Bergsteigerschule Watzmann
Land

Spanien

🇪🇸

Spanien nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein und reicht vom Atlantik bis zum Mittelmeer. Das Landesinnere wird von der weiten, durchschnittlich hoch gelegenen Meseta Central geprägt, die von mehreren Gebirgsketten durchzogen und umrahmt wird. Im Norden bilden die Pyrenäen eine mächtige natürliche Grenze zu Frankreich und Andorra; mit dem Aneto erreichen sie auf spanischer Seite 3.404 m. Im Süden erhebt sich die Sierra Nevada, während sich im Norden die grünen Gebirge Kantabriens und die Picos de Europa unmittelbar hinter der Atlantikküste auftürmen. Zum Staatsgebiet gehören außerdem die Balearen im Mittelmeer und die vulkanischen Kanarischen Inseln vor der Küste Nordwestafrikas. Dort erhebt sich auf Teneriffa der Teide mit 3.718 m – der höchste Berg Spaniens. Mit rund einer halben Million Quadratkilometern gehört Spanien zu den größten Ländern Europas.

Spanien ist eine parlamentarische Monarchie mit rund 50 Millionen Einwohnern, 17 autonomen Gemeinschaften und zwei autonomen Städten. Hauptstadt ist Madrid, nahezu in der geografischen Mitte des Landes. Staatsoberhaupt ist König Felipe VI. Kastilisch ist im gesamten Staat Amtssprache; Katalanisch beziehungsweise Valencianisch, Galicisch, Baskisch und Aranesisch besitzen in ihren jeweiligen Regionen ebenfalls offiziellen Status. Historisch ist Spanien stark vom Katholizismus geprägt, die heutige Gesellschaft jedoch deutlich säkularer. Die jüngere Geschichte des Landes wurde tief von der Franco-Diktatur geprägt: Nach dem Spanischen Bürgerkrieg herrschte General Francisco Franco von 1939 bis zu seinem Tod 1975 autoritär über das Land. Erst anschließend begann der Übergang zur parlamentarischen Demokratie.

Bekannte Ziele und Gipfel in Spanien
Alaró 221 m
S'estret - All right
Cala Magraner - Sector Cueva
Pico Tesorero 2.564 m
Piedras Negras 1.367 m
Währung
Euro
Amtssprachen
Baskisch, Galicisch, Katalanisch, Okzitanisch, Spanisch
Zeitzone
UTC+00:00 bis UTC+01:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 05.10.26 14:19 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Personalausweis reicht (EU/Schengen)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Ja
- Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Spanien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Flugreisen, auch von Minderjährigen, können nur mit einem gültigen Reisedokument bzw. bei dessen Verlust mit einem von den deutschen konsularischen Vertretungen in Spanien ausgestellten Passersatzdokument angetreten werden, siehe hierzu Informationen der deutschen Vertretungen in Spanien.
Für Reisen auf Kreuzfahrtschiffen geben die Veranstalter die vorgeschriebenen Bestimmungen zur Ausweispflicht bekannt.
- Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bzw. Ihrem Reiseveranstalter.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
Spanische Minderjährige und somit auch deutsch-spanische Doppelstaater, die nicht in Begleitung eines Sorgeberechtigten reisen und keinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, benötigen für die Ausreise aus Spanien eine Ausreisegenehmigung. Deutsche Staatsangehörige, die nicht auch die spanische Staatsangehörigkeit besitzen, sind nach Auskunft des Ministerio del Interior hiervon nicht betroffen.
- Beachten Sie ggf. die allgemeinen Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Spanien hat im Rahmen eines Gesetzes zur Prävention von Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus eigene nationale Vorschriften zur Anmeldepflicht von Barmitteln erlassen. Das Gesetz zur Vorbeugung und Verhütung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus vom 28.04.2010 sieht in Art. 34 Abs. 1 a eine Anmeldepflicht für alle Barmittel in Höhe von 10.000 EUR oder mehr bei der Einreise nach bzw. Ausreise aus Spanien vor. Dies gilt auch für Ein- und Ausreisen aus EU-Mitgliedsstaaten.
Bei einem Barmitteltransport in Höhe von 100.000 EUR oder mehr innerhalb des spanischen Hoheitsgebietes muss eine vorherige Anmeldung bei den zuständigen örtlichen Zollbehörden erfolgen.
In Spanien sind Barkäufe nur noch bis zu einem Betrag in Höhe von 1.000 EUR möglich.
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Grundsätzlich erfolgen keine Warenkontrollen, dies schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Ceuta und Melilla gehören nicht zum Zollgebiet der EU. Die Kanarischen Inseln gehören nicht zum Steuergebiet der EU für Verbrauchs- und Mehrwertsteuer. Aus diesem Grund unterliegt die Einfuhr von Waren aus diesen Gebieten nach Deutschland den zollrechtlichen Beschränkungen einer Einfuhr aus Nicht-EU-Staaten.
Tiere
Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Polio Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Aktuelles
Im Jahr 2026 sind die Fallzahlen von West-Nil-Fieber im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.
- Schützen Sie sich insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen, siehe Schutz vor Insekten.
Impfschutz
Für die Einreise nach Spanien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
- Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher.
- Als Reiseimpfung ist eine Hepatitis A-Impfung empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden in den Sommermonaten in Spanien in Einzelfällen durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber. Für Spanien ist die Impfung i.d.R. nicht notwendig.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
West-Nil-Fieber
Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Spanien zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Medizinische Versorgung
Soweit dringend erforderlich besteht in Spanien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Spanien hat im Rahmen eines Gesetzes zur Prävention von Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus eigene nationale Vorschriften zur Anmeldepflicht von Barmitteln erlassen. Das Gesetz zur Vorbeugung und Verhütung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus vom 28.04.2010 sieht in Art. 34 Abs. 1 a eine Anmeldepflicht für alle Barmittel in Höhe von 10.000 EUR oder mehr bei der Einreise nach bzw. Ausreise aus Spanien vor. Dies gilt auch für Ein- und Ausreisen aus EU-Mitgliedsstaaten.
Bei einem Barmitteltransport in Höhe von 100.000 EUR oder mehr innerhalb des spanischen Hoheitsgebietes muss eine vorherige Anmeldung bei den zuständigen örtlichen Zollbehörden erfolgen.
In Spanien sind Barkäufe nur noch bis zu einem Betrag in Höhe von 1.000 EUR möglich.
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Grundsätzlich erfolgen keine Warenkontrollen, dies schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Ceuta und Melilla gehören nicht zum Zollgebiet der EU. Die Kanarischen Inseln gehören nicht zum Steuergebiet der EU für Verbrauchs- und Mehrwertsteuer. Aus diesem Grund unterliegt die Einfuhr von Waren aus diesen Gebieten nach Deutschland den zollrechtlichen Beschränkungen einer Einfuhr aus Nicht-EU-Staaten.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Spanien

Neben den geographischen und alpinen Eckdaten gibt es praktische Aspekte, die das Bild Spaniens als Reiseland abrunden: die politische Lage, Zahlungsmittel und Infrastruktur im Gebirge, Naturgefahren wie Erdbeben und Lawinenrisiken in den Pyrenäen sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. Vieles davon ist in jeder Bergregion anders gelagert: In Spanien gilt der Euro, Kartenzahlung ist weit verbreitet, in abgelegenen Gebirgslagen empfiehlt sich jedoch Bargeld. Ab etwa 3.000 m — etwa in der Sierra Nevada oder am Teide — können Höhenbeschwerden auftreten. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Starke Regenfälle
Für die nächsten Tage sind in Teilen Spaniens (vor allem in Katalonien, auch in Barcelona) starke Regenfälle vorhergesagt. In der Folge muss mit Einschränkungen, teilweise auch der Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs gerechnet werden. Flüsse und Bäche können extrem über die Ufer treten.
- Informieren Sie sich zur aktuellen Lage beim spanischen Wetterdienst.
- Beachten Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und meiden Sie betroffene Gebiete.
Streik am Flughafen Barcelona-El Prat
Das Personal von Groundforce streikt seit dem 4. August 2026 in den Bereichen Bodenabfertigung, Check-in und Passagierabfertigung, sowie Flugkoordination. Verzögerungen bei der Abfertigung in den Terminals 1 und 2 sind nicht ausgeschlossen; dies betrifft zahlreiche internationale und nationale Fluggesellschaften.
- Informieren Sie sich beim Flughafen Barcelona (BCN) und bei Ihrer Fluggesellschaft.
- Rechnen Sie die möglichen Verzögerungen in ihrer Reiseplanung/ihrem Flughafentransfer mit ein.
Lage an den Grenzübergängen Spaniens nach Marokko bzw. Marokkos nach Spanien
Aufgrund der zahlreichen illegalen Grenzübertritte nach Ceuta haben die spanischen Behörden die Grenzkontrollen, teilweise auch durch Zuhilfenahme des Militärs, verstärkt. Dies führt zu langen Wartezeiten bzw. kann zu Schließungen von Grenzübergängen auch in Melilla führen. Eine Versorgung der Wartenden mit Wasser oder Nahrung erfolgt derzeit nicht. Informationen über die aktuellen Wartezeiten bietet die Guardia Civil.
- Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über eventuelle Schließungen von Grenzübergängen.
- Führen Sie (auch angesichts der hohen Temperaturen) ausreichend Wasser und Verpflegung mit sich.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
Seit den terroristischen Anschlägen 2017 in Barcelona und Cambrils gilt weiterhin landesweit die zweithöchste Terrorwarnstufe.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
In größeren Städten, touristischen Zentren und Ausflugsgebieten auf den Balearen, entlang der Mittelmeerküste und auf den Kanaren ist Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität geboten.
Vor allem in Barcelona kommt es des Öfteren auch zu Vorfällen mit Gewaltanwendung. Weiterhin sind Einbrüche in Ferienunterkünfte sowie Fahrzeuge zu beobachten. Insbesondere an stark frequentierten Orten wie Flughäfen (auch im Ankunftsbereich), Bahnhöfen, Busterminals sowie Sehenswürdigkeiten und beliebten Stränden ist besondere Vorsicht geboten.
Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate in Tourismuszentren und der Gefahren des Drogenmissbrauchs sollte bei Jugendreisen besonders Wert auf professionelle Betreuung und Aufsicht gelegt werden.
Entlang der spanischen Autobahnen, insbesondere auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona, werden Kfz-Fahrer immer wieder ausgeraubt. Dabei machen die Täter Autofahrer durch das Werfen von Steinen, Winken oder Ähnliches auf vermeintliche oder tatsächlich herbeigeführte Fahrzeugschäden (z.B. eine absichtlich verursachte Reifenpanne) aufmerksam, um diese zum Anhalten zu bringen. Vereinzelt geben die Täter fälschlicherweise vor, Polizisten zu sein. Beim Halten am Seitenstreifen wird dem Fahrzeugführer „Hilfe“ angeboten, während ein weiterer Täter Wertsachen aus dem Kfz entwendet.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher und möglichst getrennt voneinander auf und fertigen Sie (elektronische) Kopien. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. Verzichten Sie auf das Tragen wertvoller Uhren und Schmucks.
- Lassen Sie Ihr Gepäck und Handtaschen nie aus den Augen.
- Lassen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs keine Wertgegenstände oder Gepäck sichtbar zurück und schließen Sie es ab.
- Machen Sie sich mit den Sicherheitshinweisen der spanischen Behörden vertraut.
- Halten Sie bei mutmaßlichen Pannen nicht auf dem Seitenstreifen, sondern fahren Sie bis zur nächsten Tankstelle oder belebten Raststätte weiter. Verschließen Sie bei Überprüfen des Schadens vorher immer den Wagen. Rufen Sie die Notrufnummer 112 an und schildern Sie den Vorfall.
- Vergewissern Sie sich, dass im Fall einer Panne der zu Hilfe gerufene Abschleppwagen das Symbol von „Autopistas“ oder das Symbol des von Ihnen angeforderten Pannendienstes trägt.
- Lassen Sie sich bei Zahlungen von Geldstrafen (z.B. wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen) immer eine Quittung geben.
- Seien Sie bei ungewöhnlichen Anrufen, E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch, teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
- Die spanischen Polizeibehörden stellen Apps zur Verfügung, mit denen u.a. Notrufe getätigt oder die Polizei kontaktiert werden kann. Zudem werden Warnhinweise der Polizei über diese Apps für die einzelnen Landesteile mitgeteilt.
Katalonien
Baskenland
andere Provinzen Spaniens

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Zahlungsmittel ist der EUR. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Siehe Aktuelles
Das staatliche meteorologische Institut AEMET und MeteoAlarm bieten Warnungen sowie aktuelle Informationen zu wetterbedingten Einschränkungen.
Busch- und Waldbrände
An der Küste herrscht Mittelmeer- bzw. Atlantikklima, im Landesinneren meist Hochlandklima mit trockenen, kalten Wintern und heißen Sommern.
Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Spanien regelmäßig zu zahlreichen Busch- und Waldbränden, die sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten können. Bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren und weiteren Beeinträchtigungen der Infrastruktur kommen, auch in Tourismusgebieten.
- Informationen zu aktuellen Brandherden in ganz Spanien finden Sie auf der Webseite Incendioespana.es; für Katalonien bietet diese aktuelle Übersicht weitere Informationen sowie bei der Nationalen Katastrophen- und Zivilschutzbehörde Protección Civil.
- Führen Sie Ihr Mobiltelefon immer bei sich. Das spanische Warnnetzwerk ES-Alert ermöglicht es den Behörden des Katastrophenschutzes im Notfall, Nachrichten an alle Mobilgeräte in einem Gefahrengebiet zu senden - auch wenn das Mobiltelefon ausgeschaltet ist.
Überschwemmungen und Stürme
Insbesondere am Ende des Sommers sowie im Herbst kommt es in vielen Landesteilen, vor allem an der Mittelmeerküste und auf den Balearen, häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die die im Sommer ausgetrocknete Erde nicht aufnehmen kann. Die überall an der Küste vorzufindenden „ramblas“ (Flussbetten) können sich dann in kürzester Zeit zu reißenden Flüssen entwickeln, auch an Hanglagen kann es zu Sturzbächen kommen. Lokal können Überschwemmungen auftreten. Starkregenperioden können in Spanien in allen Landesteilen häufiger auftreten. Warnungen vor diesen Starkregenereignissen können durch die lokalen Behörden aufgrund der meteorologischen Gegebenheiten häufig erst kurzfristig ausgesprochen werden.
Am Mittelmeer kann es zu schweren Herbst- und Winterstürmen bis hin zu sogenannten „Medicanes“ kommen.
Die Kanarischen Inseln können insbesondere im Frühjahr und Herbst von schweren Stürmen getroffen werden. Dabei kann es zu starken Strömungen und extrem hohen Wellen kommen. An der Küste besteht zudem die Gefahr, von sog. „Riesenwellen“ ins Meer gezogen zu werden. Zum Teil bestehen auch bei normalen Wetterverhältnissen lebensgefährliche Strömungen.
Auf den Kanarischen Inseln kommt es mehrfach im Jahr zu Sandstürmen, sog. „Calimas“. Diese können bei Risikogruppen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Erdbeben und Vulkanausbrüche
Die Kanarischen Inseln sind Vulkaninseln. Zwar wird die vulkanische Aktivität intensiv wissenschaftlich überwacht, Naturkatastrophen aufgrund von Erd- bzw. Seebeben oder gar Vulkanausbrüche sind jedoch nicht verlässlich vorhersagbar. Neben den Kanaren liegen auch die Pyrenäen und der Süden Spaniens in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es in diesen Regionen zu leichteren Erdbeben kommen kann.
- Informieren Sie sich über die Medien. Aktuelle Wetterwarnungen bietet MeteoAlarm.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.
- Beachten Sie unbedingt die Flaggenhinweise zur Badesicherheit und leisten Sie den Anweisungen der Rettungsschwimmer Folge.
- Auf der Webseite des spanischen Katastrophenschutzes finden Sie allgemeine Hinweise zu Verhaltensweisen bei Waldbränden.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
- Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Die Sagrada Família in Barcelona ist seit 2026 die höchste Kirche der Welt. Mit der Vollendung des zentralen Jesus-Christus-Turms erreicht Gaudís Basilika 172,5 m. Diese Höhe wählte Antoni Gaudí bewusst: Sein Bauwerk sollte den rund 177 m hohen Montjuïc, den markanten Hausberg Barcelonas südwestlich der Altstadt, nicht überragen – nach Gaudís Vorstellung sollte ein Werk des Menschen niemals höher sein als Gottes Schöpfung. Trotz der Vollendung des höchsten Turms gehen die Arbeiten an anderen Teilen der Basilika weiter.

Reisen in Spanien

Bekannte Ziele und Gipfel in Spanien

Dorf 221 m

Alaró

Alaró (221 m) liegt am Fuße des Puig d'Alaró in der Serra de Tramuntana. Das historische Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Klettertouren zu den rot-gelben Felsen unterhalb der mittelalterlichen Burgfestung. Der Ort verbindet alpine Aktivitäten mit kulturellem Erbe.

Klettern

S'estret - All right

Der Klettergarten S'estret - All right liegt im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca. Das Klettergebiet ist in mehrere Sektoren unterteilt und bietet Routen ab dem 5. Schwierigkeitsgrad. Die optimale Klettersaison erstreckt sich von September bis Mai.

Klettern

Cala Magraner - Sector Cueva

Die Cala Magraner ist eine versteckte Bucht an der Ostküste Mallorcas im Naturschutzgebiet Cales Verges de Manacor. Die bis zu 25 Meter hohen Felswände bieten Freikletterrouten direkt über dem Meer. Der abgelegene Sektor liegt fernab der Touristensiedlungen zwischen Porto Cristo und Portocolom.

Gipfel 2.564 m

Pico Tesorero

Der Pico Tesorero erhebt sich auf 2.564 m im Zentralmassiv der Picos de Europa als Grenzpunkt zwischen León, Asturias und Cantabria. Der Gipfel zählt zu den meistbestiegenen der Picos de Europa. Von der nahegelegenen Cabaña Verónica führt ein alpiner Aufstieg zum Gipfel mit Gipfelbuch.

Sonstige

Cuadonga

Covadonga ist ein Wallfahrtsort in den Picos de Europa und gilt als Spaniens Nationalheiligtum. Der Ort liegt in einer Höhenlage von über 1.000 m und ist durch seine prächtige Basilika bekannt. Nach der Legende fand hier im 8. Jahrhundert die erste christliche Niederlage der Mauren statt.

Gipfel 1.367 m

Piedras Negras

Piedras Negras liegt auf 1.367 m Höhe in den chilenischen Anden und beherbergt natürliche Thermalquellen. Die warmen Quellen dienen als regenerative Station bei Höhenakklimatisation. Der Ort bietet Ausblicke auf die umliegenden Vulkanlandschaften der Atacama-Region.

Dorf 411 m

Valldemossa

Valldemossa liegt auf 411 m Höhe in der Serra de Tramuntana auf Mallorca. Das historische Bergdorf ist durch den Winteraufenthalt von Frédéric Chopin und George Sand 1838-39 weltberühmt geworden. Die ehemalige Kartause beherbergt heute ein Museum mit originalen Chopin-Partituren.

Dorf 165 m

Deià

Deià liegt auf 165 m Höhe am Westhang der Serra de Tramuntana. Das Bergdorf gilt als Künstlerort und war Wohnsitz des britischen Schriftstellers Robert Graves. Von hier führen Wanderwege zum Puig del Teix auf 1.064 m.

Dorf 3 m

Port de Sóller

Port de Sóller liegt auf Meereshöhe in einer geschützten Bucht der Serra de Tramuntana. Der kleine Hafenort bildet gemeinsam mit Sóller ein wichtiges Basecamp für Klettertouren in Mallorcas Nordgebirge. Eine historische Straßenbahn von 1913 verbindet den Hafen mit dem Inland.

Dorf 152 m

Fornalutx

Fornalutx liegt auf 140 m Höhe im Herzen der Serra de Tramuntana. Das Bergdorf zählt zu den schönsten Spaniens und ist Teil des UNESCO-Welterbes. Die traditionelle mallorquinische Steinarchitektur blieb vollständig erhalten.

Dorf 475 m

Lluc

Lluc liegt auf 475 m Höhe im Herzen der Serra de Tramuntana und gilt als wichtigster Wallfahrtsort Mallorcas. Das Kloster beherbergt die Mare de Déu de Lluc, die Schutzpatronin der Insel. Der Ort dient als zentraler Ausgangspunkt für Bergwanderungen in die umliegenden Gipfel.

Dorf

Pollença

Pollença liegt am Fuß der Serra de Tramuntana im Norden Mallorcas, etwa 6 km vom Hafen Port de Pollença entfernt. Das historische Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Wanderungen in das Tramuntana-Gebirge und zur Halbinsel Alcúdia. Die kompakte Altstadt mit der zentralen Plaça Major und der Kirche Nostra Senyora dels Àngels stammt größtenteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Spanien

Brauchen EU-Bürger ein Visum für Spanien?

Nein, für EU- und EWR-Bürger gilt Visafreiheit, da Spanien Schengen-Mitgliedsstaat ist. Auch viele weitere Nationalitäten können ohne Visum für bis zu 90 Tage einreisen. Für die Einreise aus Nicht-Schengen-Ländern gelten die allgemeinen Schengen-Einreiseregeln. Ein Sonderfall sind die nordafrikanischen Exklaven Ceuta und Melilla, die zwar spanisches Hoheitsgebiet sind, aber besondere Grenzregelungen gegenüber Marokko haben.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in Spanien?

Die besten Monate für Bergtouren in Spanien sind April, Mai, Juni sowie September und Oktober. In diesen Zeiträumen sind die Temperaturen angenehm und die Landschaft ist saftig grün oder herbstlich gefärbt. Von Juli und August wird abgeraten, da extreme Hitze im Landesinneren (über 40 °C), überfüllte Touristenorte und hohe Waldbrandgefahr das Wandern erschweren. Wer Skitouren oder die Kanarischen Inseln bevorzugt, findet auch von Dezember bis März attraktive Bedingungen.

Was ist die Gota Fría und wie beeinflusst sie Bergtouren in Spanien?

Die Gota Fría, auch DANA genannt, ist ein Kaltlufttropfen-Phänomen, das vor allem von September bis November im Mittelmeerraum Spaniens auftreten kann. Es führt zu heftigen Starkregen und teils schweren Überschwemmungen, die Wanderwege und Straßen gefährden können. Im Hochsommer hingegen sind Bergtouren in Tieflagen und im Süden wegen Extremhitze kaum möglich; angenehm bleibt es dann nur in Hochlagen wie den Pyrenäen ab 2.000 m oder der Sierra Nevada. Ausnahmen bilden die Nordküste mit ihrem ozeanischen Klima und die Kanarischen Inseln, die das ganze Jahr über mild sind.

Wie sicher ist Spanien als Reiseziel für Bergwanderer?

Spanien gilt als sehr sicheres Reiseziel mit stabiler Demokratie und guter Infrastruktur, die Kriminalitätsrate liegt im europäischen Durchschnitt. In touristischen Ballungsräumen wie Barcelona, Madrid und Sevilla sollte man jedoch auf Taschendiebstahl achten und Wertsachen sichern. Für Bergtouren relevant sind Lawinengefahr in den Pyrenäen und der Sierra Nevada im Winter und Frühjahr, Waldbrände im Sommer sowie seismische Aktivität in Südspanien und auf den Kanarischen Inseln. Der Notruf 112 gilt landesweit, und lokale Lawinenwarnungen sowie Bergwetter-Apps sollten stets beachtet werden.

Wie hoch ist das Risiko einer Höhenkrankheit bei Bergtouren in Spanien?

Höhenkrankheit kann in Spanien ab etwa 3.000 m auftreten, was bei Besteigungen des Teide (3.718 m), des Mulhacén (3.478 m) oder in den Pyrenäen (bis 3.404 m) relevant ist. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit; bei deren Auftreten sollte sofort abgestiegen und der Notruf 112 gewählt werden. Die spanische Bergrettung ist gut organisiert und für EU-Bürger mit Europäischer Krankenversicherungskarte (EHIC) kostenlos. Ebenso ernst zu nehmen ist Hitzeerschöpfung im Sommer in Südspanien: Frühzeitiger Tourstart vor 10 Uhr und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind essenziell.

Welche Währung gilt in Spanien und wie kommt man am besten an Bargeld?

In Spanien wird mit dem Euro (EUR) bezahlt. Kartenzahlung ist auf dem Jakobsweg und in touristischen Regionen weit verbreitet, jedoch sollte man für kleine Berghütten, ländliche Gebiete und kleinere Dörfer auf dem Jakobsweg Bargeld dabei haben. Geldautomaten sind in allen Städten und Touristenorten sehr gut verfügbar, in abgelegenen Bergregionen jedoch begrenzt. Wechselstuben und Bankfilialen in Großstädten wie Madrid, Barcelona oder Sevilla bieten günstigere Kurse als Wechselstuben am Flughafen.

Welche körperliche Fitness brauche ich für Bergtouren in Spanien?

Die Anforderungen variieren stark je nach gewählter Tour: Der klassische Jakobsweg (Camino Francés, ca. 30 Tage) erfordert gute Grundkondition, aber keine alpine Erfahrung. Hochgebirgstouren in den Pyrenäen und der Sierra Nevada setzen erfahrene Bergwanderer voraus, die Tagesetappen von 4 bis 8 Stunden bewältigen können. Die Teide-Besteigung ist für konditionsstarke Wanderer ohne Spezialkenntnisse machbar, erfordert jedoch eine vorab online beantragte Genehmigung. Für winterliche Touren in Pyrenäen und Sierra Nevada sind Steigeisen, Eispickel sowie Lawinensonde und LVS-Gerät unbedingt empfohlen.

Unterkünfte in Spanien

Benachbarte Länder

Frankreich Marokko Portugal