Bergsteigerschule Watzmann
Land

Island

🇮🇸

Island liegt im Nordatlantik auf dem Mittelatlantischen Rücken, genau dort, wo die nordamerikanische und die eurasische Erdplatte auseinanderdriften. Die Insel ist knapp ein Drittel so groß wie Deutschland, wirkt außerhalb der Küstenregionen aber nahezu menschenleer. Im Landesinneren beginnt das isländische Hochland — eine gewaltige Wildnis aus schwarzen Sand- und Lavawüsten, Vulkanen, heißen Quellen und Gletschern. Rund ein Zehntel des Landes liegt noch heute unter Eis. Allein der Vatnajökull, Europas größte Eiskappe nach Volumen, bedeckt eine Fläche, die mehr als zehnmal so groß wie Hamburg ist. Von seinen Gletscherzungen strömen mächtige Flüsse durch breite Sanderflächen Richtung Meer. Die Küsten sind von Fjorden, Steilküsten und schwarzen Stränden geprägt. Fast zwei Drittel aller Isländer leben im Großraum Reykjavík — während weite Teile des Hochlands praktisch unbewohnt bleiben.

Island ist eine parlamentarische Republik mit knapp 400.000 Einwohnern — damit leben im ganzen Land weniger Menschen als in Nürnberg. Die Hauptstadt Reykjavík zählt rund 140.000 Einwohner. Das Althing gehört zu den ältesten Parlamenten der Welt und geht auf das Jahr 930 zurück. Die Amtssprache Isländisch hat sich aus dem Altnordischen entwickelt und ist diesem bis heute ungewöhnlich nahe geblieben. Die evangelisch-lutherische Kirche ist verfassungsrechtlich Staatskirche, gleichzeitig herrscht Religionsfreiheit. Die dauerhafte Besiedlung Islands begann im späten 9. Jahrhundert vor allem durch nordische Siedler. Während sich Höfe und Ortschaften entlang der Küsten entwickelten, blieb das raue Hochland über Jahrhunderte eine kaum erschlossene Welt. Heute führen einige der eindrucksvollsten Trekkingrouten Europas mitten durch diese Landschaft aus Feuer und Eis.

Bekannte Ziele und Gipfel in Island
Múlakolla 950 m
Währung
Isländische Krone
Amtssprachen
Isländisch
Zeitzone
UTC+00:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 13.08.26 09:36 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Personalausweis reicht (EU/Schengen)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Ja
- Vorläufiger Personalausweis: Ja
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen für die Dauer des Aufenthalts in Island gültig sein.
Für die Einreise nach Großbritannien sowie den Transit durch Großbritannien ist grundsätzlich ein Reisepass erforderlich, nähere Informationen in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Großbritannien und Nordirland/Vereinigtes Königreich.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum.
Informationen zu allen Aufenthaltsfragen bietet The Directorate of Immigration.
Minderjährige
Alleinreisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mit sich führen.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Angelausrüstung muss bei der Einfuhr nachweislich desinfiziert sein; bei Ankunft kann dies ggf. noch auf eigene Kosten erfolgen.
Reitkleidung muss unmittelbar vor Einfuhr nachweislich gereinigt worden sein. Sättel und Zaumzeug aus Leder sowie anderes Zubehör können nur unbenutzt und noch original verpackt eingeführt werden. Eine Desinfizierung bzw. Reinigung reicht bei Reitausrüstung nicht aus.
Aktuelle Informationen hierzu bietet die Icelandic Food and Veterinary Authority.
Allgemeine und sonstige Zollvorschriften, auch über die vorübergehende Einfuhr von Kraftfahrzeugen, bietet das Directorate of Customs.
Tiere
Die Ein- und Durchfuhr von Tieren unterliegt der Genehmigungspflicht des Fischerei- und Landwirtschaftsministeriums. Nähere Angaben und Antragsvordrucke sind bei der Icelandic Food and Veterinary Authority abrufbar.
Für Touristen könnte die Mitnahme von Haustieren wegen der vorgeschriebenen zweiwöchigen Quarantäne problematisch sein.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis B Masern
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Nach individueller Indikation ist eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Island ist mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Es besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
- Lassen Sie sich frühzeitig ärztlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
Durch sexuelle Kontakte können neben klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphillis oder Gonorrhoe bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B) übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Angelausrüstung muss bei der Einfuhr nachweislich desinfiziert sein; bei Ankunft kann dies ggf. noch auf eigene Kosten erfolgen.
Reitkleidung muss unmittelbar vor Einfuhr nachweislich gereinigt worden sein. Sättel und Zaumzeug aus Leder sowie anderes Zubehör können nur unbenutzt und noch original verpackt eingeführt werden. Eine Desinfizierung bzw. Reinigung reicht bei Reitausrüstung nicht aus.
Aktuelle Informationen hierzu bietet die Icelandic Food and Veterinary Authority.
Allgemeine und sonstige Zollvorschriften, auch über die vorübergehende Einfuhr von Kraftfahrzeugen, bietet das Directorate of Customs.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Island

Neben den geographischen und alpinistischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild Islands komplettieren: die politische Lage, Zahlungsmittel und Infrastruktur, Naturgefahren wie Erdbeben und Lawinenrisiko in den Bergregionen sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. Vieles davon ist in jeder Bergreise anders gelagert: In Island gehört Kartenzahlung nahezu überall zum Standard, der Mobilfunk im Hochland kann lückenhaft sein, und die tektonische Aktivität entlang des Mittelatlantischen Rückens macht Erdbeben zu einem regelmäßigen Begleiter. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate Islands ist generell niedrig; Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor.
- Seien Sie wachsam, wenn Sie sich im Stadtzentrum von Reykjavik und an den touristischen Hotspots (z.B. Golden Circle) bewegen; Taschendiebstähle kommen dort vergleichsweise häufig vor.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf öffentlichen Plätzen und in Verkehrsmitteln aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist die Isländische Krone (ISK). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Es herrscht subarktisches Meeresklima mit kühlen Sommern und relativ milden Wintern. Vor allem im Herbst/Winter muss auch kurzfristig mit Schneeeinbruch und starkem Wind gerechnet werden. Vereinzelt kommt es im Norden des Landes auch im Sommer zu plötzlichem Schneefall. Sturmwarnungen sowie Warnungen an Stränden zu teilweise auftretenden starken Flutwellen sind ganzjährig unbedingt ernst zu nehmen.
- Informieren Sie sich vor Überlandfahrten auf der Webseite des isländischen Wetterdienstes sowie über die App „Safe Travel Iceland“ über die aktuelle Lage und Verkehrssituation.
Island liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es gibt es immer wieder kleinere Erdbeben auf der südwestlichen Halbinsel (Reykjanes-Halbinsel). Teilweise waren diese Beben auch im 50 km entfernten Reykjavik zu spüren.
Zahlreiche Vulkane zeigen zudem weiterhin mehr oder weniger Aktivität und können auch kleinere Flutwellen verursachen.
Das isländische Department of Civil Protection and Emergency Management sendet ggf. Warnmeldungen per Textnachricht an alle sich in der jeweils betroffenen Gegend eingeschalteten Mobiltelefone.
Vulkanausbruch auf der Halbinsel Reykjanes
Es kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen, Magmaflüssen und Erdbeben auf der südwestlichen Halbinsel Reykjanes im Gebiet der Kleinstadt Grindavik. Das betroffene Gebiet liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der bei Touristen beliebten Blue Lagoon, die immer wieder kurzfristig geschlossen bzw. evakuiert wird. Im Fall eines Ausbruchs rufen die Behörden für das betroffene Gebiet bei Bedarf eine Gefahrenstufe aus und sperren die Zugänge. Es muss auch weiterhin mit vulkanischen Aktivitäten in der Region gerechnet werden.
Das isländische Department of Civil Protection and Emergency Management sendet anlassbezogen Textnachrichten zur Warnung an alle in der betroffenen Region eingeschalteten Mobiltelefone. Auch der isländische Wetterdienst informiert über die aktuelle Lage im Gebiet des Ausbruchs.
- Meiden Sie das betroffene Gebiet.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen der isländischen Behörden.
- Informieren Sie sich unbedingt über aktuelle Warnmeldungen und die Wetter- und Straßenverhältnisse z.B. bei der Icelandic Association for Search and Rescue.
- Informieren Sie sich beim isländischen Wetterdienst oder dem isländischen Rundfunk über die aktuelle Lage.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Vatnajökull ist so mächtig, dass sich unter seiner Eisdecke gleich mehrere aktive Vulkansysteme verbergen. Unter dem Eis treffen vulkanische Hitze und gewaltige Eismassen unmittelbar aufeinander — mit Gletscherläufen, Schmelzwasserseen und ständig neu geformten Landschaften als Folge. An seinem Südrand liegt der Jökulsárlón, Islands größter und bekanntester Gletschersee. Eisberge brechen vom Breiðamerkurjökull ab und treiben durch die Lagune Richtung Atlantik.

Reisen in Island

Bekannte Ziele und Gipfel in Island

Gipfel 950 m

Múlakolla

Der Múlakolla erhebt sich mit 950 m auf der Tröllaskagi-Halbinsel im Norden Islands. Der Berg gilt als beliebtes Skitourenziel mit baumfreien Hängen und direkten Abfahrten zum Meer. Vom Gipfel reicht der Blick über die arktische Berglandschaft bis zum tiefblauen Meer.

See 277 m

Mývatn

Der Mývatn ist ein 37 km² großer See in Nordisland nahe dem Vulkan Krafla. Mit über 40 kleinen Inseln und mehr Entenarten als irgendwo sonst auf der Welt gilt er als ornithologisches Highlight. Das maximal fünf Meter tiefe Gewässer wird hauptsächlich von heißen Quellen gespeist.

Gletscher

Vatnajökull

Der Vatnajökull ist mit 7.700 km² der größte Gletscher Islands und Europas außerhalb der Polargebiete. Unter der bis zu 1.000 Meter mächtigen Eisschicht liegen mehrere aktive Vulkane, darunter Grímsvötn und Bárðarbunga. Der Plateaugletscher im Südosten Islands bildet das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks.

Gletscher

Skálafellsjökull

Der Skálafellsjökull ist eine Gletscherzunge im südöstlichen Vatnajökull innerhalb des Vatnajökull-Nationalparks. Als Teil des größten Gletschers Europas erstreckt er sich vom Hauptgletscher talwärts. Der Gletscher liegt über aktiven Vulkansystemen und bietet anspruchsvolle Bedingungen für Gletscherexpeditionen.

Dorf

Grenivík

Grenivík ist ein kleines Fischerdorf an der Ostseite des Eyjafjördur im Norden Islands. Das Dorf mit 318 Einwohnern liegt direkt unterhalb des 1.173 m hohen Kaldbakur. Von hier starten Skitouren auf die umliegenden Gipfel der Troll-Halbinsel.

Sonstige

Grímsvötn

Grímsvötn ist ein aktiver Zentralvulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher mit der höchsten Ausbruchshäufigkeit Islands. Der höchste Punkt des Vulkansystems liegt am Grímsfjall auf 1.725 m. Seit der Besiedelung sind etwa 60 Ausbrüche dokumentiert, zuletzt 2011 mit 19 km hoher Eruptionssäule.

Stadt

Dalvík

Dalvík liegt am Eyjafjörður an der Mündung des Svarfaðardals auf Islands Troll-Halbinsel. Das Fischerdorf mit 1.360 Einwohnern dient als Ausgangspunkt für Skitouren auf die umliegenden Gipfel der Tröllaskagi-Halbinsel. Ein Thermalbad lädt nach den Touren zur Entspannung ein.

Stadt

Akureyri

Akureyri liegt am Kopfende des Eyjafjörður in Nordisland und ist die größte Stadt außerhalb der Hauptstadtregion. Die fünftgrößte Gemeinde des Landes fungiert als wichtiger Hafen und strategischer Ausgangspunkt für Skitouren auf der Tröllaskagi-Halbinsel.

Aussichtspunkt

Gletscher-Lagune

Jökulsárlón ist die größte Gletscherlagune Islands im Vatnajökull Nationalpark. Die Lagune entstand durch das Zurückweichen des Breiðamerkurjökull-Gletschers seit den 1930er Jahren. Kalbende Eisberge treiben zur Küste und bilden den berühmten Diamond Beach.

Wasserfall

Skogafoss

Der Skogafoss ist ein 60 Meter hoher und 25 Meter breiter Wasserfall im Fluss Skógá in Südisland. Der imposante Wasserfall wurde 1987 unter Naturschutz gestellt und gilt als Naturdenkmal. Eine alte Sage erzählt von einem Goldschatz, den der Landnehmer Þrasi Þórólfsson in einer Höhle hinter dem Wasserfall versteckt haben soll.

Geysir

Strokkur

Strokkur ist ein aktiver Geysir im Haukadalur-Tal auf Island. Er bricht etwa alle 5-10 Minuten aus und schleudert heißes Wasser bis zu 40 Meter hoch. Der Geysir gehört zum berühmten Geysir-Gebiet im Golden Circle.

Wasserfall

Svartifoss

Svartifoss ist ein Wasserfall im Vatnajökull-Nationalpark auf Island, umgeben von charakteristischen dunklen Basaltsäulen. Die sechseckigen Lavakolonnen gaben dem "Schwarzen Wasserfall" seinen Namen und inspirierten die Architektur der Hallgrímskirkja in Reykjavík.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Island

Brauchen EU-Bürger ein Visum für Island?

Nein, EU- und EWR-Bürger können visumfrei nach Island einreisen, da Island Mitglied des Schengen-Raums ist. Ein Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist ohne Visum möglich. Die Einreise erfolgt hauptsächlich über den Keflavík International Airport (KEF).

Wie lange muss mein Reisepass für eine Island-Reise noch gültig sein?

Für die Einreise nach Island sollte Dein Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. EU-Bürger können alternativ auch mit einem gültigen Personalausweis einreisen. Prüf die Gültigkeit Deines Dokuments rechtzeitig vor Reiseantritt.

Wann ist die beste Reisezeit für Wandertouren in Island?

Die beste Reisezeit für Bergtouren und Trekking in Island sind die Monate Juni bis August. In dieser Zeit sind die Tage am längsten, die meisten Hochlandstraßen geöffnet und das Wetter vergleichsweise mild. September und Oktober bieten sich als alternative Reisemonate an, sind aber bereits kühler und kürzer. Von November bis März sollte man Hochlandtouren meiden, da viele Straßen gesperrt sind, häufige Stürme herrschen und Polarnächte das Wandern erschweren.

Was hat es mit der Mitternachtssonne in Island auf sich und wie beeinflusst sie das Trekking?

Rund um den Juni erlebt Island die Mitternachtssonne, bei der es nachts nicht dunkel wird. Dies ermöglicht im Sommer ausgedehnte Trekking-Etappen, da man quasi rund um die Uhr wandern kann. Im Gegensatz dazu herrscht im Dezember und Januar Polarnacht mit sehr wenig Tageslicht. Wer hingegen Nordlichter (Aurora Borealis) beobachten möchte, muss in den dunklen Monaten von September bis März reisen.

Wie sicher ist Island für Trekking-Reisende?

Island gilt laut Global Peace Index 2024 als das friedlichste Land der Welt mit sehr niedriger Kriminalitätsrate. Die größten Risiken sind natürlicher Natur: rund 30 aktive Vulkansysteme, häufige Erdbeben sowie extreme Wetterbedingungen mit Stürmen, Eis und Schnee. In Bergregionen bestehen Gefahren durch Gletscherspalten und Lawinen, und im Hochland gibt es häufig keinen Mobilfunkempfang. Der Notruf in Island lautet 112; den Wetterbericht sollte man stets aktuell prüfen, da sich das Wetter sehr schnell ändern kann.

Welche Gesundheitsrisiken gibt es bei Wandertouren in Island?

Höhenkrankheit und Malaria sind in Island kein Thema, und das Leitungswasser ist trinkbar. Besondere Vorsicht ist jedoch bei vulkanischer Aktivität geboten: Gase und Asche können bei Ausbrüchen gefährlich werden, weshalb offizielle Warnungen der Katastrophenschutzbehörde unbedingt zu beachten sind. Heiße Quellen und kochende Erde bergen erhebliche Verbrennungsgefahr — man sollte daher ausschließlich markierte Wege begehen. Bei einem Vulkanalarm sind sofort die offiziellen Evakuierungsanweisungen zu befolgen und der Notruf 112 zu kontaktieren.

Welche Währung gilt in Island und wie zahlt man am besten?

Die Landeswährung Islands ist die Isländische Krone (ISK). Kartenzahlung ist nahezu überall Standard — selbst in kleineren Orten und entlang des Ring Roads — sodass man kaum Bargeld benötigt. Geldautomaten sind in Städten, Touristenzentren und entlang des Ring Roads gut verfügbar. Wechselstuben befinden sich am Flughafen Keflavík sowie in Banken in Reykjavík und anderen größeren Städten.

Unterkünfte in Island