Die Stuttgarter Hütte steht auf 2.310 m an der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg – südlich des Krabachjochs in den Lechtaler Alpen. Die Schutzhütte der DAV Sektion Schwaben dient als Stützpunkt für Wanderungen am Lechtaler Höhenweg, einem der anspruchsvollsten Weitwanderwege der Ostalpen.
Von der Hütte aus erreichen wir die Valluga (2.809 m) und die Roggspitze (2.747 m). Der Lechtaler Höhenweg führt über exponierte Grate und durch wildes Kalkgebirge – die Stuttgarter Hütte steht mittendrin. Übergänge führen zur Ulmer Hütte über das seilversicherte Valfagehrjoch oder die Trittscharte, zur Leutkicher Hütte über das Erlijoch und zur Ravensburger Hütte.
Übernachten auf der Stuttgarter Hütte
Die Berghütte bietet 36 Schlafplätze. Ein Winterraum steht für Touren außerhalb der Saison zur Verfügung. Die Hütte trägt das Umweltgütesiegel des Alpenvereins.
Zustieg zur Stuttgarter Hütte
Der kürzeste Zustieg führt von Zürs in rund 2 Stunden zur Hütte – 610 Höhenmeter durch alpines Gelände. Alternative Routen starten in Lech über die Rüfikopf-Seilbahn oder durchs Krabachtal von Steeg. Eine Materialseilbahn verbindet die Stuttgarter Hütte seit 1962 mit der Zürser Trittalp.
Gut zu wissen
Die ursprüngliche Hütte wurde 1910 erbaut, musste aber wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1936. Im Jahr 1990 zerstörte der Sturm Wiebke Dach und Kamin – beides wurde wieder aufgebaut. Der Übergang zur Ulmer Hütte über die Trittscharte kann im Spätsommer problematisch werden: Blankeis am Pazielferner erfordert dann Steigeisen, unterhalb der Scharte wartet instabiler Blockschutt.
