Das Schutzhaus Bockerhütte steht auf 1.700 m unterhalb der Spronser Seen Platte im Naturpark Texelgruppe. Die Berghütte, benannt nach dem gegenüberliegenden Bockberg, nutzen wir als Stützpunkt für die Alpenüberquerung von Innsbruck nach Meran. Seit den 1950er Jahren ersetzt das Schutzhaus einen primitiven Unterstand – heute verwaltet von der Interessensgemeinschaft Spronseralm.
Von hier führen Wege zu allen wichtigen Übergängen der Texelgruppe: zur Stettiner Hütte in 6 Stunden, zum Hochganghaus in 3,5 Stunden oder über das Spronser Joch nach Pfelders in 5 Stunden. Die Mutspitze (2.297 m) und die Spronser Rötelspitze (2.625 m) erheben sich als Gipfelziele über der Hütte. Die Oberkaseralm erreicht man in 1,5 Stunden – ein Abstecher während der Alpenüberquerung.
Das Schutzhaus Bockerhütte steht im Übergang zwischen den Almwiesen und der hochalpinen Seenlandschaft darüber. Die Texelgruppe zeigt sich hier von ihrer stillen Seite – abseits der großen Touristenströme, aber zentral für die Durchquerung des Gebirgszugs.
Übernachten im Schutzhaus Bockerhütte:
Die Berghütte hat Schlafplätze für Bergsteiger auf der Alpenüberquerung.
Zustieg zum Schutzhaus Bockerhütte:
Der Hauptzustieg führt von Dorf Tirol oder Kuens durch Bergwald und über Almwiesen hinauf zur Hütte – 3,5 Stunden Gehzeit. Kürzer geht es von der Bergstation Hochmuth der Hochmuther Seilbahn in 2,5 Stunden. Der Weg führt durch die Landschaft der Texelgruppe mit ihren Grashängen und schroffen Felsgipfeln.
