Russische Föderation | Russland Unterwegs im größten Land der Welt

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Währung & Bezahlung

Russland hat keinen EURO und dementsprechend kann auch nicht mit Euro bezahlt werden. Die russische Landeswährung ist der Rubel (RUB).

An vielen Orten ist inzwischen das Abheben von Bargeld in Landeswährung am Geldautomaten mit der Kreditkarte möglich, funktioniert aber nicht immer. In ländlichen Regionen ist es auch meist schwierig, einen Geldautomaten zu finden. Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten ist in Hotels im Großen und Ganzen gewährleistet. Bargeldabhebungen und Bezahlungen per Kreditkarte sollten in Landeswährung und nicht in Euro erfolgen, da hier versteckte Kosten entstehen können. Außerhalb der Städte ist meist nur Barzahlung möglich. Auch Unternehmen wickeln ihre Geschäfte außerhalb der Städte per Barzahlung ab. Daher sollte auf Reisen nach Russland immer genügend Bargeld in der Tasche sein, um auf unvorhergesehene Umstände reagieren zu können (Daumenwert: 1.500 €). Euro können problemlos an den Flughäfen in Moskau und Mineralnyje Vody sowie in zugelassenen Banken, Wechselstuben und Hotels umgetauscht werden. Wenn Du vor Ort Geld in Landeswährung umtauschen willst, tausche nur so viel wie Du tatsächlich benötigst und nimm dafür kleinere Scheine mit. Ein Rücktausch ist oft nicht möglich. Geldwechsel auf der Straße und Bezahlung in Devisen sind verboten.

Hier findest Du einen Währungsrechner.

Sicherheit

Generell ist die Russische Föderation ein sicheres Reiseland. Die Kriminalität ist jedoch als ERHÖHT einzustufen und erfordert Aufmerksamkeit. Insbesondere in Großstädten und Touristenzentren ist Straßen- und Kleinkriminalität sowie Trickdiebstahl zu beobachten. In Bars und Restaurants besteht außerdem die Gefahr, Getränke mit "K.O. Tropfen" verabreicht zu bekommen und anschließend ausgeraubt zu werden. Insbesondere für Pkw-Reisende besteht eine erhöhte Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden. Auch "falsche" Polizisten sind teilweise involviert. In der Region Nordkaukasus kommen gezielte Entführungen und kriminelle Übergriffe durch Banden und Terroristen vor.

In Russland kommt es regelmäßig zu Protesten, Demonstrationen und sozialen Unruhen, die mehrere Tage dauern können. Demonstrationen verlaufen meist friedlich, gewaltsame Ausschreitungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Korruption und staatliche Willkür sind in Russland weit verbreitet und alltäglich. Reisende kommen hauptsächlich bei Straßen- und Zollkontrollen oder Behördengängen damit in Berührung.

Generell besteht in Russland eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge durch islamistische Terrorgruppen. Reisende sollten landesweit Vorsicht walten lassen und vor allem beim Besuch neuralgischer Orte in den Städten (z. B. Regierungsgebäude, Botschaften, öffentliche Plätze, exponierte Sehenswürdigkeiten usw.) wachsam sein. Die Sicherheitslage in den Unruheregionen Nordossetien, Tschetschenien, Inguschetien, Dagestan und Kabardino-Balkarien, alle im Nordkaukasus im Grenzgebiet zu Georgien, sind kritisch und es besteht eine hohe Anschlags- und Entführungsgefahr. Reisen in diese Region sollten ausschließlich mit professionellen, ortskundigen Partnern erfolgen.

Aufgrund seiner geologischen Lage, an der sich tektonische Platten treffen, ist vor allem der Süden und Osten Russlands eine seismisch aktive Zone und es können Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes auftreten. Unwetter mit extremen Niederschlägen haben vor allem im Süden des Landes Überschwemmungen zur Folge, die den Verkehrsbereich einschränken. Es gibt außerdem aktive Vulkane, wodurch es zu lokalen Evakuierungen und Einschränkungen des Flugverkehrs kommen kann.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist in der Russischen Föderation eingeschränkt und entspricht nicht dem westeuropäischen Standard.

Die zentrale Notrufnummer in Russland lautet 112, eine schnelle Notfallversorgung kann oft jedoch nicht gewährleistet werden. Abgelegene Regionen können oftmals nur per Allradfahrzeug erreicht werden. Auch die Netzabdeckung für Mobilfunk weist in ländlichen und abgelegenen Gebieten teilweise noch große Lücken auf. Ärztliche Versorgung ist meist nur in den Städten und in der Landessprache verfügbar. In privaten Krankenhäusern, die meist einen höheren medizinischen Standard haben, können die Behandlungskosten um ein vielfaches höher ausfallen. Meist wird - auch in Notfällen - nur gegen Vorkasse (bar oder Kreditkarte) behandelt.

Eine gute Trinkwasserversorgung ist nicht überall vorhanden. Daher sollten nur abgekochtes oder gefiltertes Wasser getrunken und abgekochte, ungeöffnete und geschälte Lebensmittel gegessen werden, um Durchfallerkrankungen vorzubeugen.

Impfungen

Für die Einreise nach Russland gibt es keine Pflichtimpfungen!

Grundsätzlich empfehlen sich für weltweite Bergreisen eine Immunisierung gegen Polio, Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus. Für weiterführende Informationen zur Reisemedizin empfehlen wir das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Bei Reisen nach Russland besteht ein erhöhtes Risiko sich mit Krankheiten zu infizieren, die durch Zecken übertragen werden. Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Insektenbissen sollten vor allem in den tieferen Lagen beachtet werden.

Aufgrund der großen Zahl von Straßenhunden in Russland, die bis in die Städte reicht, gibt es ein erhöhtes Tollwut-Risiko. Übertragen wird Tollwut durch Tierbisse, Kratzwunden oder direkten Kontakt mit infiziertem Speichel.

Einreise & Zoll

Einschränkungen bei der Einreise sind generell als gering einzustufen. Im Zuge der Corona-Pandemie und damit verbundener Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus kann es jedoch kurzfristig zu Änderungen mit verstärkten Kontrollen, Quarantänemaßnahmen oder gar Einreisesperren kommen.

Die Russischen Einfuhrbestimmungen sind insbesondere bei der Einfuhr von Medikamenten sehr streng. Für das Mitführen von Medikamenten, die nach russischem Recht rezeptpflichtig sind, ist bei der Einreise eine auf Russisch verfasste ärztliche Bescheinigung oder notariell beglaubigte Russische Übersetzung dieser vorzulegen, aus der Name, Adresse, Geburtsdatum des Patienten sowie die verordneten, benötigten Medikamente einschl. Dosierung und Menge eindeutig hervorgehen. Die Russische Botschaft kann Auskunft über die Rezeptpflicht einzelner Medikamente geben.

Nach der Einreise muss für Aufenthalte, die 7 Tage und länger dauern, die Anmeldung bei der zuständigen Migrationsbehörde vorgenommen und eine Migrationskarte ausgestellt werden. Die Anmeldepflicht liegt beim Hotel, dem Partner vor Ort oder der einladenden Person. Auf unseren Reisen übernimmt dies unser Partner vor Ort.

Reisedokumente

Die Einreise ist für Staatsangehörige D | A | CH | I mit folgenden Dokumenten möglich. Angehörige aus einem anderen Teil der Erde wenden sich am besten an ihr zuständiges Konsulat.

  • Reisepass

(!) Reisedokumente müssen noch für mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein!

(!) Bei beschädigten Reisepässen kann die Einreise verweigert werden.

Visum

Für die Einreise in die Russische Föderation benötigen Staatsangehörige D | A | CH | I ein Visum, das bereits vor der Reise bei der Russischen Botschaft eingeholt werden muss.

Weiterhin besteht eine Krankenversicherungspflicht. Der Nachweis darüber muss bei der Visa-Beantragung vorgelegt werden. Informationen dazu findest Du auf der Webseite der Russischen Botschaft in Berlin.

Einige Orte und Regionen Russlands dürfen nur mit staatlicher Erlaubnis bereist werden, Zuwiderhandlungen werden hart bestraft. Insbesondere bei Reisen in grenznahe Gebiete und in den Nordkaukasus ist dies zu beachten und sollte vor der Reise geklärt werden.

Wir empfehlen Deutschen Staatsangehörigen bei Auslandsaufenthalten die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes vorzunehmen.

Reise- und Sicherheitshinweise der Außenministerien

#deinabenteuerbeginnt Hier haben wir noch ein wenig Inspiration für dich.

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