Das Fraganter Schutzhaus steht auf 1.810 m in der Großfragant – einem stillen Seitental der Fragant in der Goldberggruppe. Die Berghütte der Sektion Klagenfurt des ÖAV nutzen wir als ersten Stützpunkt auf der Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest. Hier, am Rand der Hohen Tauern, beginnt der lange Weg nach Süden.
Von der Hütte aus führen die Wege zu den Gipfeln der Goldberggruppe – der Stellkopf (2.851 m) und der Große Sadnig (2.745 m) ragen über dem Tal auf. Die Großfragant ist bekannt für ihre botanische Vielfalt – ein ruhiges Hochtal abseits der großen Bergsteigerrouten. Über das Schobertörl und die Sadnigscharte führen Übergänge zum Sadnighaus, über den Rollbahnweg erreicht man in zwei Stunden die Goldberghütte.
Übernachten im Fraganter Schutzhaus
100 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Ein Hüttenschlafsack ist erforderlich. Die Hütte wurde 2004/05 generalsaniert – funktional und robust für Bergsteiger ausgestattet. WLAN ist nicht verfügbar, Kartenzahlung nicht möglich.
Zustieg zum Fraganter Schutzhaus
Der Hauptzustieg führt von Innerfragant (1.096 m) in zwei Stunden und 714 Höhenmetern zur Hütte. Der Weg führt durch das Tal der Großfragant stetig bergan. Alternativ steigt man von Außerfragant in 3,5 Stunden über 1.086 Höhenmeter auf. Wer mit dem Auto zum Grafenberg-Rollweg fährt, erreicht das Schutzhaus in nur einer Stunde über 70 Höhenmeter.
Gut zu wissen
Das heutige Fraganter Schutzhaus entstand aus einer ehemaligen Kupferbergbausiedlung, die Mitte der 1920er Jahre aufgelassen wurde. 1927 wandelte die Sektion Klagenfurt das Verwaltungsgebäude in ein Schutzhaus um. Die heutige Hütte wurde 1968 neu erbaut – ein Zeugnis der Bergbautradition in den Hohen Tauern.
Öffnungszeiten
Ausstattung
Währung & Bezahlung
Standort der Unterkunft
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