Die Schwarzwasserhütte steht auf 1.620 m in den Allgäuer Alpen – dort, wo das Kleinwalsertal in die Berge des Bregenzerwalds übergeht. Die Schutzhütte der DAV-Sektion Schwaben steht nahe der Quelle des Schwarzwasserbaches, umgeben von den Gipfeln Steinmandl, Grünhorn und Hohem Ifen. Die Hütte dient als Stützpunkt für geführte Schneeschuhtouren.
Der Hohe Ifen (2.230 m) ragt als mächtiger Kalkstock über der Schwarzwasserhütte auf – ein lohnendes, aber anspruchsvolles Gipfelziel, das Trittsicherheit beim Auf- und Abstieg erfordert. Näher steht das Steinmandl (1.981 m). Im Winter verwandelt sich die karge Karstlandschaft in eine weitläufige Schneeschuh-Arena. Die Tour zur Hütte führt durch stille Winterwälder und über verschneite Almböden.
Übernachten auf der Schwarzwasserhütte:
Die Berghütte hat 50 Schlafplätze und einen beheizten Winterraum – praktisch für Schneeschuhgeher, die früh starten wollen. Seit 2004 bezieht die Hütte Strom aus dem öffentlichen Netz, eine Abwasserleitung führt ins Tal.
Zustieg zur Schwarzwasserhütte:
Von Hirschegg/Fuchshof (1.124 m) führt der Hauptzustieg in 2,5 Stunden und 496 Höhenmetern zur Hütte. Mit der Seilbahn von Mittelberg zum Walmendinger Horn (1.990 m) geht es über die Ochsenhofer Scharte (1.850 m) – ebenfalls in 2,5 Stunden. Von Baad (1.244 m) führt der Weg über die Starzelalm und Ochsenhofer Scharte in drei Stunden hinauf.
Gut zu wissen:
Die Geschichte der Schwarzwasserhütte reicht bis 1914 zurück – damals begann der Bau, der kriegsbedingt erst 1920 fertiggestellt wurde. 1939 kam ein Anbau als Schlafhaus dazu, 1957 der Verbindungstrakt. Nach einer Generalsanierung zwischen 1989 und 1991 zeigt sich die Hütte heute als moderner Bergstützpunkt mit alpinem Charme.
