Die Wormser Hütte steht auf 2.305 m am Übergang zwischen Montafon und Paznaun – dort, wo die sanfteren Grasberge des Rätikon in die schroffen Gipfel der Verwallgruppe übergehen. Die Schutzhütte der Sektion Worms nutzen wir als Stützpunkt für die Verwallrunde und Bergwanderungen im Montafon.
Von der Terrasse blickt man auf Kreuzjoch (2.395 m) und Hochjoch (2.520 m) – markante Gipfel der nördlichen Verwallgruppe. Die Wormser Hütte ist Etappenziel auf mehrtägigen Durchquerungen: Der Wormser Weg führt in 8 bis 10 Stunden zur Heilbronner Hütte, über Kreuzjoch und Silbertaler Winterjöchle erreicht man in 6 bis 7 Stunden die Konstanzer Hütte. Die exponierte Lage am Kamm macht sie zum zentralen Ausgangspunkt für Touren vom Rätikon ins Verwall.
Übernachten auf der Wormser Hütte
Die Berghütte hat 64 Schlafplätze, aufgeteilt in Lager mit 22 und 42 Plätzen. Nach der Tour erfrischt das Kneippbecken, Duschen sind vorhanden. Die 1906 erbaute Hütte verbindet alpine Tradition mit funktionaler Ausstattung – seit über einem Jahrhundert bewährt als Stützpunkt in der Verwallgruppe.
Zustieg zur Wormser Hütte
Der Hauptzustieg führt von Schruns durch das Kapelltal – rund 1.100 Hm, 5 bis 6 Stunden bergauf. Kürzer ist der Weg von St. Gallenkirch in rund 5 Stunden. Wer die Sesselbahn zum Sennigrat nutzt, steht nach nur 20 Minuten Gehzeit vor der Hüttentür. Der Aufstieg durch das Kapelltal zeigt die Vielfalt der Verwallgruppe – von den Talwiesen über Almböden bis zu den schroffen Graten am Kamm.
