Sansibar liegt als Inselgruppe vor der Küste Tansanias im Indischen Ozean. Die Hauptinsel Unguja prägen Kokospalmen, Gewürzplantagen, Mangroven und lange Sandstrände, während vor der Küste Korallenriffe liegen. Das historische Zentrum bildet Stone Town, dessen dicht bebaute Altstadt seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Arabische Handelshäuser, indische Fassaden und afrikanische Einflüsse erzählen von Jahrhunderten als Handelsplatz zwischen Ostafrika, Arabien und Indien.
Besonders prägend war im 19. Jahrhundert das Sultanat Sansibar, das durch den Handel mit Gewürznelken, Elfenbein und Sklaven reich wurde. Bis heute ist die Bevölkerung überwiegend muslimisch und die Swahili-Kultur verbindet afrikanische Traditionen mit arabischen und indischen Einflüssen. Auf Gewürzfarmen wachsen Nelken, Zimt, Muskat, Pfeffer und tropische Früchte; an der Küste bestimmen Fischerei und zunehmend der Tourismus den Alltag.
Das Klima ist ganzjährig tropisch warm. Besonders angenehm sind die trockeneren Monate von Juni bis Oktober sowie Januar und Februar. Neben Stone Town und den Stränden bieten Mangroven, Korallenriffe und der Jozani-Wald mit seinen nur auf Sansibar vorkommenden Roten Stummelaffen einen guten Einblick in die Natur der Inseln.