Die Siegerlandhütte steht auf 2.710 m im Talschluss des Windachtals – abgeschieden, umgeben von den Dreitausendern der Stubaier Alpen. Die Schutzhütte der DAV Sektion Siegerland nutzen wir als Stützpunkt für die große Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran. Von hier führen Übergänge zu den benachbarten Hütten des Stubai – ein Knotenpunkt im hochalpinen Gelände.
Das Zuckerhütl (3.505 m) und die Sonklarspitze (3.444 m) ragen über dem Tal auf. Die Siegerlandhütte verbindet die Hütten der Region: zur Hildesheimer Hütte auf 2.899 m sind es drei Stunden, zum Becherhaus auf 3.195 m führt eine fünfeinhalbstündige Gletschertour. Der Übergang zur Sulzenauhütte über den Pfaffensattel bleibt geübten Bergsteigern vorbehalten – exponiertes, anspruchsvolles Gelände.
Übernachten auf der Siegerlandhütte:
49 Schlafplätze mit Etagendusche. Ein Winterraum mit Essraum und 6 Schlafplätzen steht ganzjährig offen. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wasserturbine mit 6 kW Leistung und seit 2023 über eine Photovoltaikanlage. Guter Handyempfang, Zahlung ausschließlich bar. Ein Seminarraum und ein Klettergarten in Hüttennähe.
Zustieg zur Siegerlandhütte:
Der Hauptzustieg startet am Parkplatz Gasthof Fiegl im Windachtal – 1.100 Hm, 210 Minuten Gehzeit durch das sich verengende Tal. Alternativ führen Wege von Sölden im Ötztal (5-6 Stunden) oder von Moos/Schönau in Südtirol (4 Stunden) zur Hütte.
Gut zu wissen:
Die Siegerlandhütte wurde 1928-1929 als Ersatz für die nach dem Ersten Weltkrieg beschlagnahmte Marburg-Siegener Hütte erbaut. Von 1945 bis 1956 war sie zeitweilig beschlagnahmt und wurde vom ÖAV verwaltet. Heute trägt sie das Umweltgütesiegel für nachhaltigen Hüttenbetrieb.
Öffnungszeiten
Ausstattung
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Alpenüberquerung Zugspitze - Meran