Die Tübinger Hütte steht auf 2.191 m im hinteren Garneratal – tief eingebettet zwischen den Gipfeln der Silvretta-Gruppe. Die Berghütte der Sektion Tübingen des DAV nutzen wir als Stützpunkt für Wanderungen im Montafon und Touren vom Rätikon ins Verwall.
Von der Tübinger Hütte führen die Wege hinauf zum Großen Seehorn (3.121 m) und zum Großlitzner (3.109 m). Die exponierte Lage im Talschluss macht die Hütte zum Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen in der Silvretta – hier kreuzen sich die Routen zwischen den großen Gebirgsstöcken.
Übernachten auf der Tübinger Hütte
Die Berghütte hat 122 Schlafplätze in zwei Bereichen – 40 und 79 Plätze. Ein Winterraum mit 12 Schlafplätzen steht ganzjährig zur Verfügung. Die Sanitäranlagen wurden 2017 modernisiert und haben Duschen mit Warmwasser. Ein Trockenraum und Selbstversorgerraum ergänzen die Ausstattung.
Zustieg zur Tübinger Hütte
Der Weg von Gaschurn führt durch die wilde Garneraschlucht im Fenggatobel – 1.211 Höhenmeter, die in 4-5 Stunden zu bewältigen sind. Alternativ folgt man dem Fahrsträßchen bis zum Maisäß Ganeu und steigt über die Garneraalp zum Hohlen Stein auf. Eine Materialseilbahn unterstützt die Versorgung der hochgelegenen Berghütte.
Gut zu wissen
Die Tübinger Hütte wurde 1908 erbaut und am 19. August eingeweiht. Staublawinen beschädigten das Gebäude 1910 und 1928 schwer – seither schützen Lawinenanker und eine Schutzmauer die Hütte. Während beider Weltkriege diente sie als militärischer Grenzposten.
