Bergsteigerschule Watzmann
Berghütte DAV Sektion Ingolstadt

Riemannhaus

2.177m 🇦🇹
47.458, 12.914 Österreich
Betten: 81
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Maria Alm, Saalfelden, Sankt Bartholomä

Schutzhütte in der Ramseider Scharte im Steinernen Meer

Auf 2.177 m, in der Ramseider Scharte zwischen Sommerstein (2.308 m) und Breithorn (2.504 m), liegt das Riemannhaus. Die Schutzhütte der Sektion Ingolstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV) gehört zum Steinernen Meer in den österreichischen Berchtesgadener Alpen. Hier kreuzen sich der Nordalpenweg, der Rupertiweg und die Europäischen Fernwanderwege E4 alpin und E10.

Von der Hütte aus sind der Sommerstein, das Breithorn und die Schönfeldspitze (2.653 m) als Tourenziele erreichbar.

Übernachten auf dem Riemannhaus

Die Hütte hat 81 Schlafplätze. In den Sommermonaten ist sie bewirtschaftet und gibt warme Mahlzeiten und Getränke aus. Ein Winterraum ist ganzjährig nutzbar.

Zustieg zum Riemannhaus

Vom Parkplatz Sandten bei Maria Alm (1.100 m) sind es 2,5 bis 3 Stunden zur Hütte. Der Anstieg ist gleichmäßig und verläuft durch Almgelände und über felsige Steige zur Ramseider Scharte. Weitere Zustiege beginnen in Saalfelden und führen durch das Kaltenbachtal herauf, oder sie starten in Sankt Bartholomä am Königssee und führen über das Kärlingerhaus.

Zum Ingolstädter Haus (2.120 m) und zum Kärlingerhaus (1.635 m) dauert der Übergang je 3,5 Stunden, zur Wasseralm (1.420 m) 6 bis 7 Stunden. Über das Breithorn sind es 3,5 bis 4,5 Stunden zur Peter-Wiechenthaler-Hütte (1.707 m). Dieser Übergang und der Weg zum Franz-Eduard-Matras-Haus (2.941 m) in 10 bis 12 Stunden haben Stellen im Grad UIAA I bis II und sind teilweise gesichert. Zum Matras-Haus sind Grödel und Pickel erforderlich.

Gut zu wissen:

Benannt ist das Riemannhaus nach Rudolf Ehrenfried Riemann, der die Hütte 1885 errichten ließ. Als Vorsitzender der Sektion Zell am See von 1872 bis 1880 hatte er 500 Gulden für den Bau des Ramseidersteigs gespendet. Eröffnet wurde die Hütte am 29. August 1885. Riemann starb am 24. September desselben Jahres.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

See 603 m

Königssee

Der Königssee liegt auf 603 m zwischen den steilen Wänden von Watzmann und Hagengebirge. Der fjordartige See ist mit 190 m Tiefe einer der saubersten Deutschlands. Mit der Elektrobootfahrt nach St. Bartholomä ist er Ausgangspunkt für Touren ins Steinerne Meer.

Gipfel 2.275 m

Schneibstein

Der Schneibstein erhebt sich auf 2.275 m im Hagengebirge an der deutsch-österreichischen Grenze. Als leichtester Zweitausender der Berchtesgadener Alpen bietet er einen mittelschweren Bergweg zum Gipfel. Der markante Aussichtsberg gilt als beliebtes Ziel für Ski- und Wandertouren.

Gipfel 2.713 m

Watzmann-Mittelspitze

Die Watzmann-Mittelspitze erreicht 2.713 m und bildet den höchsten Punkt im deutschen Teil der Berchtesgadener Alpen. Der markante Gipfel erhebt sich über der berühmten Watzmann-Ostwand, der höchsten Felswand der Ostalpen. Als Teil des Watzmanngrates verbindet er Hocheck und Südspitze zur klassischen Überschreitung.

Stadt 572 m

Berchtesgaden

Berchtesgaden (572 m) liegt im Talkessel der gleichnamigen Alpen und bildet das strategische Basecamp für Watzmann, Hochkönig und Steinernes Meer. Der historische Markt ist Ausgangspunkt für Klettersteige, Hochtouren und alpine Wanderungen.

See 1.601 m

Funtensee

Der Funtensee liegt auf 1.601 m in einer Karstsenke des Steinernen Meeres. Der abflusslose Bergsee ist bekannt für extreme Kälteereignisse und gilt als kältester Ort Deutschlands. Das nahegelegene Kärlingerhaus dient als Stützpunkt für Wanderungen durch das Steinerne Meer.

Dorf 630 m

Schönau am Königssee

Schönau am Königssee liegt auf 630 m am nördlichen Ufer des fjordartigen Königssees. Der Ort ist wichtigster Ausgangspunkt für Touren in die Berchtesgadener Alpen und zum Watzmann. Die Gemeinde umfasst auch die berühmte Wallfahrtskirche St. Bartholomä.

Kirche

St. Bartholomä

Die barocke Wallfahrtskirche liegt auf der Halbinsel Hirschau am Westufer des Königssees. Mit ihren zwei Zwiebeltürmen und roten Kuppeldächern gleicht ihr Grundriss dem Salzburger Dom. Die 1134 geweihte Kirche ist Ziel der ältesten Gebirgswallfahrt Europas.

Gipfel 1.874 m

Jenner

Der Jenner erhebt sich auf 1.874 m als seilbahnerschlossener Gipfel des Göllstocks in den Berchtesgadener Alpen. Die Jennerbahn führt von Schönau am Königssee zur Bergstation auf 1.800 m. Vom Gipfel reicht der Blick über den Watzmann und 1.200 m tiefer zum Königssee.

Gipfel 1.304 m

Grünstein

Der Grünstein erhebt sich auf 1.304 m nordöstlich des Watzmannstocks in den Berchtesgadener Alpen. Der Berg bietet mehrere Klettersteige unterschiedlicher Schwierigkeit, darunter den Isidor-Klettersteig im Grad C und schwierigere Varianten bis Grad D/E. Vom Gipfel reicht der Blick über den Berchtesgadener Talkessel bis zu Göll, Untersberg und Lattengebirge.

See 789 m

Hintersee

Der Hintersee liegt auf 789 m in der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden. Ein Felssturz aus dem Hochkaltermassiv staute vor 3.500 Jahren den Klausbach und schuf gleichzeitig den Zauberwald. Das 16,4 Hektar große Gewässer erreicht eine maximale Tiefe von 18 Metern.

Dorf 615 m

Bischofswiesen

Bischofswiesen liegt auf 615 m im Berchtesgadener Talkessel. Die Gemeinde dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen zum Watzmann und in den Nationalpark Berchtesgaden. Der Bahnhof verbindet das Dorf mit Bad Reichenhall und dem Königssee.

Sattel 2.117 m

Dießbachscharte

Die Dießbachscharte liegt auf 2.117 m im Steinernen Meer an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Scharte bildet den Standort des Ingolstädter Hauses mit 360-Grad-Panorama. Der Pass verbindet das Steinerne Meer mit dem Hochkönigstock.