Bergsteigerschule Watzmann

Highlights

Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.

Land
Region
Ortlergebiet
Sattel 2.965 m

Sallentjoch

Das Sallentjoch liegt auf 2.965 m zwischen dem Martelltal und Val di Rabbi. Der Pass verbindet die Zufallhütte mit der Dorigonihütte im Nationalpark Stilfser Joch. Vom Joch überblickt man die Hintere Gramsenspitz, Hintere Rostpitze und Salentspitze.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gipfel 3.128 m

Tabarettaspitze

Die Tabarettaspitze erhebt sich auf 3.128 m am Tabarettakamm nördlich des Ortlers in den Ortler-Alpen. Der Gipfel liegt im Nationalpark Stilfserjoch und fällt ostseitig mit 500 m hohen Felswänden zum Suldental ab. Der Tabaretta-Klettersteig gilt als einer der schwierigsten alpinen Klettersteige Europas.

Dorf 1.660 m

Tschierv

Tschierv liegt auf 1.660 m am Ofenpass im Val Müstair. Das romanische Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren auf Piz Daint und Piz Dora. Die Gemeinde fusionierte 2009 mit anderen Talorten zu Val Müstair.

Gipfel 3.545 m

Vertainspitze

Die Vertainspitze erhebt sich auf 3.545 m im Ortlergebiet östlich von Sulden. Der aussichtsreiche Dreitausender bietet einen spektakulären Blick auf Ortler, Zebru und Königspitze. Die Erstbesteigung gelang Julius Payer 1865 vom Südversante.

Sattel 2.235 m

Döss Radond

Der Döss Radond liegt auf 2.235 m an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der Pass bildet eine kontinentale Wasserscheide zwischen Donau und Po. Bis zum Ausbau der Umbrailpassstraße 1901 diente er als wichtige Säumerverbindung.

Sattel 3.298 m

Königsjoch

Das Königsjoch liegt auf 3.298 m am Ortler-Hauptkamm zwischen Königspitze und Kreilspitze. Der Pass dient als strategischer Ausgangspunkt für die Besteigung der Königspitze über die steile Gran-Zebrù-Gletscherrinne. Das markante Königsmandl, ein Felsturm am Pass, stürzte 1994 großteils ein.

Gipfel 3.851 m

Königspitze

Die Königspitze erhebt sich mit 3.851 m als zweithöchster Gipfel der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der stark vergletscherte Dolomitberg ist für seine markante Form und die beeindruckende Nordwand bekannt. Während des Ersten Weltkriegs war der Gipfel bis in höchste Regionen stark umkämpft.

Gipfel 3.735 m

Monte Zebrù

Der Monte Zebrù (3.735 m) bildet die mittlere Erhebung der berühmten Dreierkette Ortler-Zebrù-Gran Zebrù in den Ortler-Alpen. Der Gipfel liegt auf der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Die Normalroute führt über den Zebrù-Gletscher vom Bivacco Città di Cantù.

Gipfel 2.587 m

Munt la Schera

Der Munt la Schera (2.587 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe der Ortler-Alpen im Schweizerischen Nationalpark. Der Berg liegt zwischen den Tälern des Ofenbachs und des Spöl auf dem Gebiet der Gemeinde Zernez. Ein geologischer Lehrpfad führt über den aussichtsreichen Gipfel.

Burg/Schloss

Burg Obermontani

Die hochmittelalterliche Burg Obermontani thront auf einem Felsrücken oberhalb der Plima am Eingang des Martelltals. Graf Albert III. von Tirol errichtete die Anlage um 1228 auf dem Gebiet des Bistums Chur. Die von romanischen Schwalbenschwanzzinnen gekrönte Ringmauer umfasst einen turmartigen Palas und einen Wohnturm.

Wasserfall

Cascate de Mezzana

Die Cascate de Mezzana entspringen im Val di Sole unweit der Ortschaft Mezzana. Der Wasserfall liegt am Südhang des Tals gegenüber dem Skigebiet Marilleva. Das Wasser stürzt über die Felswände der Ortler-Alpen hinab zum Noce-Tal.

Gipfel 3.030 m

Cima Nera

Die Cima Nera erhebt sich auf 3.030 m im Ortlergebiet zwischen Italien und der Schweiz. Der Gipfel liegt vollständig in Trentino und war während des Ersten Weltkriegs militärischer Beobachtungsposten. Als einziger Dreitausender der Val di Peio ist er ohne Gletscherkontakt erreichbar.

Gletscher

Ghiacciaio dei Forni

Der Ghiacciaio dei Forni ist mit 11,38 km² der zweitgrößte Gletscher der italienischen Alpen und liegt im Ortler-Cevedale-Gebiet in der Alta Valtellina. Als einziger Gletscher des Himalaya-Typs in Italien entstand er aus drei Sammelgebieten mit ursprünglich getrennten Gletscherzungen. Der Gletscher liegt im lombardischen Teil des Nationalparks Stilfserjoch und wird seit Ende des 19. Jahrhunderts kontinuierlich überwacht.

Gipfel 3.360 m

Horn der Drei Herren

Das Horn der Drei Herren erhebt sich auf 3.360 m am Dreiländereck von Brescia, Sondrio und Trento. Der Gipfel markiert seit dem Mittelalter den historischen Grenzpunkt dreier Staaten. Hier entspringen die Flüsse Oglio und Noce.

See 1.809 m

Luwinersee

Der Luwinersee liegt auf 1.809 m an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Der künstliche Stausee entstand zwischen 1965 und 1968 durch die Punt dal Gall-Staumauer. Das Gewässer fasst rund 164 Millionen Kubikmeter Wasser.

Gipfel 3.645 m

Monte Vioz

Der Monte Vioz erhebt sich mit 3.645 m im Grenzgebiet zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Der Gipfel gilt als einer der höchsten Punkte der Alpen, der ohne besondere Ausrüstung erreichbar ist. Das Rifugio Mantova al Vioz liegt knapp unterhalb der Spitze.

Sattel 2.623 m

Passo Cercen

Der Passo Cercen verbindet auf 2.623 m Höhe das Val di Rabbi mit dem Val di Peio im Trentino. Der Pass liegt an der natürlichen Grenze zwischen den beiden Seitentälern der Ortlergruppe. Von hier eröffnen sich Ausblicke zum Adamello und zur mächtigen Presanella-Nordwand.

Sattel 1.952 m

Passo di Fraele

Der Passo di Fraele ist ein 1.955 m hoher Alpenpass zwischen Italien und der Schweiz. Er verbindet das Valle di Fraele mit dem Galltal und gilt als einziger Pass des Alpenhauptkammes zwischen Reschen und Maloja unter 2.000 m Höhe. Historische Festungsruinen zeugen von der einstigen strategischen Bedeutung.