg 3½ Stunden.
Nach Osten führt ein Übergang über den Strahleggpass und das Aarbiwak zur Lauteraarhütte und weiter zum Grimselpass. Nach Norden geht es über Gwächta oder das Kleine Schreckhorn zur Glecksteinhütte. Im Westen verläuft der Weg über den Zäsenberg und das Ischmeer zur Mittellegihütte oder zur Station Eismeer der Jungfraubahn.
Gut zu wissen:
Vorgängerin war die Schwarzegghütte auf 2.520 m. Sie wurde 1877 erbaut und 1886 auf 10 Schlafplätze erweitert. 1910 kam die Strahlegghütte auf 2.691 m mit 30 Plätzen hinzu.
Im Winter 1976/77 beschädigte eine Lawine die Strahlegghütte schwer, bis 1980 war sie nur provisorisch zugänglich. 1980/81 entstand etwa 100 m oberhalb der alten Schwarzegghütte die heutige Schreckhornhütte. 1993 baute die Armee einen neuen Zugang.