Eine Legende besagt, König Felipe V habe von seinem Palast El Escorial nach Westen geblickt und gesagt: "Der Bau dieser Kirche kostet so viel, dass ihre Türme von hier aus sichtbar sein müssten."
Church of the Society of Jesus
Die Kirche der Gesellschaft Jesu im historischen Zentrum von Quito zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Amerikas. Die vollständig aus Vulkanstein gemeißelte Fassade gilt als architektonisches Meisterwerk. Das Innere besticht durch goldene Ornamentik und kunstvolle Holzschnitzereien.
Barocke Jesuitenkirche in Quito
Die Kirche entstand zwischen 1597 und 1765 nach Plänen aus Rom. Der italienische Jesuit Marcos Guerra prägte ab 1636 das Erscheinungsbild mit Renaissance-Elementen, während Venancio Gandolfi die prächtige Vulkansteinfassade vollendete. Die dreischiffige Basilika zeigt klassische Jesuitenarchitektur mit Querschiff und zentraler Kuppel.
Das Interieur beeindruckt durch vollständige Vergoldung mit 23-karätigem Blattgold auf Zedernholz. Der Hauptaltar von Jorge Vinterer und die 16 Prophetengemälde von Nicolás de Goríbar zählen zu den Höhepunkten kolonialer Kunst. Die Kirche beherbergt außerdem die Reliquien der heiligen Mariana de Jesús, Ecuadors Nationalheiliger.
Gut zu wissen:
Bekannte Ziele in Vulkane um Quito
Chaupi
El Chaupi liegt auf 3.343 m im Anden-Hochtal südlich von Quito. Der Ort dient als strategischer Stützpunkt für Besteigungen der umliegenden Vulkane Illiniza und Corazón. Die Lodge bietet optimale Höhenanpassung für Expeditionen in die ecuadorianischen Anden.
Cotopaxi
Der Cotopaxi ist ein 5.897 m hoher Stratovulkan in den nördlichen Anden Ecuadors. Als zweithöchster Berg des Landes gilt er als perfekt geformter Kegel mit vergletschertem Gipfel. Seine letzte große Eruption ereignete sich 1877.
Pasochoa
Der Pasochoa ist ein erloschener Vulkan auf 4.200 m Höhe südlich von Quito in Ecuador. Der gut begehbare Gipfel dient als idealer Akklimatisationsberg für höhere Vulkanbesteigungen. Im Kraterinneren erstreckt sich ein seltener primärer Andenwald mit über 50 Baumarten.
Rucu Pichincha
Der Rucu Pichincha erhebt sich auf 4.696 m südwestlich von Quito als Teil des Pichincha-Massivs. Der inaktive Vulkan besitzt zwei ineinander liegende Krater und zählt zu den nächstgelegenen Gipfeln der ecuadorianischen Hauptstadt.
Iglesia Católica San Blas | Quito
Die Iglesia Católica San Blas liegt im historischen Zentrum von Quito auf 2.850 m Höhe. Die koloniale Kirche gehört zur UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt der ecuadorianischen Hauptstadt.
Fuya Fuya
Der Fuya Fuya erhebt sich auf 4.279 m als Teil des Mojanda-Vulkankomplexes in den ecuadorianischen Anden. Der inaktive Stratovulkan dient als idealer Akklimatisationsgipfel für höhere Besteigungen. Vom Gipfel reicht der Blick über die Páramo-Landschaft bis zum vergletscherten Cayambe.
Cayambe
Der Cayambe erhebt sich auf 5.790 m als dritthöchster Gipfel Ecuadors in den Nördlichen Anden. Der aktive Stratovulkan liegt nördlich von Quito und prägt mit seiner vergletscherten Kuppe die Skyline der ecuadorianischen Sierra.
TelefériQo
Die TelefériQo ist eine der höchstgelegenen Gondelbahnen der Welt und führt von Quito auf 3.117 m hinauf zur Bergstation Cruz Loma auf 3.945 m. Die 20-minütige Fahrt überwindet 2.237 Höhenmeter am Osthang des aktiven Vulkans Pichincha. Sie dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Vulkanbesteigungen.
Illiniza Sur
Der Illiniza Sur erhebt sich als südlicher Zwillingsgipfel des Illiniza-Vulkanmassivs auf 5.245 m in den ecuadorianischen Anden. Der vergletscherte Stratovulkan liegt etwa 100 km südwestlich von Quito und bildet zusammen mit dem Illiniza Norte ein markantes Bergpaar.
Panecillo
Der Panecillo erhebt sich auf 3.016 m als natürlicher Aussichtshügel im Herzen von Quito. Die 30 m hohe Aluminiumstatue der Virgen de Quito krönt den markanten Kegel. Von hier reicht der Blick über die koloniale Altstadt und die schneebedeckten Vulkane der ecuadorianischen Anden.
Guagua Pichincha
Der Guagua Pichincha erhebt sich auf 4.776 m als höchster Gipfel des Pichincha-Vulkansystems westlich von Quito. Der aktive Vulkan brach 1999 mit Ascheregen aus und verlor dabei Teile seines Kraterrandes.
Sincholagua
Der Sincholagua ist ein erloschener Stratovulkan in den Anden Ecuadors mit 4.899 m Höhe. Er liegt rund 17 km nordöstlich des Cotopaxi und 45 km südöstlich von Quito.
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