Alle zwei Jahre findet der Vertical Becca di Nona statt - ein extremer Berglauf mit Start am Hauptplatz von Aosta. Die besten Athleten bewältigen die 13 km mit über 2.500 Höhenmetern in etwas mehr als zwei Stunden.
Becca di Nona
Die Becca di Nona erhebt sich auf 3.142 m als markanter Hausberg über Aosta im Aostatal. Der spitze Gipfel ist von der Stadt aus gut sichtbar und bietet eine eindrucksvolle Aussicht auf die Hauptstadt des Aostatals. Eine Madonnenstatue aus Gusseisen schmückt seit 1892 den Gipfel.
Hausberg über Aosta
Der Name des Berges geht auf eine alte Zeitmessung zurück: Wenn die Sonne über die spitze Pyramide wandert, ist es elf Uhr. Zu dieser Zeit feierten die Kanoniker der Kathedrale von Aosta früher die "nones", das Mittagsgebet.
Der Normalweg beginnt in Pila auf 1.814 m und führt über den Sessellift zum Chamolé-See. Von dort geht es weiter zum Col Replan auf 2.439 m, hinab ins Comboé-Tal und schließlich über Geröllfelder zum Gipfel. Die Tour erfordert etwa 4 Stunden Gehzeit bei 1.161 Höhenmetern. Am nahegelegenen Colle Carrel steht das Bivacco Federico Zullo auf 2.897 m als Stützpunkt für Besteigungen des benachbarten Monte Emilius.
Gut zu wissen:
Bekannte Ziele in der Gran-Paradiso-Gruppe
Valsavarenche
Valsavarenche liegt am Ende des gleichnamigen Tals im italienischen Gran Paradiso Nationalpark. Das Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren auf den Gran Paradiso und Skitouren in der Region. Von Pravieux und Le Pont führen die Zustiege zu den Schutzhütten Rifugio Chabod und Rifugio Vittorio Emanuele.
Gran Paradiso
Der Gran Paradiso erhebt sich auf 4.061 m als höchster Berg, der vollständig in Italien liegt. Der Normalweg über den Laveciau-Gletscher führt zur charakteristischen Madonnenstatue am Gipfel. Die Route gilt als einer der leichtesten Viertausender der Alpen.
Colle Crest
Der Colle Crest liegt auf 2.040 m zwischen dem Fatinaire-Tal und Valle di Ribordone. Der Pass bietet weite Sicht in die Poebene und verbindet zwei Täler der Gran-Paradiso-Gruppe. Er ist Etappenziel der Grande Traversata delle Alpi.
Gran Serra
Der Gran Serra erhebt sich auf 3.552 m im Massiv des Gran Paradiso zwischen Valsavarenche und Valnontey. Der Gipfel liegt auf der Dorsale vom Gran Paradiso zur Grivola und gilt als beliebter Akklimatisierungsberg für Skitouren.
Colle della Borra
Der Colle della Borra liegt auf 2.578 m Höhe im Gran-Paradiso-Nationalpark. Der Pass verbindet das Tal von Piamprato mit dem Campiglia-Tal. Von hier eröffnet sich ein Panoramablick in die wilden Bereiche des Nationalparks.
Aymavilles
Aymavilles liegt am Eingang des Val di Cogne im Aostatal. Der alpine Ort dient als Basecamp für Skitouren in der Gran-Paradiso-Gruppe. Das nahegelegene Schloss Aymavilles zählt zu den schönsten der Region.
Campiglia Soana
Campiglia Soana liegt als Fraktion von Valprato Soana im Val Soana. Das Bergdorf gilt als wichtigster touristischer Ort des Tals und dient als Ausgangspunkt zum Santuario di san Besso. Archäologische Funde belegen eine Siedlungsgeschichte bis ins 16. Jahrhundert.
Quincinetto
Quincinetto ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin mit 976 Einwohnern. Das Dorf liegt 60 km nördlich von Turin am Fuß der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in Italiens ersten Nationalpark.
Bocchetta delle oche
Die Bocchetta delle Oche verbindet auf 2.372 m Höhe das Val Soana mit dem Valchiusella in der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Pass war bereits in römischer Zeit die wichtigste Passage zwischen den beiden Tälern und gilt heute als einfachster Übergang in diesem Gebiet.
Ciarforon
Der Ciarforon erhebt sich auf 3.642 m im Parco Nazionale del Gran Paradiso. Die Nordwand zeigt sich vergletschert, während die Südseite ein markantes trapezförmiges Felsmassiv bildet. Alle Aufstiegsrouten haben alpinistischen Charakter.
Santuario di Prascondù
Das Santuario di Prascondù liegt auf 1.320 m im Gran-Paradiso-Nationalpark und ist der wichtigste sakrale Bau der Region. Die Wallfahrtskirche entstand nach einer Marienerscheinung von 1619 und beherbergt heute das Museum der Volksreligiosität.
Monte Arzola
Der Monte Arzola erhebt sich auf 2.156 m im wenig besuchten Val Ribordone des Gran-Paradiso-Nationalparks. Der Gipfel bietet ein 360°-Panorama über das Valle dell'Orco bis zum Gran Paradiso. Am Aufstiegsweg finden sich neolithische Felsgravuren mit Spiralmustern.
Hochtouren in der Gran-Paradiso-Gruppe
Acht leichte 4.000er im Aostatal und im Wallis
Schwierigkeit
Ski Transalp Gran Paradiso
Schwierigkeit
Grande Traversata delle Alpi | 3. Etappe
Schwierigkeit
Grande Traversata delle Alpi | 4. Etappe
Schwierigkeit
Berghütten in der Gran-Paradiso-Gruppe
Rifugio Vittorio Emanuele II
2.732m 🇮🇹 🇮🇹 Gran-Paradiso-Gruppe · 2.732 m
Rifugio Chabod
2.710m 🇮🇹 🇮🇹 Gran-Paradiso-Gruppe · 2.710 mRifugio Vittorio Sella
2.585m 🇮🇹 🇮🇹 Gran-Paradiso-Gruppe · 2.585 mHotel Albergo Gran Paradiso
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