Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Land
Region
Walliser Alpen
Weissmies
Das Weissmies erhebt sich 4.011 m hoch in den Walliser Alpen zwischen Saas-Grund und Saas-Almagell. Der vergletscherte Viertausender wird über zwei Normalwege bestiegen: von Hohsaas über den Triftgletscher oder von der Almagellerhütte über den Südgrat. Die Erstbesteigung gelang 1855 Jakob Christian Heusser und Peter Joseph Zurbriggen.
Wellenkuppe
Die Wellenkuppe erhebt sich auf 3.903 m zwischen Obergabelhorn und Zinalrothorn im Kanton Wallis. Der Gipfel liegt auf dem Grat, der das Mattertal vom Val d'Anniviers trennt. Als technischer Zwischenstopp dient er Bergsteigern bei anspruchsvollen Hochtourentouren.
Windjoch
Das Windjoch liegt auf 3.850 m Höhe zwischen der Schweiz und Italien in der Mischabelgruppe. Der Pass dient als strategischer Übergang für Besteigungen von Nadelhorn und Ulrichshorn. Die exponierte Lage macht ihn anfällig für starke Winde und wechselnde Verhältnisse.
Zinalrothorn
Das Zinalrothorn erhebt sich auf 4.221 m als reiner Felsgipfel bei Zermatt. Die drei markanten Grate aus festem Fels bieten Anstiege im mittleren Schwierigkeitsbereich. Die Erstbesteigung gelang Leslie Stephen und Florence Crauford Grove 1864 über den Nordgrat.
Col de la Balme
Der Col de la Balme verbindet das Trient-Tal im Wallis mit dem Chamonix-Tal in Frankreich. Der Pass liegt auf der berühmten Tour du Mont-Blanc und fungiert als wichtiger Wanderübergang zwischen der Schweiz und Haute-Savoie.
Dent d'Hérens
Die Dent d'Hérens erhebt sich auf 4.171 m an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz westlich des Matterhorns. Der Viertausender trennt die Valtournenche von der Valpelline und überragt den Zmuttgletscher. Die Erstbesteigung gelang 1863 einer britischen Seilschaft mit Schweizer Bergführern.
Feekopf
Der Feekopf erhebt sich auf 3.888 m in der Allalingruppe der Walliser Alpen. Der Bergrücken liegt zwischen Alphubel und Allalinhorn und wird meist als Übergang zum Alphubel begangen.
Grand Col Ferret
Der Grand Col Ferret liegt auf 2.537 m Höhe an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Der Pass verbindet das italienische Aostatal mit dem Walliser Val Ferret und trennt das Mont-Blanc-Massiv von den Walliser Alpen.
Lago Nero
Der Lago Nero liegt auf 2.672 m am Fuß der Südwand des Corno Bianco in der Valsesia. Mit 87.000 m² Fläche ist er der größte alpine See der Region. Seine charakteristisch dunkelblaue Färbung verdankt er der 11 m Tiefe und den schwarzen Felswänden ringsum.
Liskamm Ostgipfel
Der Liskamm Ostgipfel (4.527 m) ist die höchste Erhebung des Liskamm-Massivs an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Der markante Viertausender liegt im Monte Rosa-Gebiet der Walliser Alpen. Ein zweieinhalb Kilometer langer Firngrat verbindet West- und Ostgipfel.
Liskamm Westgipfel
Der Liskamm Westgipfel erhebt sich auf 4.479 m an der Grenze zwischen Schweiz und Italien. Der Gipfel bildet zusammen mit dem Ostgipfel einen zweieinhalb Kilometer langen Firngrat. Die Überschreitung gilt als eine der charaktervollsten Grattouren der Walliser Alpen.
Martigny
Martigny liegt auf 475 m in der Rhoneebene am Zusammenfluss von Rhone und Dranse. Die Stadt ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Wallis, Aostatal und Chamonix. Das antike Octodurus war bereits zur Römerzeit strategisch bedeutsam.
Mont Collon
Der Mont Collon ist ein 3.637 m hoher Berg der Penninischen Alpen südlich von Arolla. Der Dreitausender liegt nahe der italienischen Grenze im Val d'Hérens. Seine Hängegletscher prägen die Haute Route zwischen Chamonix und Zermatt.
Mont Fort
Der Mont Fort erhebt sich auf 3.329 m zwischen den Tälern Bagnes und Nendaz in den Walliser Alpen. Er bildet den höchsten Punkt des Skigebiets 4 Vallées und ist über Seilbahn von Verbier oder Nendaz erreichbar. Eine neue Aussichtsplattform rund um das Gipfelkreuz bietet seit 2022 Panoramablick über die vergletscherte Bergwelt.
Monte Rosa Massiv
Das Monte Rosa Massiv erhebt sich an der schweizerisch-italienischen Grenze in den Walliser Alpen. Die Dufourspitze bildet mit 4.634 m den höchsten Punkt der Schweiz. Das Massiv umfasst zehn Viertausender und die höchste Wand der Alpen.
Orsières
Orsières liegt im mittleren Val d'Entremont an der Dranse d'Entremont, wo sich die Alpentäler Val Ferret und Vallée de Champex verzweigen. Der Ort bildet den strategischen Ausgangspunkt für die Mont-Blanc-Gruppe und den Grossen Sankt Bernhard. Die flächenmässig sechstgrösste Walliser Gemeinde umfasst 165 km² mit über einem Dutzend Dreitausendern.
Pollux
Der Pollux erhebt sich auf 4.092 m im Monte Rosa Massiv an der Grenze zwischen Wallis und Aostatal. Der kleinere der beiden Zwillingsberge liegt zwischen Schwarztor und Castor am Hauptkamm der Walliser Alpen. Die Erstbesteigung gelang Jules Jacot am 1. August 1864.
Riffelhorn
Das Riffelhorn erhebt sich auf 2.927 m südlich von Zermatt in den Walliser Alpen. Der markante Felsenberg am Gornerrat gilt als klassischer Übungsberg für Kletterer vor höheren Zielen. Die Lage zwischen Matterhorn und Monte Rosa macht ihn zu einem beliebten Aussichtspunkt.
Rimpfischhorn
Das Rimpfischhorn erhebt sich auf 4.198 m in den Pennine Alpen der Schweiz. Der Viertausender wurde 1859 von Leslie Stephen erstmals bestiegen. Am Nordgrat liegt der markante Vorgipfel Grosser Gendarm auf 4.107 m.
Rosablanche
Die Rosablanche erhebt sich auf 3.336 m zwischen dem Val de Bagnes und dem Val d'Hérémence. Der Berg ist Quelle eines weitläumigen Gletschersystems mit vier Eisströmen. Besonders im Frühjahr gilt er als beliebtes Skitourenziel mit attraktiven Abfahrten.