Grenzhütte am Rand des Nationalparks Berchtesgaden
Auf 1.733 m in den Berchtesgadener Alpen liegt das Carl von Stahl Haus, fast direkt auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die Hütte gehört zu Österreich und wird von der Sektion Salzburg des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) betrieben. Am Rand des Nationalparks Berchtesgaden ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Skitouren und Schneeschuhtouren im Winter.
Auf der Skidurchquerung „Große Reibn“ und beim „Lawinen- und Skitourenkurs in den Berchtesgadener Alpen“ übernachten wir hier. Gipfelziele rund um die Hütte sind der Schneibstein (1.793 m), der Jenner (1.670 m), das Hohe Brett und die Brettgabel (1.989 m).
Übernachten auf dem Carl von Stahl Haus
Die Hütte hat 102 Schlafplätze. Waschräume und Duschen sind im unteren Teil der Hütte untergebracht. Zur Gaststube gehört eine Sonnenterrasse mit Blick über das Steinerne Meer.
Zustieg zum Carl von Stahl Haus
Am kürzesten ist der Weg mit der Jennerbahn. Ab der Bahn sind es etwa eine halbe Stunde zur Hütte. Deutlich länger und anspruchsvoller ist der Aufstieg zum Carl von Stahl Haus vom Königssee über die Königsbachalm, der rund 3 Stunden dauert. Nachbarhütten sind die Blaueishütte (1.680 m) und die Gotzenalm (1.685 m).
Gut zu wissen:
Bewirtschaftet ist die Hütte das ganze Jahr, nur an Weihnachten bleibt sie geschlossen. Versorgt wird sie per Hubschrauber. Von deutscher Seite kommt der Nachschub auch mit dem Auto, von österreichischer Seite über eine Materialseilbahn.